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Ein Mann markiert mit Lupe und Stift Stellen in einem Buch

Korrekturlesen & Lektorat

5 gute Gründe: Deshalb sind Korrekturlesen & Lektorat so wichtig

Wissen ist das eine, Wissen aufschreiben etwas anderes. Trotzdem gehören Studieren und Haus- und Abschlussarbeiten untrennbar zusammen. Ganz gleich, wie tief Du in der Materie steckst, bewertet wird nicht, was Du im Kopf hast, sondern wie Du es schließlich aufs Papier bringst. Und das solltest Du nicht dem Zufall überlassen. Fünf gute Gründe, warum der erste Leser Deiner nächsten wissenschaftlichen Arbeit nicht Dein Dozent, sondern lieber ein Profi in Sachen Korrekturlesen und Lektorat sein sollte.

Priorität Glaubwürdigkeit

Ein falsch gesetztes Komma oder ein Tippfehler, Schachtelsätze, die ins Nichts führen, oder Kausalketten bar jeder Kausalität, ein Satz ohne Aussage oder eine Aussage ohne Sinn: Während ein einzelner Fehler in einer schriftlichen Arbeit längst noch keinen Beinbruch bedeutet, verändert sich das, wenn gleich mehrere Fehler zusammenkommen. Wie steil die These oder wie solide die Expertise auch sein mag – ein Text, der nicht auf soliden Beinen steht, gerät schnell ins Wanken und verliert in wenigen Sätze an Glaubwürdigkeit. Das gilt nicht nur für Romane, Tageszeitungen und Facebook-Posts – sondern auch für Bachelor- und Masterarbeiten sowie alle anderen wissenschaftlichen Abhandlungen, die bestimmen, mit welcher Note Du Deinen Abschluss machst. Übrigens solltest du auch über eine Plagiatsprüfung nachdenken. Wann diese sinnvoll ist, kannst du in diesem Beitrag nachlesen.

Aus Fehlern lernen 

Aus Fehlern wird man klug – das gilt nicht nur fürs Leben, sondern auch fürs Studium. Wenn es um die eigene Abschlussarbeit geht, ist es allerdings angenehmer, nicht erst dann aus den eigenen Fehlern zu lernen, wenn sie den hart erkämpften Notendurchschnitt schon in den Abgrund gerissen haben. Sich deshalb noch vor der Abgabe von Profis durch ein Lektorat bei der Masterarbeit oder Bachelorarbeit unterstützen zu lassen, ist also keine Trickserei und auch kein Armutszeugnis, sondern schlicht und ergreifend das Klügste, was Du machen kannst.

Vor dem Abgeben Loslassen

Jeder kennt es, in dem Moment, in dem Du auf „Senden“ klickst, springen Dich entweder die ersten Rechtschreibfehler Deiner Email oder plötzliche Zweifel hinsichtlich der Frage an, ob Du die Email überhaupt jemals hättest versenden sollen. Doch jetzt ist es zu spät. In Sachen Text steht fest: Abstand tut gut. Aber nur, solange Dein Text noch in Reichweite bleibt und nicht schon im Postfach Deines Professors gelandet ist. Eine wissenschaftliche Arbeit zum Lektorat und Korrekturlesen an einen dritten weiterzugeben bedeutet, sich gegenüber jenem frischen Wind zu öffnen, der für einen Text, den außer Dir auch noch andere verstehen sollen, dringend notwendig ist.

Vier Augen sehen mehr als zwei

Selbst beim dritten Lesen Deines Textes fällt Dir nicht auf, dass Du „Bachelorarbeit“ falsch geschrieben hast? Ein Klassiker! Selbst die offensichtlichsten Tipp-, Komma- und Rechtschreibfehler werden für den betriebsblinden Schreiber unsichtbar. Allein deshalb macht es Sinn, neben Dir selbst auch noch eine andere Person für Lektorat und Korrektur einer Masterarbeit anzuheuern.

Flexibel bleiben

Zu den klassischen Rechtschreibfehlern mischen sich hier und da auch einige unpräzise Formulierungen oder inhaltliche Unklarheiten in einen nicht lektorierten Text. Nicht selten ist gerade der Satz, an dem Du am meisten hängst und getüftelt hast, der Satz, den ein Lektor streichen würde („Kill your darlings“). Auch wenn es wehtut – meist hat er mit seinem Vorschlag Recht. Klar, am Ende bist Du es, der entscheidet, was auf dem Papier steht, aber weil Kritik deiner Arbeit gut tut, ist es wichtig, dass du lernst, dass nicht allein Du der Maßstab für die Güte deines Textes bist. Wem es stattdessen gelingt, flexibel zu bleiben und konstruktiv mit Korrekturen und Änderungsideen Dritter umzugehen, gewinnt und kann seinen Schreibstil langfristig deutlich verbessern.

Und zum Schluss: Denke immer daran, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist! Wenn du dir aber ein bisschen Mühe gibst, wird aus deiner Arbeit am Ende nicht nur irgendeine, sondern Deine beste Arbeit.

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