Wartesemester & Studium Soziale Arbeit

Wartesemester sind auch im dem relativ jungen Studiengang „Soziale Arbeit“ keine Seltenheit. Soziale Arbeit studierst du hauptsächlich an (konfessionell geprägten) Fachhochschulen. Als Sozialarbeiter erfüllst du sehr wichtige gesellschaftliche Funktionen. Sie kümmern sich um die Belange von Flüchtlingen, Obdachlosen oder Suchtkranken.Weitere Arbeitsfelder sind unter anderem Kindertagesstäten, soziale Einrichtungen und Beratungsstellen. Gegenwärtig bieten die (Fach-) Hochschulen im Bereich soziale Arbeit eine große Auswahl an Bachelor- und Masterstudiengängen. Dabei stehen in der Regel auch Verwaltung, Recht und Organisation auf dem  Lehrplan.

Soziale Arbeit: Muss ich Wartesemester einkalkulieren?

Wenn du dich für ein Studium der Sozialen Arbeit entschieden hast, solltest du dich rechtzeitig über die Voraussetzungen für die Zulassung an deiner/deinen Hochschule/n der Wahl mitbringen informieren. Ein Großteil der Hochschulen und Fachhochschulen hat Soziale Arbeit mit einer Zulassungsbeschränkungen durch Numerus Clausus belegt. Dieser lag während der vergangenen Semester üblicherweise zwischen 2,0 und 2,5. Die Zulassungshürde ist hier also nicht so hoch wie für viele andere Studienfächer an Hochschulen, aber Wartesemester können dir natürlich trotzdem entstehen.

Weitere mögliche Zugangsvoraussetzungen:

  • Hochschuleigene Zugangstest und Auswahlgespräche
  • Fachliches Praktikum in sozialer Arbeit. Schließlich sollen künftige Sozialarbeiter wissen, wovon sie reden.

Wer nach dem Bachelor noch den Master aufsatteln möchte, wird sehr wahrscheinlich mit einem Aufnahmegespräch konfrontiert. Oft wird auch ein Motivationsschreiben verlangt. Der NC zum Master-Studium lag bisher im Schnitt bei 2,0. Da der Numerus Clausus wie in jedem Fach eine variable Größe ist, solltest du dich jeweils aktuell bei den Hochschulen deiner Wahl nach dem konkreten Stand erkundigen.

Chance im Wartesemester: Bildung, Arbeit oder Auslandszeit

Wenn Wartesemester unumgänglich sind, ist es sinnvoll, die Zeit aktiv zu gestalten, anstatt nur abzuwarten. Mit Weiterbildungen aller Art kannst du dir selbst den Studienstart erleichtern.

Dabei ist natürlich besonders Soziale Arbeit wie geschaffen für ein Engagement in Kirchengemeinden, Vereinen und anderen gemeinnützigen Organisationen. Einige Hochschulen verlangen ohnehin Praxiserfahrungen. Daher kannst du ebenso jetzt damit anfangen. Leg zum Beispiel ein Freiwilliges Soziales Jahr ein (FSJ).

Vielleicht wolltest du schon immer mal im Ausland arbeiten? Such dir ein Auslandspraktikum oder schließe dich im Rahmen von Freiwilligenarbeit (Volunteering) einem internationalen Hilfsprojekt an. Mit etwas Glück kannst du diese Zeit als Praxissemester anrechnen lassen.