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Zwei offene Laptops und zwei junge Leute, die an einer Formel arbeiten

MINT studieren

Die Wurzeln schmecken bitter, doch die Früchte süß – so könnte man ein MINT-Studium bezeichnen. Dahinter stecken die Studienfächer Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, die viel Arbeit, spannende Laborpraxis und gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt versprechen.

Erste Vorstellung gewinnen in Vorkursen

Du bist kein Genie in Mathe, Info und Co.? Nicht schlimm, das ist nicht notwendig. Wichtig ist, dass du Kreativität, Sorgfältigkeit und Interesse für das jeweilige Fach mitbringst. Hochschulen bieten schon vor dem Studium Vorkurse an sowie Vorlesungen, die du schon in deiner Schulzeit besuchen kannst. In diesen kannst du Wissenslücken schließen und auf einen Stand mit anderen Kommilitonen kommen. Auch solltest du in der Studienordnung schauen, was dich genau im Studium erwartet. So bist du gut vorbereitet und vor Überraschungen geschützt.

Analytisches Denken als Voraussetzung

Klimawandel, Energie- und Ressourceneffizienz, Gesundheit oder demographischer Wandel – diese und viele weitere Sachverhalte können durch MINT erforscht und gelöst werden. Wenn auch du etwas für die Welt beitragen willst und interessiert bist an einer analytischen Herangehensweise und Denkart, dann wäre ein MINT-Studium genau das Richtige für dich.

In den ersten Semestern durchbeißen

Wichtig ist, dass du das Studium von Anfang an Ernst nimmst, denn vor allem die ersten Semester musst du dich durch den trockenen Stoff durchbeißen. Nimm auch die Hilfe in den Tutorien in Anspruch, wenn du am Anfang Schwierigkeiten hast. Es ist wichtig, dass du am Ball bleibst und dich durch schwierige Phasen begleiten lässt. Schließlich unterschätzen viele Studenten die Aufgaben und brechen frühzeitig ab.

MINT-Fächer haben die höchste Abbruchquote

So sind die Anforderungen für eine Prüfung so hoch wie für eine Abitur-Prüfung. Doch wenn das Grundlagenwissen sitzt, kommt die spannende Phase, in der du im Labor forschen und experimentieren kannst. Du lernst, wie Ideen, Produkte und Dienstleistungen entstehen, die es hochentwickelten Industrie- und Wissensgesellschaften ermöglichen, konkurrenzfähig zu bleiben und den Wohlstand zu halten. Bis es soweit ist, brauchst du eine Menge Ausdauer und Disziplin.

MINT-Fächer stehen in Verbindung zueinander

Mathe bildet die Grundlage für die meisten MINT-Fächer. Denn jede neue Idee muss erstmal darauf berechnet werden, ob und wie sie funktioniert. Auch die anderen Fächer hängen irgendwie zusammen: Bei Bio wirst du immer wieder mit Physik und Chemie in Kontakt kommen, und Informatiker und Techniker müssen Mathe pauken. Wenn dir z.B. Mathe nicht liegt, wirst du trotzdem nicht um das Fach herum kommen.

Frauen werden gefördert

Seit Jahren werden Mädchen und Frauen in zahlreichen Initiativen aufgefordert, MINT-Berufe zu ergreifen, da hauptsächlich Männer diesen Berufsweg einschlagen. So bewirbt die Initiative Komm mach mit in Projekten wie Girls Day MINT-Studiengänge und Ausbildungsberufe für Frauen – mit Erfolg. Immer mehr Frauen schlagen eine Berufslaufbahn im MINT-Bereich ein.

Vielversprechende Berufsaussichten

Am Ende des Studiums erwarten dich die besten Berufsaussichten. Dabei hast du vielfältige Möglichkeiten: So kannst du in Unternehmen beraten, Produkte entwickeln oder Produktionen überwachen sowie Forschung an der Uni oder in privaten Forschungsinstituten betreiben. In diesen arbeiten verschiedene Fachrichtungen und Nationalitäten zusammen. Die Forschungsergebnisse und technischen Erfindungen werden auf der ganzen Welt genutzt. Ein weiterer Vorteil eines MINT-Studiums: MINT-Absolventen erhalten 15% mehr Verdienst, als andere Akademiker.

Wenn du diese Fächer spannend findest und ein gewisses Geschick dafür hast, solltest du diese Wahl in Betracht ziehen. Lass dich von den Anforderungen nicht abschrecken, sondern probiere besser erstmal ein Fach aus, als es sofort aufzugeben oder gar nicht erst zu versuchen. Ein MINT-Studium eröffnet dir unzählige Möglichkeiten in deiner späteren Berufswelt.

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