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Gap-Year mit Online-Nachhilfe finanzieren

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Viele Studenten machen nach dem erfolgreichen Abschluss des Abiturs gerne einmal eine kurze Pause und gönnen sich ein Gap-Year. Die Einen machen in dem Jahr einfach etwas völlig anderes oder versuchen herauszufinden, was sie als Nächstes machen möchten. Die Anderen gehen auf Reisen und sehen sich die Welt an. Für beides ist es recht förderlich, wenn man ausreichend mit Geld versorgt ist. Was kannst du also machen?

Digitaler Nomade nach dem Abitur

Gerade in der heutigen Zeit hast du im Internet unzählige Möglichkeiten, um dein Gap-Year zu finanzieren. Natürlich könntest du ein Influencer auf Instagram oder YouTube werden. Doch das musst du schon eine Zeit lang aufgebaut haben. Wenn du jetzt nach deinem Abitur erst damit beginnst, wirst du voraussichtlich nicht davon leben können. Doch es gibt auch noch andere, wesentlich einfachere Möglichkeiten um online Geld zu verdienen.

Du kannst Nachhilfe geben online

Es gibt tolle Vermittlungsplattformen, wie Preply, auf denen du ganz leicht Schüler finden kannst. Die Unterrichtsstunden finden anschließend über Skype statt. Es ist dabei also egal, wo du dich gerade befindest. Du brauchst nur eine gute Internetverbindung. So fällt Nachhilfe geben online ganz leicht. Dabei ist es egal, welche Fächer du unterrichten möchtest. Fast für alle Themen gibt es derzeit Bedarf. Nimm einfach, was dir am meisten Spaß macht und wo du dich am besten auskennst. Wenn du der Plattform Preply dann auch noch gute Noten in diesen Fächern nachweisen kannst, wirst du ganz schnell deine ersten Schüler online unterrichten.

Du kannst online Texte schreiben

Es gibt Vermittlungsplattformen für alle möglichen anderen Online Jobs. Mit einer einfachen Suche über die berühmte Suchmaschine nach “Online Jobs” oder “Remote Jobs” wirst du sofort fündig. Dort musst du dich genauso anmelden und kannst danach meist aus einem riesigen Angebot von Aufträgen wählen. Anfangs lohnt es sich meist ein paar unterbezahlte Jobs zum Einstieg zu erledigen. Sobald du dann ein paar positive Bewertungen gesammelt hast, kannst du dort auch anständig Geld verdienen. Es gibt bereits eine ganze Heerschar von Leuten, die so beruflich tätig sind. Dabei werden allerlei Tätigkeiten vergeben. Es müssen nicht immer nur Texte und Übersetzungen sein. Manchmal sind auch Dateneingaben oder Internet Recherchen gefragt. Gerade als frisch gebackener Abiturient sollte dir das besonders leicht fallen.

Verkaufe deine Reisefotos online

Falls du dich entschieden hast, eine Weltreise in deinem Gap-Year zu unternehmen, dann kannst du nicht nur Nachhilfe geben Online. Wie auf jeder Reise wirst du wahrscheinlich viele schöne Fotos machen. Diese kannst du auf entsprechenden Plattformen ganz leicht zum Verkauf anbieten. Unzählige Kunden benötigen heutzutage Fotos für ihre Webseiten, Online Werbung und Zeitschriften bzw. Bücher. So kannst du bei der entsprechenden Menge an Bildern sehr bald die ersten Einnahmen verzeichnen. Bei den professionellen Anbietern gibt es sogar eine App, mit dem du die Fotos direkt aus deinem Smartphone hochladen kannst. Du musst also nicht einmal mit einer Profikamera fotografieren.

Nutze Geld verdienen Apps

Damit sind jetzt nicht Apps gemeint, mit denen Nachhilfe geben online möglich ist. Es gibt auch Apps für Minijobs. Du musst einmal eine Speisekarte von einem Restaurant fotografieren, damit diese in ein Online Verzeichnis eingetragen werden kann. Ein anderes Mal überprüfst du die Öffnungszeiten für ein Geschäft. All das kannst du ganz leicht auch mit deiner Reise im Gap Jahr verbinden. Denn das Smartphone erkennt über das eingebaute GPS genau, wo du dich befindest. Vollautomatisch werden dir die Minijobs in deiner Nähe angezeigt.

Womit kann man am meisten verdienen?

Mit der Foto App wirst du anfangs nur ein paar Cent verdienen. Doch auch bei den Minijobs werden meistens nur ein oder zwei Euro pro Erledigung bezahlt. Wenn du dort auch noch extra hinfahren müsstest, wirst du nicht viel damit verdienen. Das Geschäft mit dem Texte schreiben, könnte im Laufe der Zeit schon ordentlich was abwerfen. Allerdings musst du klein anfangen und er könnte schon eine Weile dauern, bis du mehr als 10 € für einen Artikel bekommst. Im schlimmsten Fall schreibst du aber einen ganzen Tag an einem Text, wenn viel Recherche dazukommt.

Mit Nachhilfe geben sieht es da schon wesentlich besser aus. Anfangs musst du zwar deine Freigabe auf der Plattform Preply abwarten, aber das ist in ein bis zwei Tagen ausgestanden. Anschließend kannst du sofort deinen ersten Schüler kontaktieren. Je nach Fachrichtung kann dein Stundenlohn gleich mit 10 € oder mehr starten. Gleichzeitig kannst du die Stunden so planen, dass noch genügend Tagesfreizeit für andere Aktivitäten bleibt. Wenn du drei Stunden täglich für je 10 € gibst, sind das nach Adam Riese schon 900 € in einem Monat. Viele Lehrer verdienen auf Preply aber wesentlich mehr.

Wie starte ich also am besten ins Gap Year

Melde dich einfach mal auf Preply an und starte mit Nachhilfe geben Online. Das geht schnell und unkompliziert und gibt dir genügend Flexibilität. Optimal ist natürlich, wenn du einfach alle vorhin genannten Möglichkeiten gleichzeitig angehst. Einmal kommt da was rein und ein anderes mal woanders. Mit dem Online Unterrichten schaffst du gleichzeitig eine solide finanzielle Basis für dein Gap-Year.

Die perfekte Bewerbung | Hol dir den Job deiner Träume

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Das Abitur ist so gut wie in der Tasche oder bereits bestanden… Ganz gleich, welche Noten am Ende auf dem Abschlusszeugnis stehen – die Schule ist geschafft. Ein Grund zum Feiern, denn ein bedeutender Abschnitt deines Lebens liegt hinter dir. Nun steht der nächste wichtige Schritt an: die Bewerbung. Immer mehr Unternehmen setzen dabei auf Online Bewerbungen. Wer hier den richtigen Dreh raus hat, kann von Anfang an Pluspunkte sammeln und ist seinem Traumjob damit bereits ein Stück näher.

Mit der Online Bewerbung punkten

Ausbildungsbetriebe setzen heutzutage immer häufiger auf eine Online Bewerbung. Unter diesem Begriff versteht man Bewerbungen, die entweder im Anhang einer E-Mail verschickt oder mit einem Online Formular der Firmenwebsite hochgeladen werden. Sozusagen eine digitale Bewerbungsmappe. Hast du die Wahl zwischen online oder Papier, sparst du mit der digitalen Variante Zeit und Geld. Ein weiterer Vorteil: Die Bewerbung landet mit einem Klick ohne Umwege direkt beim richtigen Ansprechpartner. Doch so schnell der Versandweg auch ist – damit die Bewerbung erfolgreich ist, musst du dir trotz allem viel Mühe bei der Erstellung geben.

Von Anfang an genau sein

Zunächst mal heißt die Devise: Nichts überstürzen! Denn wer von Anfang an gründlich ist und sich Zeit nimmt, kann bereits die ersten Flüchtigkeitsfehler vermeiden. Firmen haben präzise Vorstellungen vom Aufbau und Inhalt der Bewerbungsunterlagen. Diese Angaben findest du meist bereits in der Stellen- oder Ausbildungsausschreibung. Das bedeutet, dass zunächst einmal genau geprüft werden muss, welche Unterlagen und Informationen von dir erwartet werden und welcher Ansprechpartner der richtige ist.

Die Herzstücke deiner Bewerbung: Anschreiben und Lebenslauf

Der nächste Schritt ist das Erstellen von Lebenslauf und Anschreiben. Hier gilt grundsätzlich: Achte auf Rechtschreibung und Formatierung. Du bist zwar einzigartig und individuell, doch in einer Bewerbung gibt es klare Regeln. Dazu gehören auch eine formelle Ansprache und der richtige Ton. Und warum sollte der Empfänger deine Bewerbung lesen? Weil du bereits in der Betreffzeile kurz und knackig beschreibst, was du mit deinem Anschreiben erreichen möchtest. Auch hier ist wichtig, dass du genau bist. Achte auf einheitliche Schreibweisen und die korrekten Angaben zu deinen Kontaktdaten. Ein übersichtlicher tabellarischer Lebenslauf, der alle wichtigen Qualifikationen und Fähigkeiten beinhaltet sowie ein professionelles Bewerbungsfoto runden deine Bewerbung ab.

Auf die Reihenfolge achten

Genau wie bei einer klassischen Bewerbungsmappe, werden auch bei der Online Bewerbung die Unterlagen geordnet. So stellst du sicher, dass deine Bewerbung nicht aussortiert wird und erleichterst den Mitarbeitern der Personalabteilung damit gleichzeitig die Arbeit. Die richtige Reihenfolge lautet wie folgt:

  1. Anschreiben
  2. Deckblatt
  3. Lebenslauf
  4. eventuell eine Projektliste (z.B. ehrenamtliche Tätigkeiten oder schulische Projekte und AGs)
  5. Zeugnisse und Zertifikate

Da die digitale Speicherkapazität begrenzt ist, solltest du dir gut überlegen, welche Anlagen du mitschicken möchtest. Im Zweifelsfall sollten es die Unterlagen sein, die genau für die von dir gewählte Stelle relevant sind.

Ganz wichtig: EINE PDF-Datei für alle Unterlagen

Für eine professionelle Online Bewerbung speicherst du alle deine Daten richtig formatiert in einer PDF ab. Das hat den Vorteil, dass zum einen keine einzelnen Dateien verloren gehen können. Zum anderen liest der Empfänger eine übersichtliche Bewerbung tausendmal lieber als unzusammenhängende Anhänge. Es gibt entsprechende kostenlose Tools im Internet, die Lebenslauf, Anschreiben und alle weiteren Dateien mit einem PDF-Editor zusammenfügen.

Die richtige Dateigröße und der passende Name für deine Online Bewerbung

Mit dem richtigen Dateinamen sorgst du für eine bessere Möglichkeit der Zuordnung im angeschriebenen Unternehmen. Bekommt der Personalsachbearbeiter eine Datei mit dem Namen doc2.pdf, kann er damit nicht wirklich etwas anfangen. Daher sollte der Titel immer deinen Namen und die Absicht beinhalten, wie zum Beispiel: Bewerbung_Max Mustermann_ Firma xy.pdf.

Wichtig ist auch die Größe der PDF-Datei. Oftmals geben die Unternehmen bereits in der Stellenausschreibung Hinweise zur gewünschten Dateigröße. Im Regelfall sollte deine Datei nicht größer als 3 MB sein. Ist sie größer, besteht die Gefahr, dass sie im Spamordner des Empfängers landet. Das wiederum hat zur Folge, dass deine mühsam zusammengestellten Daten vielleicht nie gelesen werden und noch schlimmer: Du bekommst in diesem Unternehmen auch keinen Job.

Endlich fertig: Besser noch einmal alles prüfen!

Wenn alles fertig ist, kannst du erst einmal durchatmen. Doch um wirklich gute Chancen mit deiner Bewerbung zu haben, solltest du am Ende alles noch einmal genau prüfen. Meistens hat der Fehlerteufel doch noch zugeschlagen – und sei es auch nur mit einem Buchstabendreher. Aus diesem Grund unbedingt noch einmal alles durchlesen und gerne auch nochmal einer weiteren Person zum Gegenlesen geben. Erst, wenn wirklich alles stimmt, kannst du auf Enter drücken und deine Online Bewerbung auf den Weg zu deinem Traumjob schicken. 

Leidenschaft verbindet: Stipendium für sportliches Engagement

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Bist Du eine passionierte Sportlerin oder ein passionierter Sportler, lebst Du Deine Leidenschaft für Deine Sportart aus und bist Du auch noch in einem Verein oder einer sonstigen Institution engagiert? Vielleicht engagierst Du Dich ja auch für sportbegeisterte Kinder und Jugendliche und bringst ihnen Deine Leidenschaft für Sport nahe? Das ist eine Chance für Dich! Wichtig ist, dass Du mit Deinem sportlichen Engagement und Deiner Leidenschaft für Sport überzeugen kannst. Gelingt Dir das, kannst Du mit einem Stipendium belohnt werden.

Bewerbung für das „Stipendium für sportliches Engagement“

Du solltest zwischen 18 und 30 Jahre alt sein und ehrenamtlich im Sportbereich, als Trainer oder Trainerin, Übungsleiter oder Übungsleiterin oder Hobbysportler bzw. Hobbysportlerin aktiv sein. Um teilzunehmen, solltest Du an einer deutschsprachigen Universität, Fachhochschule oder Hochschule studieren. Du kannst dich jedoch auch bewerben, wenn Du eine Ausbildung absolvierst oder in den Beruf einsteigst. Der Beruf spielt dabei keine Rolle. Deinen Wohnsitz solltest Du in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben. Wichtig sind Deine Begeisterung und Dein Engagement für Sport. Wenn Du Dich angesprochen fühlst, solltest Du Dich jetzt bewerben.

So kannst Du Dich bewerben

Möchtest Du Dich als Stipendiat oder Stipendiatin bewerben, solltest Du Dich überzeugend präsentieren und über Dein sportliches Engagement in Verein, Club oder einer anderen Institution berichten. Du kannst Deine Person und Dein sportliches Engagement in einem Video von maximal 60 Sekunden beschreiben. Alternativ dazu kannst Du eine digitale Präsentation mit Bildern und Text über Dich und Dein sportliches Engagement einsenden, beispielsweise über PowerPoint. Geeignet sind 3 bis 5 Folien als Bilder oder Collagen. 

Auf den Inhalt kommt es an

Wichtig ist der Inhalt Deiner Bewerbung. Mit Name, Alter, Wohnort, Beruf, Ausbildung oder Studiengang solltest Du beschreiben, wer Du bist. Weiterhin kommt es auf die Sportart an, für die Du Dich begeisterst. Du solltest Dein sportliches Engagement genau beschreiben. Wichtig ist auch, dass Du überzeugend darlegst, warum gerade Du das Stipendium verdienst. Zeugnisse wie Abschlusszeugnis oder Urkunden für sportliche Leistungen kannst Du gerne mit einsenden. Eine Fachjury bewertet alle Einsendungen

Höhe des Stipendiums

Wurdest Du von der Fachjury als Gewinner oder Gewinnerin des Stipendiums ermittelt, kannst Du Dich über insgesamt 2.400 Euro freuen, die ab Oktober 2019 über 12 Monate in monatlichen Raten ausgezahlt werden. Darüber hinaus werden die drei GewinnerInnen mit einem Reisegutschein über 100 Euro von SnowTrex belohnt.

Die Mitglieder der Jury 

Thomas Bartel

Thomas Bartel ist der Geschäftsführer von Deutschlands größtem Wintersportreisen-Veranstalter SnowTrex. Er ist selbst als Sportler leidenschaftlich und engagiert, da er mehrmals jährlich die schönsten Skigebiete weltweit erkundet. Als Gründungsmitglied und Teammanager der Volleyball-Mannschaft „DSHS SnwoTrex“ fördert er junge Sporttalente in der Sporthochschule Köln. 

Prof. Dr. Silke Sinning 

Früher war Prof. Dr. Silke Sinning als Sporttherapeutin aktiv. Jetzt ist sie Professorin für Sportwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau. Ihre Themen sind Sport- und Bewegungspädagogik, Sportspielvermittlung und die damit verbundene Genderforschung. Sie hat auch viele Bücher und Beiträge zu diesen Themen veröffentlicht. Nicht zu vergessen ist ihr Engagement im Ausschuss von verschiedenen Frauen- und Mädchenfußballverbänden.

Felix Neureuther

Bis zu seinem Karriereende im März 2019 war Felix Neureuther einer der erfolgreichsten alpinen Skirennläufer Deutschlands. Er hat bereits zahlreiche Medaillen gesammelt und engagiert sich in der Sportförderung. Jedes Jahr trainiert er beim „DSV-Felix-Neureuther-Race-Camp“ junge Nachwuchs-Rennläufer. Mit verschiedenen Büchern will er kleine Leser zu mehr Bewegung animieren.

Bedingungen für den Wettbewerb

Sendest Du Deine vollständigen Bewerbungsunterlagen fristgerecht per Upload-Service an stipendium@snowtrex.com, nimmst Du automatisch an der Ausschreibung für das „Stipendium für sportliches Engagement“ teil. Alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Alter zwischen 18 und 30 Jahren sind teilnahmeberechtigt. Unter https://www.snowtrex.de/sportstipendium.html findest Du weitere Bedingungen und ausführliche Informationen über die Teilnahme.

(Erst-)Semestervorbereitungen für das WS 2020/2021

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Bald schon beginnt das nächste Semester. Viele neue Studenten haben das Abitur geschafft und sich für eine Studienrichtung entschieden. Aber was ist nun zu tun? Wie ihr euch bestens auf das erste Semester vorbereiten könnt, möchten wir euch hier in einem kurzen Überblick erzählen.

Die To-do-Liste für die Semestervorbereitungen

Das Wintersemester 2020/2021 rückt immer näher. Die wichtigsten Dinge, die ein angehender Student bedenken sollte sind:

  • die Anmeldung
  • der Umzug
  • wichtige Versicherungen
  • BAföG
  • Wege zur Uni

Wenn diese wichtige To-do-Liste abgeschlossen ist, steht einem erfolgreichen Studium nichts mehr im Weg. Aber es ist ein weiter Weg bis dahin und du solltest dich frühzeitig um alles kümmern.

Rechtzeitige Anmeldung

Hast du dich für ein Studienfach entschieden, solltest du dich rechtzeitig anmelden. Für das Wintersemester hast du in der Regel bis Mitte September dafür Zeit. Je nach Hochschule variiert die Frist etwas. Auf den Webseiten der Universitäten kannst du dich genau erkundigen.

Solltest du dich für ein Fach entschieden haben, bei dem aufgrund der Voraussetzungen nicht klar ist, ob du den Studienplatz bekommst, solltest du dich an verschiedenen Hochschulen bewerben.

Gehe persönlich zu deiner Wunsch-Uni, denn eine Anmeldung per Post wird nur selten akzeptiert. Damit alles reibungslos verläuft, nimm die wichtigsten Unterlagen direkt mit: Personalausweis, Abschlusszeugnis des Gymnasiums, Krankenversicherungsnachweis, Passbilder und falls nötig, Zulassungsbescheid und den Nachweis deines Eignungstests. Die letzten beiden Dinge werden nur für bestimmte Fächer benötigt.

Musst du umziehen?

Nachdem du an einer Universität genommen wurdest, stellt sich die Frage nach einem Umzug. Natürlich spielt dieser Gedanke keine Rolle, wenn du in der Nähe der Hochschule wohnst. Doch hast du dich für eine Universität in der Ferne entschieden, ist ein Umzug oft unumgänglich. Viele Studenten entscheiden sich dafür, nur unter der Woche in der neuen Gegend zu leben und am Wochenende oder in der vorlesungsfreien Zeit wieder nach Hause zu fahren.

Steht ein Umzug bevor, musst du dich rechtzeitig darum kümmern. Die Suche nach einem Zuhause kann sich schnell in die Länge ziehen. Schließlich willst du nicht in die erstbeste Wohnung einziehen. Hast du eine gefunden, die dir gefällt, kann es auch vorkommen, dass du dich aus Kostengründen dennoch dagegen entscheiden musst. Solltest du Haustiere mitnehmen wollen, kann die Suche noch länger dauern. Ein Vermieter muss einem Hund oder einer Katze zustimmen. Käfigtiere, wie Hamster, Meerschweinchen und Co., dürfen allerdings nicht verboten werden, wenn es nicht zu viele sind.

Alleine oder in einer Wohngemeinschaft leben?

Bei dieser Frage wirst du viele verschiedene Antworten hören. Die einen schwören auf das Alleinsein, die anderen auf die WG. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Jeder muss letztendlich für sich entscheiden, welche Punkte ihm wichtiger sind.

In einer WG bist du nie allein. Du hast Mitbewohner, mit denen du lernen und deine Freizeit verbringen kannst. Oft sind die Zimmer auch viel günstiger, als eine eigene Wohnung. Bist du einmal weg, kann ein anderer beispielsweise nach deinen Pflanzen oder Tieren sehen. Die Hausarbeit wird geteilt.

In einer Wohnung hast du höhere Kosten und musst den Haushalt allein bewältigen. Dafür kannst du beim Lernen Ruhe genießen und selbst entscheiden, wann Besuch kommen kann und wann nicht. Du musst keine Rücksicht auf das Leben von Mitbewohnern nehmen.

Wichtige Versicherungen

Eine Krankenversicherung ist ein Muss und bis du 25 Jahre alt bist, bleibst du in der Regel über die Eltern versichert. Anschließend musst du dich selbst darum kümmern. Du kannst zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung wählen, wobei Letztere in der Regel günstiger ist. Der Preis ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Du kannst aber mit monatlich ca. 75 Euro rechnen.

Auch eine Haftpflichtversicherung würden wir dir sehr ans Herz legen. Sie zahlt für Schäden, die du unabsichtlich am Besitz anderer verursacht hast. Auch für Personenschäden, die du ohne Absicht verursachst, kommt diese Versicherung auf. Die Kosten für eine solche Versicherung sind überschaubar und bei günstigen Tarifen kommst du bereits mit ca. 10–15 Euro im Quartal aus.

Hast du ein eigenes motorisiertes Fahrzeug, ist eine Versicherung dafür Pflicht. Ohne diese darfst du es nicht benutzen. Hier sind die Preise vom Alter und vom Fahrzeug selbst abhängig. Die Kosten sind sehr unterschiedlich und nicht vorauszusagen.

Auch wenn eine Rechtsschutzversicherung recht teuer ist, würden wir sie dringend empfehlen. Es geht schneller, als man denkt und ein Anwalt kann unabdingbar sein. Eine Rechtsschutzversicherung ist in verschiedene Bereiche gegliedert. Du kannst beispielsweise nur eine Verkehrsrechtsschutz abschließen oder dich auch im Mietrecht und anderen Bereichen absichern. Je nachdem welche Selbstbeteiligung und welche Bereiche du wählst, kann die Versicherung 30 oder auch über 100 Euro im Monat kosten.

Es gibt noch viele weitere Versicherungen, aber nicht jede lohnt sich. Eine Hausratversicherung macht beispielsweise nur dann Sinn, wenn dein Hab und Gut auch einen gewissen Wert hat.

Vergleiche Versicherungsanbieter vor Abschluss auf Internetportalen wie CHECK24 und gib deinen Studentenstatus an. Oft kannst du dadurch viel Geld sparen.

BAföG

BAföG ist ein Kredit, der nicht vollständig, aber zu einem Großteil zurückgezahlt werden muss. Du bekommst das Geld, wenn es genehmigt wird, jeden Monat ausgezahlt. Die Höhe ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Dazu zählen beispielsweise das Einkommen deiner Eltern, dein eigenes und das deines Ehepartners, falls du verheiratet bist. Liegen die Einkünfte zu hoch, kann BAföG abgelehnt werden.

Stelle den Antrag rechtzeitig, denn einerseits kann die Bearbeitung mehrere Wochen in Anspruch nehmen und andererseits wird BAföG nicht rückwirkend bezahlt. Zudem wird es immer nur für ein Jahr genehmigt und muss daher regelmäßig neu beantragt werden.

Wege zur Uni

Nun stehst du kurz vor dem Studienbeginn. Als Letztes solltest du klären, wie du täglich zum Campus gelangst. Hast du ein Auto oder ein anderes Fahrzeug, dann hat sich die Frage bereits erledigt. Viele Studenten nutzen das Fahrrad für ihren Weg zur Uni. Du kannst dich aber auch informieren, ob und wie du mit Bus und Bahn zum Universitätsgelände kommst. Oftmals gibt es für Studenten eine günstigere Monats- oder Jahreskarte. Beantrage diese Karte rechtzeitig, damit du bereits am ersten Tag pünktlich zu deiner Vorlesung erscheinen kannst.

Habt ihr weitere nützliche Tipps für das Winter-(Erst)Semester 2020/2021?

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In den Semesterferien günstig reisen

Die Semesterferien stehen an und ihr wollt mal rauskommen? Das Studium kann zu Hause bleiben und ihr fahrt oder fliegt in den Urlaub. Aber wohin soll es gehen? Wir zeigen euch, welche Urlaubsziele bei Studenten beliebt sind und wie ihr sie günstig ergattern könnt.

Semesterferien! Nichts wie weg!

In den meisten Unis ist zwischen dem 08. Februar und 08. April sowie zwischen dem 15. Juli und 15. Oktober vorlesungsfreie Zeit. Das bedeutet für Studenten, dass sie die Arbeit und das Lernen fürs Studium fürs Erste sein lassen können. Sie können wegfahren oder fliegen, wohin es sie auch verschlägt. Die wenigsten Studenten sind jedoch in der Lage, sich eine teure Reise zu den Malediven zu leisten. Aber das ist nicht tragisch, andere Orte sind ebenso interessant und eine Reise wert. Dabei können sie äußerst günstig sein.

Studentenrabatte ausnutzen

Ihr seid als Student in dem Besitz eines Studentenausweises. Nutzt ihn! Auf das Jahr gesehen, kommt eine Menge Ersparnis zusammen, wenn man ihn nutzt. Wer viel auf Reisen geht, für den dürfte sich der internationale Studentenausweis ISIC – International Student Identity Card für vorteilhaft erweisen. Er richtet sich an Vollzeitstudenten, die eine Hochschule mit einem Mindestaufenthalt von sechs Monaten mit mindestens 15 Wochenstunden aufsuchen. Da der Studentenausweis international anerkannt ist, könnt ihr damit sowohl in Deutschland Kurse und Veranstaltungen vergünstigt erhalten als auch im Ausland. So bekommt ihr bei Hotel- und Hostesbuchungen beispielsweise 10 % oder 100 Euro Rabatt auf Auslandssprachkurse. Ihr wollt euch im Urlaub einen Mietwagen besorgen? Kein Problem. Mit dem internationalen Studentenausweis bekommt ihr bis zu 20 % Vergünstigungen. Nicht zu vergessen sind die Rabatte auf Flüge, Unterkünfte, Essen und Trinken oder die Vorteile bei Urlaubsversicherungen.

Lege dein Reiseziel fest

Grundsätzlich könnt ihr überall hin, wenn ihr das nötige Kleingeld habt. Die beliebtesten Reiseziele sind Spanien, Griechenland, Italien und Deutschland. Ob mit Auto oder mit der Bahn, ihr kommt mit guter Organisation bequem an euer Ziel. Vielleicht ist Paris, London oder Prag eine Reise wert? Dort gibt es nicht nur Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, auch viele Bars, Veranstaltungen, Plätze und Shoppingläden warten nur auf euch. Aber vielleicht interessiert ihr euch mehr für Thailand oder wollt die Vielfalt von Barcelona und Madrid erkunden. Die Slowakei ist auch ein beliebtes Reiseziel. Viele Studenten sind zum Beispiel am Jakobsweg in Spanien interessiert. Für Bewegungsmuffel ist dies allerdings nichts, da der Jakobsweg an einem 785 m hohen Berg hinaufführt. Lauffreudige Studenten werden hier viel Begeisterung mit sich bringen. Bei den teureren Ländern wie Spanien oder Portugal lohnt es sich auch zu schauen, ob nicht in der Nebensaison Schnäppchen gemacht werden können. Als Student ist man nicht an die Sommerferien gebunden und kann bequem noch im September die warmen Regionen bereisen.

Schnell, bequem und komfortabel

Manchmal hat man keine Lust im stickigen Bus zu sitzen und stundenlang durch die öde Landschaft zu fahren. Wenn ihr euer Reiseziel kennt, könnt ihr als Nächstes überlegen, wie ihr dort am besten hinkommt. Vergleicht immer die Preise und nehmt nicht das erste Angebot. Manchmal sind versteckte Kosten dabei. So solltet ihr beispielsweise darauf achten, dass der Transfer vom Flughafen zum Hotel im Preis enthalten ist. Vielleicht ist bei genauerer Recherche ein günstigeres Angebot zu finden. Mit den Reisen ist es wie mit den Möbeln: heute etwas gekauft und morgen dasselbe Angebot günstiger gesehen.

Fliegen geht in der Regel am schnellsten, ist aber manchmal – je nach Ziel – am teuersten. Wer nicht so viel Geld in der Tasche hat, für den wäre eine Mitfahrgelegenheit ideal. Es gibt Anbieter wie blablacar, die seriöse und sichere Mitfahrgelegenheiten anbieten. Das geht bereits ab unter zehn Euro. Man meldet sich dort an, reserviert einen verfügbaren Sitzplatz und kann mit der Person mitfahren. Natürlich könnt ihr auch Bahn fahren. Das hat den Vorteil, dass ihr in der Zwischenzeit lesen, surfen oder schlafen könnt. Jede Art des Reisens hat seine Vor- und Nachteile.

Die Unterkunft

Auf dem Weg zum Urlaubsziel oder direkt vor Ort muss es nicht das Hotel, das Ferienhaus oder der Bungalow sein. Wie wäre es mit Couchsurfing? Auf einer Online-Plattform kann man sich am Wunschort einen Schlafplatz bei Leuten reservieren, die einen anbieten. Das ist für jene spannend, die nicht so viel Wert auf Granit-Bäder oder Fahrstuhlmusik im noblen Hotel legen. Wer minimalistisch lebt und gern neue Leute kennenlernt, wird mit dem Couchsurfing keine Probleme haben. Private Leute bieten in ihrer Wohnung Schlafplätze für eine Nacht oder länger an. Eine weitere Unterkunft bestünde in der Jugendherberge. Nicht unbedingt mit einem Fünfsternehotel zu vergleichen, aber für Studentengruppen mit geringem Budget ist es eine gute Alternative. Naturmenschen, die das Freie lieben, könnten sich aber auch für das Camping entscheiden. Werdet aber nicht zu Wildcampern, denn das ist nicht erlaubt. Werdet ihr erwischt, müsst ihr mit Strafen rechnen.

Rund-um-Paket

Ob nun eine Reise via Last-Minute nach Griechenland oder Wandern auf dem Jakobsweg, eine Reise kann man sich als Student durchaus leisten. Wichtig für die Planung ist eine gute Organisation, Vergleichen der Preise und Angebote. Es gilt ebenso, sich zu fragen, ob es ein teures Hotel sein soll oder ob man sich die minimalistische Jugendherberge vorstellen kann. Reisen können kurzfristig geplant werden. Das ist heute kein Problem mehr. Und selbst mit wenig Geld, kann man seine Semesterferien genießen und einfach mal das tun, was einem Spaß macht: Reisen, Sehen und Erleben.

Erzählt uns doch, wie ihr eure Urlaube als Student erlebt habt! Habt ihr weitere Spartipps?

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Vor dem Abitur bewerben

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Die meisten Lehrer empfehlen, bereits vor dem Abi Ausschau nach aktuellen Stellenangeboten zu halten. Das tun sie nicht, weil sie Spaß daran haben, euch in Stress zu versetzen. Tatsächlich kann es von Vorteil sein, möglichst früh in den Arbeitsmarkt hinein zu schnuppern. Als Neuling in Sachen Bewerbung gibt es aber bestimmt ein paar Fragen, die dir unter den Nägeln brennen. Wir haben die wichtigsten Fragen rund um das Thema Bewerbung vor dem Abi aufgegriffen und beantwortet.

Warum vor dem Abi bewerben?

Machst du dir bereits früh Gedanken über deinen zukünftigen Job, so zeugt das von Vernunft und Verantwortungsbewusstsein. Das ist auch vielen Personalern klar. Deshalb ist es bestimmt nicht verkehrt, sich einige Zeit vor dem Abi für gute Jobs zu bewerben. Außerdem erhältst du beim Studieren der Stellenangebote bereits ein erstes Gefühl dafür, welche Jobs gut sein könnten und was zu dir passt. Spätestens nach deinem ersten Vorstellungsgespräch weißt du, was bei Arbeitgebern gut ankommt, wonach gefragt wird und wie es um deinen Marktwert steht. Damit hast du –auch im Falle einer Absage – wertvolle Erfahrungen gesammelt, die deine Chancen auf einen Arbeitsplatz verbessern.  

Welche Jobs sind für mich geeignet?

Viele Unternehmen sind auf der Suche nach Absolventen bzw. Abiturienten. Das liegt daran, dass das erlernte Fachwissen bei einem „Frischling“ noch nicht eingerostet, sondern schnell abrufbar ist. Gerade Bürojobs (insbesondere Buchhaltung) werden daher gerne an Frischlinge vergeben. Halte Ausschau nach Stellenangeboten, die sich eindeutig an junge Leute wie dich richten. Weniger geeignet sind Jobs, in denen man ein hohes Maß an Verantwortung tragen muss oder reichlich Erfahrung mitbringen sollte. Um sich dafür zu qualifizieren  benötigt man ohnehin meist mindestens 2 – 3 Jahre Berufserfahrung.

Keiner möchte mich anstellen. Was soll ich tun?

Berufsanfänger haben es oft nicht leicht: Manche finden sehr lange Zeit keinen Job, weil sie noch über keine oder kaum Erfahrung verfügen. Daraus kann ein gewisser Teufelskreis entstehen: Man benötigt Berufserfahrung, um eine Arbeit zu bekommen, ohne eine Anstellung, kann man aber auch keine Erfahrung vorweisen.

Sich im Vorstellungsgespräch richtig positionieren

Wissen ist Macht! Dieser Spruch hat sich auch für den Bewerbungsprozess bewahrheitet. Genauer gesagt, solltest du wissen, wie du dich selbst „verkaufst“. Dein Hauptargument ist folgendes: Es besteht kein Zusammenhang zwischen praktischem Können und beruflicher Erfahrung. Das ist sogar wissenschaftlich erwiesen. Die zugrundeliegende wirtschaftspsychologische Studie, welche in der Zeitschrift Personalführung publiziert wurde, kam zu folgendem Ergebnis: Gesammelte Berufserfahrung bedeutet nicht automatisch, dass man besser im Job ist. Damit lässt sich im Vorstellungsgespräch argumentieren. Wenn du möchtest, kannst du auf diese Studie verweisen, um deine Verhandlungsposition zu stärken.

Plan B: ein Praktikum ansteuern

Bewirbst du dich bereits vor dem Abi für einen Job, so hast du einen Zeitvorsprung. Wenn es also nicht auf Anhieb klappen will, ist das nicht weiter tragisch. Sorgen solltest du dir erst machen, wenn du das Abi bereits in der Tasche hast und dennoch keine Fixanstellung in Sicht ist. Dann heißt es: Dran bleiben. Wenn du noch bei deinen Eltern wohnst oder anderweitig finanziell abgesichert bist, solltest du ein Praktikum in Betracht ziehen. Am besten fragst du bei weniger bekannten Unternehmen an, deren Praktikumsplätze nicht so hart umkämpft sind. Der Vorteil eines Praktikums: Du sammelst wertvolle Praxiserfahrungen, die du in deinem Lebenslauf anführen kannst. Das macht dich für Personaler interessanter. Allerdings werden die meisten Praktika vom Arbeitgeber kaum oder nicht bezahlt. Trotzdem solltest du diese Möglichkeit in Betracht ziehen.

Davon abgesehen, brauchst du natürlich auch einwandfreie Bewerbungsunterlagen, um einen guten Eindruck zu hinterlassen. Mit diesem Thema geht es im nächsten Punkt weiter:

Wie kann ich meine Bewerbung attraktiver gestalten?

Es ist besonders wichtig deine Stärken in deiner Bewerbung hervourzuheben. Werte deine Bewerbung auf, indem du deine Qualitäten in den Vordergrund stellst. Der Personaler soll den Eindruck bekommen, dass du trotz mangelnder Erfahrung der bzw. die Richtige für die Stelle sein könntest. Insbesondere die folgenden Schlagwörter werden von Personalern sehr hoch gewichtet:

  • Kommunikationsfähigkeit
  • Konfliktlösefähigkeit
  • Organisationstalent
  • Strukturiertes Arbeiten
  • Termintreue
  • Teamfähigkeit
  • Kooperationsbereitschaft
  • Überzeugungskraft
  • Fähigkeit zur (Selbst-) Reflexion
  • Fähigkeit, schnell Entscheidungen zu treffen

Aber Achtung! Flunkern ist nicht erlaubt und kann früher oder später ordentlich in die Hose gehen. Bleibe lieber bei der Wahrheit und baue nur jene Schlagwörter ein, die tatsächlich auf dich zutreffen.

Deine Chancen stehen noch besser, wenn du in der Vergangenheit bereits Erfahrung als Praktikant sammeln konntest. Halte deine bisherigen Anstellungen (z.B. Ferienjobs) im Lebenslauf fest. Füge deiner Bewerbung außerdem dein letztes Zeugnis sowie eventuelle Dienst- bzw. Praktikumszeugnisse deiner Ferienjobs bei.

Fazit: Der frühe Vogel…bekommt den Job!

Die Überschrift verrät bereits voraus: je früher du dich mit der Jobsuche befasst, umso besser für dich. Nutze die Zeit vor der stressigen Abi-Lernphase, um mit Personalern in Kontakt zu treten und deinen Marktwert einzuschätzen. So erfährst du auch, welche Qualifikationen gefragt sind. Noch hast du Zeit, nebenbei den einen oder anderen Kurs zu belegen, um deinen Lebenslauf aufzupolieren. Achte auf vollständige Bewerbungsunterlagen (kurzes Anschreiben, Lebenslauf mit Foto und Unterschrift, Beilagen) und betone beim Vorstellungsgespräch, warum du  trotz wenig Erfahrung eine Bereicherung für das Unternehmen bist. Bleiben deine Anstrengungen vorerst erfolglos, so ziehe ein Praktikum in Betracht. Auch dafür kannst du dich bereits vor deinem Abitur bewerben.

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Selbstbewusster durch die Schulzeit und das Studium

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Gehörst du auch zu den Leuten, bei denen immer alles auf Anhieb klappt? Oder zu denjenigen, die eine natürliche Autorität ausstrahlen, so dass keiner es wagt, auch nur den Hauch einer Kritik zu üben? Vielleicht hast du ja auch ganz viele Fans, weil du alles weißt, alles immer richtig machst, nie nachfragen musst und alles sofort verstehst? Du bist von dir überzeugt, weil du weißt, dass du super aussiehst, hochintelligent bist, total sportlich wirkst und den coolsten Style hast? Wenn du alle diese Fragen mit JA beantworten kannst, brauchst du gar nicht weiter zu lesen.

Wenn du hingegen mindestens eine Frage aus vollstem Herzen verneint hast, lies die folgenden 7 Tipps gut durch. Wir garantieren dir, dass du danach zumindest nicht mehr täglich darüber nachdenkst, ob du auch allen Ansprüchen gerecht wirst!

Selbstbewusstsein lässt sich trainieren

  • Werde dir deiner Stärken bewusst.
  • Denk an die Erfolge aus deiner Vergangenheit.
  • Du hast schon so viel geschafft, sei dir dessen bewusst und nutze es als Motivation um noch mehr zu erreichen
  • Du hast ganz viele Talente, die dich zu etwas ganz Besonderem machen.
  • Auch du bist schön.
  • Du bist genauso viel wert wie jeder andere Mensch.

Jeder hat ein bestimmtes Persönlichkeitsbild von sich abgespeichert. Diese Vorstellung basiert größtenteils auf frühkindlichen Erfahrungen. Wie viel Liebe jemand in seiner Kindheit bekommen hat, ist ganz entscheidend für das spätere Selbstwertgefühl. Und auch, wie viel Freiraum du als Kind hattest, eigene Entscheidungen zu treffen und diese auch von den Eltern respektiert und anerkannt wurden, ist relevant für ein positives Selbstbild.

Ändere deine Eigenwahrnehmung

  • Du bist geprägt durch die Brille, mit der andere dich sehen. Eltern, Lehrer, Partner, Kollegen etc. filtern den Teil deiner Persönlichkeit heraus, der ihnen am ehesten zusagt. Dabei wird die Realität allerdings oft mit Füßen getreten. Es entsteht ein so genanntes Fremdbild, das gar nicht deiner eigentlichen Persönlichkeit entspricht. Weil du aber so wenig Selbstwertgefühl hast, übernimmst du das falsche Bild von dir und verhältst dich dem entsprechend.
  • Mach dich unabhängig von dem Bild, das andere dir angedichtet haben. Erkenne, dass diese Menschen ihr eigenes Wunschbild ­– sowohl in negativer als auch in positiver Hinsicht – auf dich projiziert haben.
  • Analysiere ganz neutral deine wahren Stärken, aber auch deine Defizite.

Indem du erkennst, dass viele deiner vermeintlichen Eigenschaften auf einer fehl interpretierten Vorstellung von dir durch deine Umwelt basieren, ist der erste Schritt zu einer Veränderung schon getan. Du musst dich nicht an dem falschen Bild orientieren, das sich andere Personen von dir gemacht haben.

Stelle dir die Frage: Bin ich das wirklich oder entspreche ich nur dem Muster, das andere mir aufgedrückt haben?

Akzeptiere dich so wie du bist

  • Natürlich ist es nicht einfach, sich selbst zu analysieren. Vertraue auf dein Bauchgefühl und lass sowohl Stärken als auch Schwächen zu.
  • Meistens wird einem intuitiv klar, welche Stärken deiner Persönlichkeit es verdient haben, weiter gefördert zu werden.
  • Erinnere dich an frühere Erfolge und baue dein weiteres Vorgehen darauf auf.
  • Lass dich nicht von Neidern und Pessimisten entmutigen, sondern verfolge konsequent dein Ziel.
  • Wenn du dir deiner Stärken bewusst bist, wirst du merken, dass du viel selbstsicherer  auftrittst.
  • Sei dir bewusst, dass du alles schaffen kannst, was du willst.

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Lerne, dies zu akzeptieren. Mit Humor lässt sich jede „Baustelle“ elegant umgehen. Niemand ist perfekt, also stehe zu deinen Schwächen und arbeite daran.

Lerne, auf andere zu zugehen

Vielleicht traust du dich nicht, andere Leute anzusprechen. Du hast Angst davor, eine Abfuhr zu bekommen. Du denkst, der andere ist viel selbstbewusster und du hast gar nicht das Recht, ihn voll zutexten. Oder du hast Angst, kein Wort herauszubekommen, ins Stottern zu geraten oder nur Unsinn zu erzählen.

  • Denk daran, dass die meisten Leute eine Rolle spielen, sich also verstellen. Sie passen sich mit ihrem Verhalten den äußeren Umständen an. Daraus resultiert häufig ein übersteigertes, aber instabiles Selbstbewusstsein. Es fehlt hierbei eine fundierte Grundlage, also wirkliches Wissen oder Können. Die meisten „Großmäuler“ kompensieren einfach ihre Unsicherheit mit großspurigem Auftreten.
  • Lerne, hinter die Maske der anderen zu schauen, so entlarvst du ganz schnell Angeber, die außer großspurigem Verhalten nichts zu bieten haben.
  • Wenn du dir deiner Stärken bewusst bist, fällt es dir viel leichter, auf andere zu zugehen.
  • Du kannst erst einmal in einem Rollenspiel testen, wie du am besten jemanden ansprichst oder um Etwas bittest.

Auch wenn es am Anfang schwer fällt, versuche es einfach! 

Kernkompetenzen selbstbewusster Personen

  • Eine positive Ausstrahlung ist das A und O, um von anderen wertgeschätzt zu werden. Ganz wichtig dabei ist die Körpersprache. Ein offener Blick, ein freundliches Lächeln, eine gerade Haltung und ein fester Händedruck signalisieren dem Gegenüber, dass dieser Mensch sich seiner Stärken bewusst ist.
  • Selbstbewusste Menschen haben Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Sie lassen sich nicht von anderen verunsichern, sondern wissen genau, was sie können und wollen. Das heißt nicht, dass diese Menschen keine Schwächen haben oder zeigen. Sie lassen sich nur nicht von diesen Defiziten beherrschen, sondern konzentrieren sich auf ihre Stärken.
  • Selbstbewusste Menschen sind keine Opportunisten, die den Weg des geringsten Widerstands gehen, nur um möglichst schnell an ihr Ziel zu kommen. Im Gegenteil, sie verteidigen ihre Ansichten auch gegen Widerstände, weil sie gut und fundiert argumentieren können.
  • Wahrscheinlich haben diese Menschen auch schon negative Erfahrungen machen müssen. Sie haben sich aber dadurch nicht entmutigen lassen, sondern haben ihr Verhalten und das der anderen analysiert und ihre Schlussfolgerungen daraus gezogen. Sie haben aus Fehlern gelernt und die neu gewonnenen Erfahrungen in ihre Persönlichkeit mit integriert.
  • Auch selbstbewusste Menschen kennen Selbstzweifel. Sie lassen aber nicht zu, dass diese negativen Gefühle ihr Verhalten dominieren. Sie blicken auf die Erfolge, die sie schon erreicht haben und ignorieren die Zweifel einfach.

Selbstbewusstsein kann man lernen. Es ist gar nicht so schwer, wenn du dich auf deine Stärken und Erfolge konzentrierst und diese verinnerlichst. Und wenn du ab und zu ins Grübeln kommst, ob du auch wirklich gut/hübsch/interessant/kompetent genug bist, zeigt dass nur, dass du sensibel und selbstkritisch bist. Und das sind ja nun wirklich keine schlechten Eigenschaften.

Mach dich auf die Suche nach den Ursachen für dein mangelndes Selbstbewusstsein

Gibt es einen konkreten Anlass für dein geringes Selbstwertgefühl:

  • Wurdest du schon in deiner Kindheit dazu erzogen, den Mund zu halten, wenn Erwachsene sich unterhalten?
  • Warst du in deiner Kindheit/Pubertät „zu dick“ und wurdest deswegen geärgert?
  • Oder warst du schüchtern und verträumt?
  • Hattest du früher das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden?
  • Wurde dir über den Mund gefahren, wenn du etwas erzählt hast?
  • Hat man dir früher gesagt, dass du zu dumm bist und dass aus dir sowieso nichts werden würde?

All dies ist natürlich vollkommener Unsinn. Und das weißt du eigentlich auch. Aber dieses einmal eingeleitete Verhaltensmuster lässt sich nun mal nicht so einfach wieder korrigieren. Versuche, dich auf deine bisherigen Erfolge zu konzentrieren, wenn sich wieder diese Selbstzweifel breit machen. Wenn du alleine gar nicht weiterkommst, kannst du auch eine Verhaltenstherapie unter professioneller Anleitung in Anspruch nehmen.

Lerne, dich zu akzeptieren und zu lieben

  • Hilfreich ist es, auf einem Blatt Papier alle Dinge zu notieren, die du an dir magst.
  • Auch alle bisherigen Erfolge gehören auf diese Liste.
  • Ebenso, wie du Rückschläge gemeistert und was du daraus gelernt hast.
  • Notiere auch, was andere Leute an dir mögen und ob dies deiner wahren Persönlichkeit entspricht oder du nur einem Fremdbild konform gehen möchtest.
  • Du kannst die Liste auch ständig aktualisieren, denn schließlich entwickelt sich deine Persönlichkeit ja auch weiter.

Es ist immer gut, ehrlich sich selbst gegenüber zu sein. Dafür musst du wahrscheinlich erst einmal hinter die Fassade deiner Persönlichkeit schauen, um zu erkennen, wie viele deiner Eigenarten dir wirklich entsprechen und welche Anteile du nur von anderen Personen übernommen hast. Der Lohn für diese Arbeit ist ein starkes Selbstvertrauen, das auf einem intakten Selbstwertgefühl basiert.

 

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Konzentrationsübungen für das Lernen

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Welche Konzentrationsübungen helfen beim Power-Lernen für Abi und Studium?

 

In den letzten Monaten vor dem Abi erhältst du einen kleinen Vorgeschmack den Stress, der auch zum Ende eines jeden Semesters auf dich zukommt. Auf dem Schreibtisch häufen sich Bücher, Übungsaufgaben und jede Menge anderer Lernstoff und nur mit guter Organisation lässt sich die Arbeit für jede Prüfung gut bewältigen. Das Gehirn muss im Dauerlernstress wahre Höchstleistungen vollbringen und mit der richtigen Vorbereitung und ein paar Konzentrationsübungen hilfst du ihm, diese Leistung auch über mehrere Wochen hinweg abrufbar zu machen.

Die Grundvoraussetzungen für effektives Lernen

Die klassischen Tipps für mehr Konzentrationsvermögen gelten noch immer, auch wenn sie oft belächelt werden. Eine wichtige Voraussetzung für mehr Konzentration beim Lernen ist das Abstellen von jeglicher Ablenkung. Das Handy sollte, auf lautlos gestellt, in der Schublade verschwinden und Fernsehen, Radio oder lärmende Geschwister und Mitbewohner dürfen ebenfalls nicht stören, wenn du effektiv lernen möchtest. Ausreichend Schlaf ist der nächste Klassiker, denn wer unausgeschlafen komplexe Aufgaben lösen will, wird schnell an seine Grenzen stoßen. Eine ausgewogene Ernährung mit wenig Zucker und Fett schließt den Kreis der Grundvoraussetzungen, denn Zucker gibt zwar erst viel Power, macht dann aber schnell müde und mit einem deftigen Essen im Magen will auch das Gehirn nicht mehr auf Hochtouren arbeiten.

Lernen will geplant werden

Einen Lernplan legen sich die meisten Schüler und Studenten im Vorfeld zurecht, doch die wenigsten halten sich daran. Es ist aber wichtig, dass du frühzeitig mit dem Lernen beginnst und nicht alles aufschiebst, bis sich ein großer Berg auf Aufgaben und Kapiteln vor dir auftürmt. Ein Lernplan sollte daher genau aufzeigen, bis wann welcher Stoff sitzen muss. Sind alle wichtigen Termine übersichtlich im Terminplaner untergebracht, siehst du bei der Planung deiner Freizeit genau, wann du dir locker ein freies Wochenende gönnen kannst und wo du besser lernen solltest.

Kurze Lernphasen mit kleinen Pausen

Stundenlanges Pauken ist oft kontraproduktiv. Das Gehirn wird mit so vielen Informationen auf einmal gefüttert, dass zwangsläufig einige davon nicht im Langzeitgedächtnis landen. Kurze, intensive Lerneinheiten von etwa 30 Minuten mit einer anschließenden Pause von 10 oder 15 Minuten bringen deutlich bessere Ergebnisse. Nach der Pause folgt eine kurze Zusammenfassung des Lernstoffs und dann folgt die nächste Lerneinheit. Zum einen teilst du dir damit die Zeit ein und erhältst durch die Pausen kleine Belohnungen und zum anderen kann das Gehirn das Gelernte in der Pause noch ein wenig sacken lassen.

Konzentrationsübungen für zwischendurch

Die folgenden Übungen bringen die besten Ergebnisse, wenn du sie regelmäßig machst und dich nicht erst kurz bevor der echte Lernstress losgeht, an sie erinnerst. Das Ziel dieser Übungen ist es, dein Gehirn dazu zu bringen, sich voll und ganz auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Ob du Erfolg mit einer Übung hast, siehst du vor allem an der Zeit, die du dafür benötigst. Je mehr Übungseinheiten du dir gönnst, desto weniger Zeitaufwand benötigst du für die gleiche Aufgabe.

Rückwärts an den Tag erinnern

Was hast du gestern gemacht? Starte am Abend beim ins Bettgehen und spule den Tag rückwärts vor deinem inneren Auge ab. Am Anfang wird es dir einige Schwierigkeiten bereiten, doch schon nach ein paar Versuchen kann dein Gehirn sich gut auf diese Aufgabe konzentrieren.

Wortwiederholungen im Unterricht zählen

Bei manchen Lehrern oder Dozenten fällt es schwer, die Aufmerksamkeit über eine Stunde oder die gesamte Vorlesung aufrecht zu halten. Sie sprechen sehr leise, halte Monologe ohne stimmliche Betonungen und der Vortrag entwickelt sich zu einem Hintergrundgeräusch, weil deine Gedanken schnell abgleiten. Hier kann eine einfache Konzentrationsübung helfen. Dazu suchst du dir ein Wort heraus, das öfter verwendet wird und zählst mit, wie oft es innerhalb einer Stunde fällt. Durch das aufmerksame Zuhören prägst du dir den Lernstoff ein und gleichzeitig musst du dir eine Zahl merken und das Gehirn wird richtig gefordert.

Beschreibe, was du gerade machst

Stell dir vor, du müsstest jemandem am Telefon beschreiben was du gerade machst, während du die Tätigkeit ausführst. Am Anfang reichen bereits Routinetätigkeiten aus, um die Konzentration zu steigern. Später kannst du auch komplexere Aufgaben angehen und dir gleichzeitig überlegen, mit welchen Worten du sie beschreiben würdest.

Anfangsbuchstaben vertauschen

Die deutsche Sprache enthält viele zusammengesetzte Hauptwörter. Vertausche einfach deren Anfangsbuchstaben und aus Wartezeit wird dann Zarteweit oder aus Fahrgast wird Gahrfast. Diese Übung eignet sich vor allem zur Überbrückung von Wartezeiten bei Bus und Bahn oder beim Arzt.

Rätsel lösen

Die klassischen Rätselhefte bieten viele gute Gelegenheiten um die Konzentration zu steigern. Bilderrätsel, Kreuzworträtsel und alle anderen Rätselarten, die dich ansprechen, sind als Konzentrationsübung geeignet.

Folge dem Sekundenzeiger für eine Minute

Diese Übung klingt sehr einfach, doch sie verlangt ein hohes Maß an Konzentration, denn die Gedanken schweifen immer wieder ab und das Ziel ist, einfach nur dem Sekundenzeiger mit den Augen zu folgen, bis er eine komplette Runde gedreht hat.

Schritte zählen

Wie viele Schritte sind es vom Schreibtisch bis zum Kühlschrank? Bei dieser Übung wird schätzt du erst, wie viele Schritte du brauchst und durch das anschließende Laufen kannst du deine Schätzung überprüfen. Das Prinzip lässt sich natürlich auf alle anderen Wege übertragen und fordert dich damit immer wieder neu. Im Laufe der Zeit wirst du immer besser beim Schätzen und durch das Zählen der Schritte folgt eine kurze Lernpause, in der das Gehirn nur eine einfache Aufgabe lösen muss.

Der Anker

Der Anker ist eine sehr angenehme Konzentrationsübung, die gut durch lange Lernphasen hilft. Schließe deine Augen und stelle dir deinen absoluten Lieblingsplatz vor – ein einsamer Strand, die abendliche Dachterrasse in einer Großstadt oder die Hütte in den Bergen. Dann male dir alle Einzelheiten genau aus, stelle sie dir im Detail vor. Beim nächsten Besuch versuchst du einfach, genau dieses Bild wieder zu sehen.

Denke in einer Fremdsprache

Nach etlichen Schuljahren mit Englisch- oder Französisch-Unterricht sollte dir diese Übung leichtfallen. Beschreibe in Gedanken deine tägliche Routine in der Fremdsprache, bevor du sie erledigst. Mit dieser Übung schulst du gleichzeitig deine sprachlichen Fähigkeiten.

Falte die Welt auseinander

Für alle, die gern visuell denken, ist diese Übung besonders gut geeignet. Stell dir vor, alle Gegenstände um dich herum wären Pappmodelle, die du auseinanderfalten kannst. Jeder Gegenstand besteht dabei aus einem Bogen und nichts darf geklebt werden. Wie sieht der Bogen für eine Tasse aus oder wie muss er für ein Regal aussehen?

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Brainfood und Powersnacks zum Lernen

Nach einer leckeren Pizza oder einem ausgiebigen Frühstück ist nicht nur der Magen voll, sondern auch das Gehirn müde. Körper und Geist setzen auf Entspannung und dann fällt das Lernen schwer. Das heißt aber nicht, dass du zu einer Prüfung mit leerem Magen antreten sollst, denn dieses andere Extrem ist ebenso ungesund. Dein Gehirn beansprucht immerhin etwa 20 Prozent des Energiebedarfs deines Körpers, um seine 100 Milliarden Nervenzellen am Laufen zu halten und vor Prüfungen oder wichtigen Lernstunden braucht der Körper ausreichend Energie und auch Flüssigkeit. Allerdings gibt es unter den Energiespendern gute und schlechte, denn nicht jeder Powerlieferant hält lange genug durch, um dich durch einen harten Tag zu bringen.

Mit den richtigen Lebensmitteln lässt sich die Gehirnleistung verbessern

Zucker und Fett sind zwar die besten Energielieferanten, doch in Form von Süßigkeiten erhält dein Körper nur kurzfristig mehr Energie. Er kann das Level durch den raschen Blutzuckerabfall nicht halten und dann schwindet auch die Konzentration. Das Energieloch macht es dir dann doppelt schwer, dich auf deine Aufgaben zu konzentrieren. Besser sind hier Produkte mit Kohlenhydraten, die langsam gelöst und ins Blut abgegeben werden. Vollkornprodukte, Obst, Hülsenfrüchte und Nüsse sind ideal, denn sie lassen den Blutzuckerspiegel nicht rasant steigen und liefern langfristig Energie. Hier die Top-Ten der besten Brainfood-Lebensmittel:

  • Birnen
  • Walnüsse
  • Avocado
  • Fisch
  • Karotten
  • Rote Beete
  • Geflügel & rotes Fleisch
  • Bananen
  • Quark
  • Reis, ungeschält

Powersnacks für zwischendurch: Riegel oder Obst?

Obst gehört zu den Lebensmitteln, die als echte Powerlieferanten nur wenig Zubereitungsaufwand verlangen. Äpfel, Birnen, Bananen und Co. lassen sich ohne Zubereitungsaufwand verzehren und sie liefern schon beim Frühstück wichtige Kohlenhydrate. In Kombination mit einem Joghurt oder einem Müsli hast du für den Vormittag genug Energie aufgenommen und hältst bis Mittag durch. Zwischendrin darf auch ein Powerriegel deinem Gehirn auf die Sprünge helfen, allerdings gibt es hier einige Einschränkungen, wenn es wirklich gesund sein soll, denn die Werbung verspricht oft vollmundig viel Energie und meint damit eigentlich reinen Zucker. Der Blick auf die Rückseite einer Packung zeigt dir genau, wie viel Zucker im Produkt steckt. Bioprodukte sind hier oft die bessere Wahl. Sie schmecken weniger süß und enthalten Kohlenhydrate, die nicht sofort ins Blut übergehen, sondern langsam abgebaut werden und so für einen längerfristigen Energieschub sorgen.

Tipps für lange Prüfungstage

Während einer Prüfung bleibt natürlich nicht viel Zeit zum Essen. Es gibt aber trotzdem ein paar Snacks, mit denen du deine Konzentration über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten kannst.  Der klassische Traubenzucker ist auch heute noch eine Allzweckwaffe in jeder Prüfung. Allerdings solltest du ihn erst auf der Zielgeraden nehmen, weil sonst dich sonst die Müdigkeitsphase einholt, die bei allen Kohlenhydranten eintritt, die schnell ins Blut übergehen. Im Schnitt geht man davon aus, dass Traubenzucker etwa 30 Minuten lang für einen Energieschub sorgt. Dann ist der Kick vorbei und das Energieloch macht sich bemerkbar. Eine Banane hingegen ist ein echter Powerlieferant. Sie hilft nicht nur den Muskeln von Spitzensportlern über kleine Energielöcher hinweg, sondern versorgt auch dein Gehirn mit wichtigen Nährstoffen. Blaubeeren sollen ebenfalls wahre Energiewunder sein. Sie enthalten viele Vitamine und stärken die Denk- und Konzentrationsfähigkeit.

Brainfood-Tipps für lange Lerntage

Wenn mal wieder ein Samstag oder Sonntag komplett dem Lernen gewidmet wird, solltest du schon beim Frühstück dafür sorgen, dass dein Gehirn auf Trab kommt. Ein Müsli mit Quark oder Joghurt und frischem Obst ist ein perfekter Energielieferant für die ersten Stunden. Alternativ dazu bringt auch Vollkornbrot mit Käse oder Kräuterquark die nötige Energie für den Vormittag. Zum Knabbern sind rohe Karotten oder Nüsse ideal und mittags Geflügel oder Fisch mit ungeschältem Reis. Nachmittags ein paar Trauben, Erdbeeren oder etwas Rote Beete und der Endspurt kann beginnen. Abends darf es dann auch dein Lieblingsgericht sein, denn nach einem harten Tag ist eine kleine Belohnung durchaus erlaubt. Zu schwer sollte das Abendessen allerdings nicht ausfallen, wenn du am nächsten Morgen gleich wieder Leistung bringen musst, denn wenn dein Körper nachts die letzte Mahlzeit verdauen muss, kommt er nicht komplett zur Ruhe und du fühlst sich morgens trotz ausreichend Schlaf müde.

Nahrungsergänzungsmittel halten meist nicht, was sie versprechen

Nahrungsergänzungsmittel in Form von Brausetabletten, Pillen oder Shakes sind nicht nur teuer, sondern auch unnötig. Der Körper erhält mit einer ausgewogenen Ernährung alles, was er braucht und durch zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel erreichst du eher eine Negativ-Wirkung, weil die überschüssigen Mineralien und Nährstoffe abgebaut oder eingelagert werden müssen. Natürlich ist nichts gegen ein hochwertiges Präparat einzuwenden, wenn die Zeit mal richtig drängt und der Kühlschrank leer ist. Auf Dauer sind die künstlichen Vitamine und Nährstoffe allerdings keine Lösung, denn der Körper verwandelt sie im Vergleich zu den natürlichen Energielieferanten nur unzureichend um und der erwartete Energieschub fällt aus.

Das Gehirn braucht viel Flüssigkeit

Zwei bis drei Liter Flüssigkeit am Tag benötigt dein Körper, um gut über die Runden zu kommen. Auch das Gehirn profitiert von einem ausgewogenen Flüssigkeitshaushalt. Saftschorlen und Mineralwasser sind ideal, denn der Körper kann sie gut aufnehmen. Kaffee hingegen entzieht deinem Körper mehr Wasser, als du durch den Kaffee zuführst und der Wachmach-Effekt hält wie Energydrinks nicht lange an. Da bei langen Konzentrationsphasen oft die Zeit fehlt, um sich aus der Küche zu versorgen, solltest du dir gleich morgens zwei Flaschen Wasser oder Saftschorle und ein Glas an deinen Arbeitsplatz stellen. Wenn du erst aufstehen musst, um einen Schluck zu trinken, gerät der Durst innerhalb der Konzentrationsphasen gern in Vergessenheit und du spürst erst durch beginnende Kopfschmerzen, dass dir Flüssigkeit fehlt.

Brainfood ersetzt keine Pausen

Frisches Obst, Nüsse und Co. liefern dir zwar schnell Energie, doch sie können keine Pause ersetzen. Etwa alle 40 bis 60 Minuten solltest du eine kurze Pause einlegen. Dabei reicht es völlig, wenn du das Fenster aufmachst, ein oder zwei Lieblingssongs hörst und für ein wenig Bewegung sorgst. Nach der Hälfte des Tages solltest du etwa eine Stunde für Essen und Entspannung einplanen. Danach bist du wieder fit für die zweite Tageshälfte und mit ein paar Nüssen oder frischem Obst lassen sich die nächsten Lektionen effektiv lernen.

Fazit

Brainfood kann die Leistungsfähigkeit tatsächlich steigern, allerdings sind Früchte, Traubenzucker und Nüsse keine Wundermittel. Sie können dem Gehirn nur einen zusätzlichen Schub verpassen, wenn die Basis stimmt und du dafür sorgst, dass dein Körper alle Nährstoffe hat, um einen anstrengenden Tag zu überstehen.

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Burnout bei Studenten

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Lukas wälzt sich nachts hin und her: Er kann nicht einschlafen. Unter Tags ergeht es ihm auch nicht besser. Der Schlafmangel nagt an seinen Nerven, die vom Stress des herannahenden Examens ohnehin schon blank liegen. Wenn er gerade nicht vergeblich versucht, zu lernen, grübelt er über die Konsequenzen eines verpatzten Examens nach. Zum Essen bleibt da kaum Zeit. Wozu auch? Der Appetit ist Lukas längst vergangen.

Obwohl wir Lukas erfunden haben, spiegelt er doch eine große Gruppe ausgebrannter Studenten wieder. Dieses Ausbrennen nennt man auch Burnout.

Inhalt des Artikels:

Long Story Short: Burnout im Überblick 

Was ist ein Burnout?

An Burnout erkrankte Studenten sind sowohl körperlich als auch emotional erschöpft. Sie distanzieren sich von allem, was mit dem Studium zu tun hat. Viele ziehen sich auch aus ihrem Freundeskreis zurück, weil sie sich zu kraftlos und unfähig für soziale Kontakte fühlen.

Bin ich gefährdet?

Treffen die oben genannten Symptome auf dich zu? Wenn du dich ausgelaugt fühlst und keine Lust mehr auf dein Studium hast, könntest du an Burnout erkrankt sein. Eine verlässliche Diagnose kann aber nur ein Arzt stellen.

Was kann ich tun?

Lasse dir bei einer Beratungsstelle (Kontaktdaten weiter unten im Artikel) weiter helfen oder konsultiere einen Arzt. Je schneller du handelst, umso besser!

Mythos Burnout – Definition einer Volkskrankheit

Obwohl man derzeit den Eindruck haben könnte, ist Burnout keine „Erfindung“ der aktuellen Generation Berufstätiger. Bereits  im Jahre 1974 wurden die typischen Burnout-Symptome von Herbert Freudenberger beschrieben. Er definierte das Burnout im Jahre 1974 als ein

„Nachlassen bzw. Schwinden von Kräften oder Erschöpfung durch übermäßige Beanspruchung der eigenen Energie, Kräfte oder Ressourcen.“

Wie fühlt sich Burnout an?

Seit der Definition von Freudenberger  ist etwas Zeit vergangen. Trotzdem stellt das Burnout Syndrom für die Wissenschaft noch immer ein Rätsel dar. Obwohl es sich schwer einordnen lässt, stehen Betroffene unter einem großen Leidensdruck. Insbesondere im Stadium der völligen Erschöpfung, treten massive, psychische Probleme auf. Im schlimmsten Fall kommt es zu depressiven Zuständen und Suizidgedanken. Betroffene haben dann das Gefühl, es habe alles keinen Sinn mehr und fühlen sich machtlos oder gar minderwertig, weil sie kaum oder keine Leistung erbringen können. An diesem Punkt angelangt, hat man zusätzlich mit einem stark geschwächten Immunsystem zu kämpfen. Durch den Dauerstress der vergangenen Wochen oder Monate, kann es zu körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Gliederschmerzen, Schwindel oder Schlafstörungen kommen.

Krankheitsverlauf in Phasen

Burnout-Patienten können sich in einem sehr schlechten Zustand befinden. Im schlimmsten Fall sind sie sowohl psychisch als auch körperlich an einem Tiefpunkt angelangt. Bevor es so weit kommt, schleicht sich die Krankheit aber langsam und oft unbemerkt ein. So sehen die einzelnen Phasen des Krankheitsverlaufs im Regelfall aus (lt. Maslach Burnout Inventory):

Emotionale Erschöpfung

Das bedeutet im Klartext: Emotionen werden gedämpft wahrgenommen, Müdigkeit bei Gedanken an das Studium tritt auf und Frustration macht sich bemerkbar. Insbesondere die auftretende Müdigkeit erschwert den Studien- und Familienalltag. Betroffene versuchen aber meistens, dennoch alles zu meistern und ihr Energiedefizit möglichst zu verstecken.

Depersonalisierung

Man bringt sich weniger ein und spürt eine gewisse Distanz zu sich selbst. Manche Burnout Patienten geben häufig zynische Äußerungen von sich und sind ihren Kommilitonen bzw. Kollegen gegenüber negativ eingestellt.

Reduzierte, persönliche Leistungsfähigkeit

Dieses Symptom äußert sich zuerst in Form eingeschränkter Leistungsfähigkeit, später als Resignation des Betroffenen. Man fühlt sich hoffnungslos, schlapp und sieht schließlich keinen Sinn mehr darin, sich den Herausforderungen des privaten und beruflichen Lebens zu stellen. Das kann dazu führen, dass Betroffene nur noch das Nötigste leisten. Manche versuchen nach wie vor, ihren Zustand zu vertuschen. Leider erhalten an Burnout Erkrankte daher oft viel zu spät Hilfe.

Burnout: mögliche Ursachen

Für ein so diffuses Syndrom wie Burnout mögliche Auslöser auszumachen, ist keine leichte Aufgabe. Entsprechend mau sind die bisherigen, wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu. Derzeit geht man aber von folgenden Ursachen aus:

Leistungsdruck und Perfektionismus

Die berühmt-berüchtigte Wurzel allen Übels liegt aber in der Arbeit bzw. dem Studium. Viele Menschen leiden im Alltag unter unklaren Zielvorgaben, Über- oder auch Unterforderung, sowie enormem Leistungsdruck. Manchmal kommt Angst vor Kontrolle oder Misserfolg hinzu. Diese Faktoren tragen ebenfalls zur Entstehung von Burnout und Resignation bei:

  • Schlechtes Betriebs- bzw. Lernklima
  • Konkurrenzdruck zwischen den Kollegen bzw. Kommilitonen
  • Diskriminierung
  • Mangelnde Beteiligung an Entscheidungsprozessen
  • Persönlicher Stress (Scheidung, Todesfall in der Familie…)

Überaus perfektionistische Menschen, die in einem leistungsorientierten Elternhaus aufgewachsen sind, können an Burnout erkranken. Daneben gibt es Menschen, die aufgrund einer zu geringen Vorwissens mit ihrem Studium oder Arbeitsplatz überfordert sind. Diese Überforderung kann natürlich auch entstehen, wenn das Studium keinen Spaß macht und nicht den eigenen Fähigkeiten entspricht. Darüber hinaus wird das Auftreten von Burnout durch andauernden Stress, Mangelernährung und zu wenig Bewegung begünstigt.

Fertiggerichte und Pizza als Auslöser für Burnout?

Aktuelle Studienergebnisse zum Thema Burnout und Ernährung gibt es derzeit leider kaum. Dennoch richtet sich die Aufmerksamkeit der Burnout Forschung nun auch vermehrt in Richtung Ernährung.

Mit einer gesunden Mischkost aus Getreide, tierischen Produkten, Fleisch, Gemüse, sowie Obst nimmt der Körper reichlich sekundäre Pflanzenstoffe, Eiweiß sowie Kohlenhydrate auf. Während eine ausgewogene Mischkost das Optimum darstellt, können einseitige Ernährungsweisen die Lebensqualität auf Dauer beeinträchtigen. Durch die leichte und schnelle Verfügbarkeit industriell hergestellter Lebensmittel, verändert sich der Speiseplan vieler Studenten aber in eine besorgniserregende Richtung. Speziell in Trocken-Fertiggerichten ist sehr viel Weißmehl enthalten. Ebenso in Süßigkeiten und Knabbereien. Durch diese Nahrungsmittel wird dem Körper sehr schnell sehr viel Energie bereitgestellt. Die heute oft anzutreffende Kombination mangelnder Bewegung und kohlenhydratreicher Kost führt dementsprechend zu einem Überschuss an Zucker aus Kohlenhydraten, welcher schließlich in Fett umgewandelt wird.

Das allein führt natürlich noch nicht zum Burnout. Allerdings fehlt einem derart mangelernährten Körper der Schutz vor Zellschädigung (durch freie Radikale). Und: Wer den Körper nicht mit allen nötigen Nährstoffen versorgt, darf keine Höchstleistungen erwarten. Vielmehr fühlt man sich mit der Kost von Pizzamann und Schachtelwirt eher müde und schlapp – ein idealer Nährboden für die Entstehung des Burnouts.

Tipp: Wenn du nur wenig Zeit zum Einkaufen hast, bestell doch eine Bio-Kiste! Im Internet gibt es zahlreiche Anbieter, die frisches Obst und Gemüse ins Haus liefern – mit einem regelmäßigen Lieferzyklus, in unterschiedlich großen Mengen und meist zu einem guten Preis.  

Burnout bei Studenten

Der moderne Student steht unter dem Druck, sein Studium möglichst schnell und reibungslos hinter sich zu bringen. Zum Bummeln und Genießen bleibt – angesichts der Regelstudiendauer – keine Zeit mehr. Kaum hat man eine Prüfung bewältigt, wartet schon die nächste. Wer ein Masterstudium anhängen möchte, steht außerdem unter einem gewissen Notendruck. Es ist wohl kein Zufall, dass die Beratungskontakte des Studentenwerks seit der Einführung des Bachelor-Systems deutlich zugenommen haben. Schuld ist aber nicht nur „der Bachelor“, sondern der eigene Perfektionismus. Die Erwartungen, die man an sich selbst stellt, können mit der Zeit erdrückend wirken: Mit Ende 20 einen Posten in der Chefetage innehaben, schneller mit dem Studium fertig werden, als andere, jede Prüfung mit Bestnote abzuschließen und ähnliche Gedanken sind es, die Studenten in permanenten Stress versetzen.

Gefährdet sind insbesondere ehrgeizige Studenten

Problematisch ist auch, dass Stress mittlerweile als alltägliche Erscheinung akzeptiert wird. Wer keinen Stress hat, macht wohl etwas falsch – oder? Kaum einer kommt auf die Idee, die eigenen Grenzen deutlich abzustecken und sich selbst zu schützen.

Was muss das muss. Und wenn’s nicht geht, dann soll es gefälligst laufen.

Aber, warum eigentlich? Weil man ein schlechtes Gewissen bekommt – schließlich kann es nicht sein, dass man sich selbst Freizeit gönnt, während sich die Kommilitonen abrackern. Obwohl beispielsweise ein kurzes „Powernapping“ – also ein Mittagsschläfchen – die Leistungsfähigkeit steigern kann, nimmt sich kaum einer die Zeit dazu. Und Zeit ist hier generell ein bedeutendes Schlagwort. Freizeit, das ist für Studenten zugleich auch verlorene Zeit, in der sie ihr Studium hätten vorantreiben können. Um langfristig leistungsfähig und gesund zu bleiben, sollte man sich derartige Denkweisen aber unbedingt abgewöhnen. Die Lösung? Ein Mittelweg:

Leiste so viel du kannst, ohne dich zu verausgaben oder deine Bedürfnisse zu vernachlässigen.

Keine oder unzureichende Stressbewältigungsstrategien

Um dem Dauerstress – gerade am Ende des Studiums – stand zuhalten, benötigt man eine gewisse innere Stärke und persönliche Strategien, mit Leistungsdruck umzugehen. Je besser man sich selbst kennt und organisieren kann, umso leichter fällt das Bewältigen stressiger Prüfungszeiten. Zu diesen Stressbewältigungsstrategien gehören:

  • Zeitmanagement
  • Unwichtige, leichte Arbeiten abgeben bzw. delegieren(z.B. Transkriptionen)
  • Gedanklich abschalten
  • Sich selbst Ausgleich verschaffen (Hobbys, Sport usw.)
  • Organisationsfähigkeit
  • Selbstbewusstsein bzw. „dicke Haut“, wenn man kritisiert wird

Wenn man sich einer Person, z.B. einem Professor, ausgeliefert fühlt, mit seiner Kritik nicht klar kommt und dessen Anforderungen aufgrund mangelnder Organisationsfähigkeit nicht entsprechen kann, ist die Frustration vorprogrammiert. Genau dieses Szenario gilt es als Student zu vermeiden, indem man Stressbewältigungsstrategien anwendet.

Burnout-Prävention im Alltag: So lässt sich der Totalausfall vermeiden

Als Student sollte man also immer wissen, wie man Abstand zum Studium gewinnen und sich von einem stressigen Tag erholen kann. Neben den Stressbewältigungsstrategien, gibt es aber noch ein paar andere Faktoren, die bei der Vorbeugung von Burnout mitspielen.

Gesund essen

Zum Ausleben dieses Mittelwegs gehört, wie du bereits erfahren hast, eine gesunde Ernährung. Du wirst nicht gleich ein Leistungstief erleben, wenn du in stressigen Zeiten einmal ein Fertiggericht zu dir nimmst. Achte aber darauf, immer wieder frische Lebensmittel wie Salate, Obst und Gemüse zu dir zu nehmen. Unverarbeitete Lebensmittel enthalten reichlich Nährstoffe und gehören – gerade für leistungsorientierte Menschen – unbedingt auf den Speiseplan. Verlangst du Leistung von deinem Körper musst du ihn schließlich mit dem nötigen „Sprit“ versorgen.

Tipp: Im Alltag bleibt kaum Zeit zum Kochen? Bereite deine Speisen dann vor, wenn du Zeit dafür hast – zum Beispiel am Wochenende.

Perfektionismus überwinden und eigene Grenzen abstecken

An alle leistungstechnischen Erbsenzähler: Egal, woher dein Perfektionismus kommt: Begegne ihm mit Skepsis. Ziele und hohe Ansprüche sind nichts Schlechtes. Trotzdem ist es wichtig, sich auch jeden kleinen Erfolg einzugestehen und Rückschläge nicht als persönliche Schwäche zu deuten.

Viele Studenten sollten sich diesen alten Ausspruch öfter zu Herzen nehmen. Verfolge weiterhin deine Ziele. Sei dir aber dessen bewusst, dass sich kleinere Misserfolge meist ausbügeln lassen und du auch dann einen Job bekommen wirst, wenn du ein Semester länger brauchst, als geplant. Mit einer lockeren Herangehensweise entlastest du dich selbst und kannst am Ende vielleicht sogar mehr erreichen, als wenn du ständig nur an die nächste Herausforderung denkst und dein übriges Leben an dir vorüber ziehen lässt.

Regelmäßig Sport betreiben und Sonne tanken

Sport, insbesondere Ausdauersportarten wie Radfahren oder Laufen, tragen zum Abbau der Stresshormone bei. Neigst du zu Stimmungstiefs, Winter-Blues oder depressiven Verstimmungen, empfiehlt sich die Betätigung an der frischen Luft und bei Tageslicht. Licht ist ebenfalls ein Faktor, den du bedenken solltest: Hältst du dich wenig an der Sonne auf, kannst du einen Vitamin-D-Mangel erleiden. Dieser schlägt sich negativ auf die Stimmung sowie deine Leistungsfähigkeit nieder. Gerade im Winter empfiehlt es sich, unabhängig von der Wetterlage jeden Tag ein wenig spazieren zu gehen – am besten Vormittags oder zu Mittag.

Sich frühzeitig auf den Abschluss vorbereiten

Die stressigste und schwierigste Zeit ist für die meisten Studenten der Endspurt. Abschlussarbeiten schreiben, sich auf Examen vorbereiten und gleichzeitig letzte Praktika absolvieren – das alles unter einen Hut zu bringen, ist für die meisten eine Herausforderung. Aus eigener Erfahrung rät eine Studentin mit Burnout-Erfahrung daher:

  • Selbstorganisation und eigene Arbeitsrhythmen so früh wie möglich einüben
  • In der Examenszeit trotzdem ein Leben außerhalb des Studiums führen. Dabei ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit anstreben.
  • Kommt man alleine nicht zurecht, sollte man sich helfen lassen. Je früher, desto besser!

Burnout-Behandlung

Manchmal ist es aber für diese präventiven Maßnahmen zu spät. Wer bei sich selbst ein Burnout vermutet, sollte sich schnellstmöglich Rat und Hilfe holen. Der Allgemeinmediziner deines Vertrauens ist die erste Anlaufstelle und kann Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise geben. Im Extremfall, wenn sich jemand mit dem Hilfe holen sehr lange Zeit gelassen hat, kann es zum Klinikaufenthalt kommen. Das ist nötig, wenn mit der chronischen Erschöpfung kaum noch ein normales Leben möglich ist und selbst das Einkaufen schwer fällt.

Erlaubt ist, was gut tut

Schwere Fälle von Burnout werden in speziellen Einrichtungen oder einem Klinikum auskuriert. Unabhängig vom Schweregrad der Erkrankung, hilft alles, was gut tut: Gruppengespräche, Einzeltherapie, Massagen zum Lösen schmerzhafter Verspannungen, Meditationen, Ausdauersport, Kreatives Gestalten usw.

Psychotherapie und Medikation

Neben den genannten, begleitenden Maßnahmen, ist meist eine umfassende Psychotherapie notwendig. Manchmal können Medikamente (Psychopharmaka) bei der Stabilisation des Zustands helfen. Das gilt insbesondere, wenn gleichzeitig mit dem Burnout auch eine Depression besteht. Scheue dich nicht davor, die Kombination aus Medikation und Therapie in Anspruch zu nehmen. Es ist heute längst keine Schande mehr, sich Hilfe zu holen und chronischen Verstimmungen begleitend mit richtig dosierten Medikamenten zu begegnen. Auf lange Sicht gesehen, ist das Behandlungsziel immer:

Hilfe für dich

Wenn es dir nicht gut geht, solltest du dir schnellstmöglich Hilfe holen. Am Wochenende und abends sind die meisten Ärzte nicht erreichbar. Außerdem bevorzugst du vielleicht erst einmal ein anonymes Beratungsgespräch. Genau dafür gibt es eine Reihe von Anlaufstellen, die Erfahrung im Umgang mit erschöpften und ausgelaugten Studenten haben.

Psychosoziale Beratung der Studentenwerke

Neben dem Besuch beim Arzt, kannst du das Beratungsangebot des Deutschen Studentenwerks in Anspruch nehmen. Dort gibt es geschultes Personal, das Burnout identifizieren und weitere Schritte einleiten kann.

>>Hier findest du Adressen und Telefonnummern der deutschen Studentenwerke.

Nightliner: von und für Studenten

Die Nightliner sind Studenten, die sich als kostenlose und anonyme Telefon-Berater zur Verfügung stellen. Für jeden Hochschulort gibt es eine eigene Nightline, die du zu bestimmten Sprechzeiten anrufen kannst. Der Vorteil dabei ist, dass du mit Studenten sprichst. Als solche, kennen sie deine Probleme gut und können dir wertvolle Tipps geben, die auf dein Umfeld zugeschnitten sind. 

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Telefonseelsorge: deutschlandweit gratis

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Studieren und Jobben

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Studieren und Jobben – die besten Tipps

Neben dem Studium zu arbeiten hilft nicht nur, deinen Lebensunterhalt zu sichern und die Studiengebühren zahlen zu können. Nebenjobs können dir auch wichtige Praxiserfahrungen schon während deines Studiums bringen, von denen du als Absolvent profitieren kannst. Außerdem beweist du mit Nebenjobs deine Belastbarkeit und knüpfst verschiedene Kontakte, die dir in den unterschiedlichsten Situationen später nützlich sein können.

Das Internet bietet eine Vielfalt an Informationen die erst einmal zu durchschauen sind. Einige Jobseiten bieten Heimarbeiten an, die oft unseriös ist. Andere werben mit tollen Jobangeboten, vermitteln aber in unbezahlte Praktika – was dir nur hilft, wenn du auf Geld nicht angewiesen bist. Das trifft allerdings nur auf sehr wenige Studenten zu – und warum solltest ausgerechnet du diese Rarität verkörpern?

Typische Studentenjobs

Jobben in der Gastronomie

Die Gastronomie lebt von mitarbeitenden Studenten. Kellnern ist sicher einer der lukrativsten Nebenjobs, immerhin gibt es oft Trinkgelder. Wenn du pfiffig bist, suchst du dir gehobene gastronomische Einrichtungen und nicht unbedingt die angesagten Szeneclubs in denen eher Studenten verkehren. Auch wenn es vielleicht öder ist ein Fünf Gänge Menü zu servieren, geldmäßig bringt es dir mehr und auch im Lebenslauf macht ein Haus mit Sternekoch mehr her als eine runtergewirtschaftete Bahnhofskneipe.

Jobben in der Datenverarbeitung

Datenerfassung ist auch ein beliebtes Betätigungsfeld für Studierende. Diese Jobs werden meistens von Zeitarbeitsfirmen vergeben. Es geht bei diesen Tätigkeiten entweder darum unleserliche Belege (Überweisungsträger, Adressen o.ä.) digital zu erfassen oder im Callcenter z.B. Bestellungen aufzunehmen für Versandhandelsunternehmen. Easy und nicht so schlecht bezahlt. Wenn du eine Affinität zu Computern hast und auch Doktorschriften entziffern kannst, wäre das was für dich. Ähnlich gelagerte Arbeiten findest du in Briefsortierzentren. Hier ist die Arbeitszeit in der Regel abends und du scannst entweder Briefe oder sortierst von Hand.

Jobben bei Start Ups

Start Ups können junge kreative Köpfe immer gebrauchen und wenn es dich reizt in neuen Unternehmen Assistenzarbeiten zu übernehmen, kannst du Firmen schnell groß werden oder untergehen sehen. Das lehrt dich direkt, was marktfähig ist und in welchen Branchen du dich nur vorsichtig betätigen solltest.

Zu guter Letzt bietet sich das altbewährte Babysitten an. Besonders in den Abendstunden hast du hier den Vorteil, lernen zu können, wenn die Kids schlafen.

Abgefahrene Jobs für Studenten

Jobben als Schauspieler

Liegt dir das Posen vor der Kamera, dann kannst du dich um Statistenjobs bewerben. Von der Krimileiche bis zum Unfallgaffer bieten sich verschiedene Rollen an, für die keine echten Schauspieler eingesetzt werden. Diese Jobs sind nicht so regelmäßig wie die Schicht in einer Kneipe, werden aber besser bezahlt. Und vielleicht lässt dein Studium dir auch nicht die Zeit für einen regelmäßigen Dauerjob. In den Semesterferien bieten sich Freizeitparks als Arbeitgeber an. Dort laufen riesige Comicfiguren herum und animieren die Kids. Die Euromaus im Europapark Rust wird im Arbeitsvertrag übrigens als Charakterdarsteller definiert.

Jobben beim Bestatter

Helfer bei Bestattern sind auch immer gefragt. Das ist ein Job den kaum einer machen will, daher sind da durchaus auch Stellen zu vergeben. Im Normalfall kannst du sagen, zu welchen Tätigkeiten du bereit bist (Transport, Grab ausheben) und was du auf keinen Fall machen möchtest. Viele Bestatter bieten inzwischen so viele Dienstleistungen an, dass es auch Behördengänge und Büroarbeit gibt.

Jobben als Promoter oder Demonstrant

Große Städte haben Agenturen für Mietdemonstranten oder andere abstruse Dienstleistungen. Eine Recherche lohnt sich. Auch Promotions- und Messejobs bringen gutes Geld. Und mit solchen Nebenjobs sorgst du in späteren Vorstellungsgesprächen immer für Interesse bei den Personalern.

Jobs im Internet finden

Es mag komisch klingen aber gängige Jobbörsen, wie die der Arbeitsagentur oder meinestadt.de sollten erste Anlaufstelle sein für dich, wenn du einen Nebenjob suchst. Firmenwebseiten sind auch sehr informativ und wenn es eine Firma gibt, für die du unbedingt arbeiten willst, solltest du immer mal wieder die Webseite anschauen oder dich auch initiativ bewerben.

EbayKleinanzeigen hat ebenfalls eine Rubrik Jobs. Hier kannst du sogar selbst ein Gesuch einstellen – und es kostet dich nichts.

Um dir die Auswahl von geeigneten Informationsseiten und Internetportalen zum Thema „Nebenjob im Studium“ zu erleichtern, haben wir im Folgenden einige Links zusammengestellt, die wir als besonders lohnenswert erachten:

  • Studentenjob ist eine sehr übersichtliche Seite auf der du bundesweit nach Nebenjobs, Praktika oder Beschäftigungen für die Semesterferien suchen kannst. Auch nach dem Studium bist du hier noch gut beraten, denn es gibt eine Extrasuche für Absolventen und Karrierestarter.
  • Wenn du einen Job als Komparse oder Statist bei Werbe-oder Fernsehproduktion suchst, kannst du dich hier informieren.
  • Messe- und Promotionjobs findest du bei Promotionsbasis.
  • Eine weitere gute Seite für allerhand Studentenjobs ist Jobmensa, wo du nach verschiedenen Suchkriterien Werkstudentenstellen in deiner Nähe finden kannst. http://www.jobmensa.de/ ist auch eine gute Seite für Studentenjobs. Sie ist einfach zu bedienen, modern gemacht und ermöglicht dir verschiedene Suchoptionen zu nutzen.
  •  Finde hier kostenlos und unkompliziert Studentenjobs die zu Dir passen – in Unternehmen oder Privathaushalten
  • Studentenjobwelt ist eine kostenlose Jobbörse für Studentenjobs (jobben auf 450 Euro Basis)
  • Wenn du besondere Nebenjobs oder Praktika suchst, schau auf auslandsjob vorbei und besser deinen Lebenslauf mit einem Job im Ausland auf 

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10 Tipps gegen Heimweh im Ausland

Ein Auslandsaufenthalt ist eine tolle Sache. So viel Neues und Aufregendes erwartet dich in der Ferne. Du hast dich riesig auf deine Reise gefreut, möchtest Land und Leute kennenlernen und jede Menge Spannendes erleben. Und dann kommt das Heimweh und macht dir einen Strich durch die Rechnung. Das kann ganz schön schmerzvoll sein. Dabei musst du dir deine Auslandszeit davon nicht vermiesen lassen. Wir haben ein paar Tricks für dich, mit denen du die Sehnsucht nach der Heimat überwindest.

1.Nimm ein Stück zu Hause mit

Unbedingt ins Gepäck sollte etwas, dass dich an zu Hause erinnert. Das können Erinnerungsstücke wie Fotos sein oder etwas, mit dem du dich ganz besonders wohlfühlst. Vielleicht ein Kuschelkissen, ein Stofftier oder ein Glücksbringer, den dir jemand geschenkt hat? Oder wie wäre es mit einer ausreichenden Ration deiner Lieblings-Süßigkeit? Eine gute Idee ist es, sowohl etwas Persönliches mitzunehmen als auch etwas, das die Erinnerung an dir wichtige Menschen weckt, sei es die Familie, Freunde oder der/die Liebste. Wenn das Heimweh dann ganz schlimm ist, werden dich diese Gegenstände darüber hinwegtrösten. 

2. Sei aktiv

Selbst wenn du gerade richtig traurig bist – verkriech dich auf keinen Fall! Im Gegenteil, geh’ raus und unternimm etwas. Du bist schließlich nicht ins Ausland gereist, um Trübsal zu blasen. Natürlich solltest du deine Gefühle nicht verdrängen, aber lass dich nicht von ihnen beherrschen. Egal, wo du dich befindest, es gibt bestimmt einiges, dass du dort unternehmen kannst. Mach doch zum Beispiel etwas, das in deiner Heimat nicht möglich ist oder du noch nie ausprobiert hast. Entdecke die Vorzüge deiner Umgebung und stürz dich ins Abenteuer. Halte dir vor Augen, was es war, dass dich in dieses Land gelockt hat. Es ist da draußen, du musst nur vor die Tür gehen und es erleben!

3. Plane jeden Tag

Dieser Tipp ist eng mit dem vorherigen verknüpft. Es geht darum, deine Tage zu füllen, dich zu beschäftigen und abzulenken. Falls du morgens beim Aufstehen noch keine Ahnung hast, wie du den Tag verbringen sollst, ist die Gefahr groß, in Gedanken an zu Hause zu versinken. Besser ist es, jeden Tag zu strukturieren und dir etwas vorzunehmen. Je nachdem, was genau du im Ausland machst, ist dein Tagesablauf zum Teil bereits vorgegeben, etwa durch deinen Job oder die Schule. In dem Fall musst du nur deine Freizeitaktivitäten planen. Reist du hingegen, ohne zu arbeiten, solltest du immer schon Pläne für den nächsten Tag schmieden. Auf diese Weise hast du etwas zu tun und kaum noch Zeit für Heimweh

4. Heimatkontakt – aber nur ab und zu

Wenn du dich nach deinem Zuhause sehnst und dann Kontakt aufnimmst, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder es hilft dir und du setzt deinen Auslandsaufenthalt gestärkt fort. Oder der gegenteilige Effekt tritt ein und du vermisst deine Freunde und Familie erst so richtig. Was auf dich zutrifft, kannst nur du beantworten. Regelmäßiger (nicht übermäßiger!) Heimatkontakt kann total schön sein, vor allem, wenn man den Gegenüber bei Skype oder Facetime sieht und es fast so ist, als würde man zusammensitzen. Solltest du aber merken, dass es dir hinterher schlechter geht als vorher, dann schränke den Kontakt erst einmal ein und konzentriere dich auf das Hier und Jetzt.

5. Triff neue Leute

Gesellschaft ist eines der besten Mittel gegen Heimweh. Klar, du vermisst deine Freunde, aber interessante und nette Leute gibt es nicht nur in deiner Heimat. Lässt du dich ein wenig darauf ein, dann kannst du schnell Kontakte knüpfen. Wer weiß, oftmals entwickeln sich auf Reisen Freundschaften fürs Leben. Jemanden zum Plaudern und Spaß haben wirst du aber allemal finden. Du weißt nicht wie du das anstellen sollst? In größeren Städten gibt es organisierte Treffen für alle möglichen Interessen: Kino-Gruppen, Fotografen-Treffen, Wanderclubs und so weiter. Kurse sind ein weiterer Weg, mit anderen zusammenzukommen. Sprachkurs, Sport, Kochen oder Yoga – sicher findest du etwas Passendes. Das Internet und Soziale Netzwerke erleichtern dir die Suche.

6. Mach das, was du zu Hause auch machst

Damit sind bestimmte Gewohnheiten und Hobbys gemeint. Sicherlich kannst du im Ausland nicht dieselbe Routine umsetzen wie zu Hause; das wäre ja auch irgendwie langweilig. Aber es kann helfen, dir kleine Rituale zu bewahren. Sie geben dir Halt und Orientierung in der ausländischen Kultur. Das können ganz banale Dinge sein, vom morgendlichen Kaffee über das regelmäßige Joggen oder das Lesen oder Hörbuch hören vor dem Einschlafen. Was immer es ist, das in der Heimat Bestandteil deines Alltags ist, tut dir in der Ferne gleichsam gut. Dasselbe gilt für Interessen und Hobbys, denen du normalerweise nachgehst. Sport, Musik und andere Freizeitbeschäftigungen lassen sich überall ausführen. Die gewohnten Tätigkeiten sorgen dafür, dass du dich überall wohlfühlst.

7. Schau Filme oder Serien auf Deutsch

Das wird dir sofort ein vertrautes Gefühl geben. Zwischendurch mal wieder die deutsche Sprache zu hören, ist eine willkommene Abwechslung, wenn du ansonsten nur von der Fremdsprache umgeben bist. Gleichzeitig sind deine Lieblingsfilme und -serien ein Stück Heimat. Dank Internet kannst du das meiste von unterwegs gucken. Mach es dir auf dem Sofa oder Bett bequem und lass dich einfach auf Deutsch berieseln. Dabei wirst du wunderbar abschalten und entspannen. Du musst übrigens nicht allein vor der Glotze hängen. Führe den Leuten vor Ort, ob Einheimische oder andere Besucher, einen deutschen Film vor; entweder einen synchronisierten oder mit Untertiteln. So lässt du sie an deiner Kultur teilhaben und wirst dabei bestens unterhalten, was dich garantiert aufmuntern wird.

8. Schreibe deine Erlebnisse auf

Hierfür kommen ein Tagebuch, ein eigener Blog oder E-Mails an Daheimgebliebene infrage. Entscheidend ist, dass du dich mitteilst und deine Erfahrungen und Gedanken nicht für dich behältst. Auf Positives trifft das gleichermaßen zu wie auf Negatives. Schreib auf, was dich beschäftigt, nervt, freut, begeistert oder verunsichert. Es lohnt sich wirklich, deine Heimatgedanken schriftlich in Worte zu fassen, denn schreiben hilft genauso wie reden. Dabei musst du dich keiner anderen Person anvertrauen, wenn du nicht möchtest; dein Tagebuch eignet sich ebenso dafür. In jedem Fall solltest du versuchen, einige schöne Erlebnisse aufzuschreiben, denn die gibt es mit Sicherheit. Gut möglich, dass dir dann auf einmal auffällt, dass doch nicht alles schlecht ist im Ausland.

9. Koche ein heimisches Gericht

Vielleicht sind es ja gar nicht die Menschen daheim, die du am meisten vermisst. Oder zumindest nicht nur. Das leckere Brot, die verführerischen Kuchen und typische Gerichte, die es woanders nicht gibt, können einen schon einmal wehmütig werden lassen. Da bleibt nur eines: selber kochen oder backen. Du wirst sehen, das wirkt Wunder. Falls du ein Rezept benötigst, findest du im Netz alles Erdenkliche. Sollte es eine Zutat nicht geben (Quark zum Beispiel kennt man fast nirgends auf der Welt) suche nach einem adäquaten Ersatz; den gibt es meistens. Besonders viel Freude macht es, für andere zu kochen. Ob in der Gastfamilie, im Hostel oder wo auch immer – verwöhne deine Mitmenschen mit einer Spezialität aus deiner Heimat.

10. Tausche dich mit anderen Heimwehgeplagten aus

Vielen Menschen geht es so wie dir. Dort, wo du bist, gibt es vermutlich noch andere Reisende, die mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben. Finde sie und sprich mit ihnen über deine Sehnsucht nach zu Hause. Ein solcher Austausch ist ein sehr wirksames Mittel. Sobald du mit anderen über deine Sorgen redest und merkst, dass sie dich verstehen, wird es dir schlagartig besser gehen. Eine Alternative zum direkten Gespräch sind Online-Foren und Chats. Eventuell sind sogar Freunde von dir zeitgleich irgendwo im Ausland. Dann schreibe oder telefoniere mit ihnen und frage sie nach ihren Erfahrungen mit dem Thema. Zu wissen, dass man mit etwas nicht allein ist, hilft immer.

Niemand ist hundertprozentig vor Heimweh sicher – fast jeden erwischt es irgendwann. Manchmal kommt es ganz plötzlich, wie aus dem Nichts, ausgelöst durch irgendeine Kleinigkeit. Dann ist es gut, zu wissen, wie man damit umgehen kann. Mit unseren Tipps bist du gegen Heimweh-Attacken gewappnet.

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