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Welcher Prüfungstyp bist du ? Finde es heraus

Prüfungstypen

Bist du der Coole oder der Ängstliche? Finde es heraus

Klausuren und Prüfungen können ganz schön stressen. Klar, dass Studenten da ans Limit kommen und sich ihre Wege suchen, mit dem Stress umzugehen und die Prüfungen irgendwie zu überstehen. Es zeigt sich, dass es im Wesentlichen 9 Prüfungstypen gibt. Auf die werfen wir jetzt mal einen Blick. Vielleicht findest du dich wieder.

 

1. Der Coole

Der Coole sieht die erste Prüfung in jedem Fach als Lerngeschenk. Er guckt erst mal, wie es so ist. Wenn er besteht, ist es gut, wenn nicht, weiß er beim nächsten Mal direkt worauf er sich einstellen kann. Als cooler Prüfling lernst du nicht mehr als nötig, orientierst dich an alten Prüfungen und Klausuren. Das hat schon beim Führerschein geklappt und den Vorteil, dass du dir die Art wie die Fragen gestellt sind, verinnerlichst. Damit verstehst du die Fragen sogar dann, wenn dir die Antwort partout nicht einfallen will.

2. Die Mogelpackung

Der Mogler kopiert sich Spickzettel auf Glückskeksbotschaftengröße herunter und versteckt diese in seiner Milchschnitte, schreibt sich wichtige Informationen auf die Unterarme oder Turnschuhe. Bist du Brillenträger, verlass dich besser nicht darauf, dass du das komplexe Organigramm im Format A 12 noch entziffern kannst. Trotz der unlauteren Methoden besteht der Mogler viele der Prüfungen, weil er sich die Spickzettel geschrieben hat und vieles von dem, was er da zusammengetragen hat, aus Versehen hängen blieb. Stehe besser nicht unnötig in Kopierernähe herum, sonst nehmen dich die Aufsichtsführenden besonders ins Visier. Und wenn du dann mogeln willst, wirst du entlarvt und disqualifiziert.

3. Der Wissensdurstige

Bei dieser Spezies ist der Wissensdurst von Natur aus gegeben. Er läuft niemals ohne Bücher herum und zieht seinen Input selbst aus den Lebensmittelkennzeichnungen von Müslipackungen. Dass der Wissensdurstige eine Prüfung nicht bestehen könnte, kommt ihm gar nicht in den Sinn. Seine größte Angst ist es, dass der Kugelschreiber leer wird oder das Papier nicht reicht, seine Antworten ausführlich zu begründen. Deshalb bringt er reichlich Collegeblöcke und Stifte mit und konzentriert sich ansonsten auf seinen Blutzuckerspiegel, den er mit Traubenzucker, Obst und Fitnesssnacks konstant hält. In der Regel hat der Wissensdurstige keine große Clique um sich herum. Kommilitonen fühlen sich unwohl in seiner Nähe und für Freunde hat der Wissensdurstige keine Zeit. Über die vielen spannenden Fachbücher würde er Termine ohnehin vergessen.

4. Der Beziehungsmanager

Der Beziehungsmanager denkt, er öffnet Türen durchs Türen öffnen – nämlich für die Proffs und durchs Tasche tragen oder ätzende HiWi Jobs, um die er sich im Notfall auch prügeln würde, was er aber nicht muss, weil die kein anderer machen will. Das bringt ihn natürlich den Lehrkörper näher, wovon der Beziehungsmanager sich für Klausuren den einen oder anderen Tipp verspricht. Er lernt zwar so gut er kann, verlässt sich ansonsten aber darauf, dass sich der Proff schon noch dran erinnern wird, dass er ihm im zweiten Semester die Hundekacke vom Designerschuh gekratzt hat. Das dürfte zumindest Sympathiepunkte bringen, die den Notenschnitt positivieren. Der gemeine Student nennt Beziehungsmanager auch ganz gern mal Schleimer und gibt sich nicht gern mit ihm ab. Ausnahme: Der BM hat Informationen, die dem gemeinen Studenten, welchen Prüfungstyps auch immer, in der nächsten Klausur helfen könnten.

5. Der Scarlett O’Hara Typ

Morgen ist auch noch ein Tag! Ja morgen wird gelernt. Der Scarlettprüfungstyp prokrastiniert wo er nur kann. Dabei liegt ihm eigentlich sehr viel an einem guten Abschluss. Doch bevor er zu lernen anfängt, muss er eine angenehme Lernatmosphäre schaffen. Danach hat er sich eine Pause verdient und schwupps ist es morgen. Für diesen Tag stand der Besuch bei der Oma auf dem Plan. In dem Alter weiß man nicht, wie oft man sich noch sieht. Lernen kann er schließlich auch hinterher noch. Dass es hinterher dann schon auf Mitternacht zugeht, war ja nicht vorherzusehen. Im Endeffekt lernt der Scarlett O’Hara Typ erst kurz vor dem Prüfungstermin durch kreuz und querlesen der Seminarunterlagen. Dummerweise wird dieser Prüfungstyp oft durch gute Ergebnisse in diesem Verhalten bestärkt. Er befindet sich somit in einem Kreislauf aus schlechtem Gewissen, Ersatzhandlungen und dem Gefühl, dem Studientod gerade wieder von der Schippe gesprungen zu sein.

6. Der Rudellerner

Lerngruppen sind dem Rudellerner heilig. In der Prüfung erinnert er sich an Infos, die Bea oder Pascale gegeben haben. Wie war das noch? Ach ja! Und genau das hilft ihm, die Prüfungen halbwegs akzeptabel abzuliefern und sich auf die Lokalität für den Drink nach der Prüfung zu konzentrieren, wo er für alle zwölf Lerngruppen neun Tische reserviert hat. Die Treffen liefern dem Rudellerner wichtige Themen, ohne dass er für die Aufbereitung viel eigene Energie aufwenden muss. Verschiedene Lerntypen reichen ihre Stoffzusammenfassungen herum und während diese erklärt werden, bleibt Wissen hängen. Der Rudellerner betritt den Prüfungsraum mit einer Leidensmiene, die den Kommilitonen seine Beileidsbekundungen übermittelt. Geteiltes Leid ist halbes Leid oder wie Mutti Merkel sagen würde: „Wir schaffen das!“

7. Der AOK Leistungstester

Immer wenn wichtige Termine anstehen ist dieser Student krank. Bereits am Anfang des Studiums notiert er sich, bei welchen Klausuren er krank fehlen darf, wie das Fehlen gewertet wird und welche Atteste ihm welche Leistungsnachweise ersparen. Schon in der Mittelstufe hatte er eine Sportbefreiung. Wenn es gar nicht anders geht, schleppt er sich mit schmerzverzerrtem Gesicht, zwei Packungen Kleenex und sicherheitshalber einem Spucknapf in die Prüfung. Fällt er durch, lag es an der Krankheit. Ungefragt erzählt dieser Prüfungstyp dir von der Häufigkeit, Farbe und Konsistenz seines Stuhlgangs und dem Kribbeln im kleinen Finger, das immer dann auftritt, wenn er Salzstangen gegessen und der DAX Punkte verloren hat. Mit 70 % aller Ärzte der Universitätsstadt ist dieser Student bereits durch. Dr. Holiday hat zwar seinen Reizdarm falsch behandelt, stellt aber Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen schon aus, wenn man ihm via Outlook die Termine vorschlägt. Deshalb wird er dir den unbedingt empfehlen. Wenn du selbst auch nicht so gut mit Prüfungen klar kommst, solltest du dir den Kontakt notieren.

8. Der Ängstliche

Prüfungsangst ist ein ernstes Thema. Wer davon betroffen ist, hat ein echtes Problem. Denn ohne Prüfungen geht es nun mal nicht. Uns ist auch kein Land bekannt, in dem Studieren ohne Examensprüfungen oder Klausuren möglich ist. Daher solltest du dem ängstlichen Prüfungstyp helfen so gut du kannst und wenn du selbst einer bist, dir Hilfe suchen. Ein offener Umgang mit der Angst schafft bei Lehrkräften und Mitstudenten Verständnis. Krankenkassen bieten Therapien und Seminare gegen Prüfungsangst an. Um Termine muss man sich natürlich rechtzeitig bemühen, wenn die Prüfungsangst in der Endphase händelbar sein soll.

9. Der Mischtyp

Der Mischtyp ist sowas wie ein Stragrami bei den Hunden (Straßengrabenmischung). Er hat von allen oder zumindest einzelnen Prüfungstypen einige Züge und ist nicht klar zuzuordnen. Bei ihm variiert die Kategorie je nach Fach, Tagesform und Lebensphase. Als ausgeprägter Fußballfan wird er in den WM-Monaten zum Scarlett O’Hara Typ. Kommt er gar nicht zum Lernen, weil die Nachspielzeit aufgrund der Zeitverschiebung erst nach Klausurbeginn endet, ist Dr. Holiday seine Rettung. Lerngruppen besucht er sporadisch und wenn er einen weggeworfenen Spickzettel findet, steckt er ihn natürlich auch ein.

 

Link-Tipps rund um die Abi-Prüfung

Auch wenn Du jetzt weißt welcher Prüfungstyp du bist, gilt es nun die „große“ Abi-Prüfung zu bestehen. Wir haben dir einige Tipps & Tricks zusammengestellt, wie du deinem Ziel entspannt und gut verbereitet entgegen gehen kannst:

>> 10 Tipps gegen Abistress

>> Lernen ohne Zeitdruck

>> Tipps & Tricks gegen Prüfungsstress

>> Wie du deine Prüfungsangst bekämpfst

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