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Hobbys im Lebenslauf - Alles was du wissen musst

Hobbys im Lebenslauf

Beim Lesen des Artikeltitels hast du dich womöglich gefragt: „Hobbys im Lebenslauf – Wozu eigentlich?“. Tatsächlich lassen dich Hobbys für Personalmanager sympathischer erscheinen. Viele Arbeitgeber sind der Meinung, dass Freizeitaktivitäten und ehrenamtlichen Tätigkeiten im Lebenslauf genannt werden sollten. Klar, diese Informationen geben keine Auskunft über deine Qualifikationen. Trotzdem runden sie den Lebenslauf ab. Liest ein Arbeitgeber deine Hobbys und hat ein Bild von dir, bist du plötzlich mehr als nur ein Blatt Papier mit Zahlen und Fakten. Dein Lebenslauf bekommt damit einen ganz speziellen Charakter.

Hobbys als Verbindung

Übrigens darfst du damit rechnen, spätestens beim Vorstellungsgespräch nach deinen Hobbys gefragt zu werden. Personalmanager versuchen damit, das Eis zu brechen und verschlossene Bewerber besser zu erreichen. Zudem möchten Personaler einfach wissen, wofür du dich in deiner Freizeit begeistern kannst. Das Wissen über deine Freizeitaktivitäten kann sogar eine erste Verbindung zwischen Chef und Angestelltem herstellen. Vielleicht seid ihr ja beide leidenschaftliche Schwimmer? Gemeinsame Interessen sorgen für Sympathie. Warum also nicht Pluspunkte sammeln?

Diese sollen rein in den Lebenslauf!

Nun stellt sich die Frage, welche Hobbys man konkret nennen sollte und welche nicht. In erster Linie ist es wichtig, bei der Wahrheit zu bleiben. Großspuriges Geflunker fliegt früher oder später auf und kann zu unangenehmen Situationen führen.

Auffallen um jeden Preis?

Thema Extremsport: Nicht jeder empfindet Hobbys wie Eisklettern und Fallschirmspringen als sympathisch. Hier bist du im Vorteil, wenn du den Chef bereits persönlich kennst. Manchmal kann man auch über Bekanntschaften in Erfahrung bringen, wie locker oder schrullig ein Chef bzw. Personaler ist. Je nachdem kannst du offener sein oder verschweigst lieber das eine oder andere Hobby.

Vorteilhaft: Bezug zum Job

Damit sind Hobbys gemeint, bei denen du wertvolle Praxiserfahrungen sammeln kannst. Ein Beispiel: Bist du im Sozialbereich tätig, dann macht sich die ehrenamtliche Tätigkeit beim Roten Kreuz besonders gut.

Erfolge angeben

Hast du in deiner Freizeit bereits Ziele erreicht, auf die du stolz bist? Dann lasse doch auch deinen Chef spüren, wie engagiert du bist. Zum Beispiel so:

  • Laufen (Zweitplatzierter beim Marathon in XY, 2014)
  • Reisen (Jeden Kontinent bereits besucht.)
  • Dichten & Schreiben (Schreibwettbewerb XY gewonnen.)

Rechne damit, dass man dich beim Vorstellungsgespräch auf diese Erfolge ansprechen wird. Du solltest also ein wenig darüber erzählen können, ohne dabei in Verlegenheit zu geraten.

Auf das Wesentliche konzentrieren

Je mehr desto besser? Nicht unbedingt! Zähle lieber nicht alle einzelnen Aspekte deines Privatlebens auf. Konzentriere dich eher auf die “Highlights” und nenne maximal drei bis vier Hobbys.

Engagement zeigen

Grundsätzlich sollten die von dir genannten Hobbys zeigen, dass du einen aktiven Lebensstil führst. Wähle daher am besten jene Freizeitbeschäftigungen für den Lebenslauf, die mit Teamgeist, sozialem Engagement, persönlicher Weiterentwicklung oder körperlicher Fitness zu tun haben.

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