Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) im Wartesemester

Wartesemester mit Mehrwert: Du kannst die Wartezeit bis zum Studienbeginn beispielsweise auch mit einem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) füllen. Das FÖJ ist das Pendant zum Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ). Im Mittelpunkt steht hier die Arbeit in Natur- und Umweltschutz. Wenn du dich in diesem Bereich immer schon engagieren wolltest: eine gute Gelegenheit. Wenn Biologie, Ökologie und Tier- und Naturschutz auch in deinen Studienplan pasen: umso besser! Mehr Infos bekommst du auf dieser Seite.

Themen dieser Seite:

Warum ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Wartesemester?

Das FÖJ ist ein Orientierungs- und Bildungsjahr für Jugendliche und junge Erachsene zwischen 16 und 27 Jahren. Während dieser Zeit engagierst du du dich aktiv für Umwelt- und Naturschutz und vermittelst ökologisches Grundwissen an Naturfreunde aller Altersklassen.

Darüber hinaus können die Volunteers im FÖJ auch ökologische Berufsbilder kennen lernen. Besonders spannend natürlich für diejenigen „Wartesemestler“, die beispielsweise Biologie oder Umweltwissenschaften studieren möchten.

Nützlicher Nebeneffekt: Die Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) erkennt prinzipiell auch ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) als Wartesemester an.

Was kann ich im FÖJ machen?

Das Tätigkeitsfeld im Rahmen eines Freiwilligen Ökologischen Jahr ist breit gefächert. Hier eine kleine Auswahl:

  • Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft
  • Umweltbildung
  • Lebensmittelverarbeitung
  • Unweltschutz-Behörden und -Verbänden
  • wissenschaftlicher Umweltschutz

FÖJ im Wartesemester: Rahmenbedingungen

Wie der Name sagt: ein FÖJ dauert in der Regel zwölf Monate, mindestens aber ein halbes Jahr (sechs Monate). Gefördert und organisiert wird dein Wartesemester-Unternehmen von öffentlichen Stellen (z.B. den Bundesländern) und den jeweiligen Trägern selbst.

Inhalte des FÖJ

Ein FÖJ zu absolvieren, bedeutet mehr als „nur“ in Natur- und Umweltschutz zu arbeiten. In diesen Monaten sollst du schließlich zu einem kompetenten Mitarbeiter und Wissens-Vermittler werden. Daher planen die Träger der einzelnen FÖJ-Einsatzstellen insgesamt fünf Seminarwochen für die Teilnehmer mit ein. Innerhalb dieser Wochen stehen Themen wie „Globalisierung“, „Ökosysteme“ und „Nachhaltigkeit“ auf dem Lehrplan. Bei einigen Trägern kannst du dich im Rahmen des FÖJ weiterbilden, z.B. in Didaktik oder eigene Umweltschutz-Projekte zu verwirklichen.

Finanzierung des FÖJ

Als Teilnehmer steht dir im Freiwilligen Ökologischen Jahr ein monatliches Taschengeld zu. Je nach Stelle liegt es derzeit zwischen 154 und 350 Euro. Darüber hinaus werden Unterkunft und Verpflegung gestellt oder aber (anteilig) ausbezahlt. Weil es sich beim FÖJ um geförderte Stellen handelt, kannst du auch während des Wartesemester ggf. weiterhin Kindergeld, Wohngeld und andere staatliche Gelder beziehen.

Ausnahme: Unterhalt durch die Eltern für volljährige FÖJler.

Tatkräftige Hilfe in der freien Natur ist auch im Rahmen von Farmarbeit / Rancharbeit gefragt. Als „farmhand“ bzw. Farmhelfer unterstützt du gegen Kost und Logis eine Farmersfamilie im Ausland. So hilfst du während deines Wartesemesters bei der Ernte, Tierversorgung, beim Zäune bauen, kurz: bei allem, was rund um Haus, Hof, Feld und Stall anfällt. Weitere Infos erhälst du auf farmarbeit.de