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Vor- und Nachteile einer Ausbildung

Vor- und Nachteile einer Ausbildung

Was für und was gegen eine Ausbildung spricht

Wie bei allen wichtigen Entscheidungen musst du auch als Auszubildender wissen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Denn auch Ausbildungen haben neben den vielen Vorteilen eben auch Nachteile. Welche Vor- und Nachteile einer Ausbildung auf dich zukommen können, skizzieren wir im Folgenden, um dir bewusst zu machen, dass deine Lehre neben vielen positiven Seiten auch negative Seiten haben kann. Wenn du dir dessen bewusst bist und dich trotzdem oder gerade deswegen für eine Ausbildung entscheidest, wird dir die zit als lehrlking wesentlich leichter fallen.

Ausbildung: Vorteile

Was spricht für eine Ausbildung?

Eine Ausbildung bietet jungen Menschen eine ganze Reihe großer Vorteile.

So wirst du als Azubi eine Ausbildungsvergütung erhalten, also regelmäßig ein eigenes Einkommen haben. Dies ist unterschiedlich hoch, kann aber sogar dazu reichen, dass du eine eigene Wohnung beziehst, also von zuhause ausziehen kannst, wenn du das möchtest. Zwar verdienst du als Lehrling keine Reichtümer, aber zum Start in dein Berufsleben ist diese finanzielle Unabhängigkeit sicher ein wichtiger Aspekt.

Ein ganz wesentlicher Vorteil einer beruflichen Ausbildung ist, dass du direkt ins Berufsleben einsteigst und praktisch arbeitest. Die Dinge, die du lernst, kannst du oft schon ganz zu Beginn der Ausbildung praktisch anwenden. Du stehst sofort im realen Berufsleben und kannst dich beweisen.

Wenn du in deinem Betrieb gute Arbeit leistest, hast du im Anschluss gute Chancen, in ein „normales“ Angestelltenverhältnis übernommen zu werden. So hast du direkt zum Start in deine berufliche Karriere einen sicheren Arbeitsplatz.

Möglicherweise willst du nach deiner Ausbildung noch studieren? Das ist eine sehr sinnvolle Alternative, wenn du in bestimmten Branchen beziehungsweise Berufsfeldern Karriere machen willst. Die Kombination Ausbildung und Studium eröffnet dir bessere Perspektiven, als wenn du „nur“ studierst. Zudem kann dir die Ausbildungszeit auch bei der Findung des richtigen Studiums helfen. Eine Ausbildung ist sehr praxisorientiert und wegen des Wechsels von Phasen im Betrieb und Phasen in der Berufsschule sehr abwechslungsreich.

Als Azubi wirst du in der Regel mehrere oder sogar alle Abteilungen eines Unternehmens „durchlaufen“ und somit vielfältige Erfahrungen sammeln und lernen. Im hart umkämpften Arbeitsmarkt werden zukünftig Fachkräfte noch stärker gesucht werden. Das du mit einer erfolgreichen Ausbildung bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt hast, ist ein weiterer großer Vorteil.

Übrigens sind deutsche Ausbildungsabschlüsse international hoch anerkannt, was deine Karrierechancen auch im Ausland erhöht, wenn es dich reizt, im Ausland zu arbeiten.

Ein weiterer Vorteil einer lehre ist, dass du nach Feierabend tatsächlich frei hast und deine Freizeit genießen kannst. Das gilt natürlich nicht in Prüfungsphasen, da solltest du auch außerhalb der Arbeitszeit lernen, um erfolgreich abzuschließen.

Ausbildung: Nachteile

Was spricht gegen eine Ausbildung?

Wie alle Ausbildungsarten hat auch die betriebliche Ausbildung neben den Vorteilen auch Nachteile.

Du musst nach deinem Abitur weiter die Schulbank drücken, auch wenn die Berufsschul-Phasen natürlich überschaubar sind. Du musst eigenständig lernen und dich auf Prüfungen vorbereiten.

Im Unternehmen musst du dich an Regeln halten, sorgfältig arbeiten und pflichtbewusst sein. Denn Auszubildende haben nicht nur Rechte, sondern auch einige Pflichten. Du musst als Azubi Anweisungen befolgen und das tun, was man von dir erwartet.

>> Rechte und Pflichten der Azubi’s

Ein Nachteil einer abgeschlossenen Ausbildung kann sein, dass die Verdienstmöglichkeiten danach geringer sein können als mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium.

Ein weiterer Nachteil kann der sein, dass du nicht deine Wunsch-Ausbildung antreten kannst, weil es dafür zu wenig Plätze und zu viele Bewerber gibt. Dann solltest du ernsthaft überlegen, ob du nicht lieber wartest und diese Zeit sinnvoll nutzt (beispielsweise durch Praktika, Sprachkurse, Jobben o. ä.), als eine andere Ausbildung anzutreten, die du eigentlich gar nicht unbedingt wolltest.

Zudem solltest du bedenken, dass einige Ausbildungen sehr spezialisiert sind, wodurch ein beruflicher Wechsel später schwieriger werden kann. Du wirst es als Berufstätiger mit Ausbildung schwieriger haben, in Führungspositionen zu gelangen, als ein Akademiker. Zudem ist das Gehaltsgefüge bei Akademikern grundsätzlich höher.

Solltest du erst wärend deiner Ausbildung merken, dass du dich für den falschen Beruf entschieden hast, ist ein Ausbildungsabbruch aber auch nicht das Ende der Welt.

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