Au-Pair im Wartesemester

Zwei Wartesemester auf den Wunschstudienplatz kannst du ideal mit einem Auslands-jahr als Au-pair überbrücken. Während deiner Wartezeit lebst du in einer Gastfamilie, hilfst im Haushalt und bei der Kinderbetreuung. So lernst du dein Gastland als „Insider“ kennen. Natürlich gehören auch Erholung und Spaß zum Auslandsjahr als Au-pair. Auf dieser Seite haben wir wichtige Infos zum Thema „Au-pair im Wartesemester“ zusammengestellt.

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In der Wartezeit als Au-pair arbeiten: Worum geht es?

„Au-pair“ ist französisch und bedeutet soviel wie „auf Gegenleistung„. Als Au-pair im Wartesemester lebst du bei einer Gastfamilie im Ausland, hilfst im Haushalt und betreust deren Kinder. Dafür gibt kostenlose Verpflegung, kostenloses Wohnen und üblicherweise ein wöchentliches Taschengeld.

Hausarbeit zählt übrigens nur dann zu deinen Aufgaben, wenn sie mit der Kinderbetreuung zu tun hat. Dazu gehören beispielsweise Frühstück zubereiten, Geschirr spülen, Kinderkleidung waschen. Durch den täglichen Umgang mit deiner Gastfamilie und anderen „Einheimischen“ erlebst du Kultur und Lebensart deines Gastlandes viel intensiver als du es beispielsweise im Urlaub könntest. Das macht einen Aufenthalt als Au-pair in den Wartesemestern so atttraktiv.

Wartesemester: Ein Auslandsjahr als Au-pair in …

Ein Au-pair-Jahr ist heute nahezu weltweit möglich. Beliebte Ziele für die Wartesemester sind neben Frankreich, Irland und Großbritannien auch Länder in Übersee (z.B. die USA, Neuseeland und Australien).

Anstellungen als Au-pair in Kanada unterliegen den Bestimmungen des „Caregiver“-Programms. Dort sind die Tätigkeiten auch nicht beschränkt auf Kinderbetreuung und Haushalt. Ebenso kannst du dich in der Betreuung von pflegebedüftigen und älteren Menschen engagieren.

Wer in Afrika, Osteuropa, Lateinamerika oder Asien als Au-Pair arbeiten möchten, muss etwas mehr Zeit und Energie aufwenden, um eine gute Stelle zu finden.

Tipp: Wende dich in jedem Fall an eine Agentur für Au-Pair-Aufenthalte. Sie unterhält Kontakte zu vielen Gastfamilien in deinem Zielland, vermittelt idealerweise passende Sprachkurse und fungiert auch während deines Wartesemesters als Ansprechpartner.

Au-pair-Land USA

Zwischen Deutschland und den USA bestehen umfangreiche Kooperationen für die Vermittlung von Au-pair-Kräften. Sie werden ausschließlich über professionelle, von der US-Regierung anerkannte Vermittlungsagenturen vergeben. Die Eckpunkte des amerikanischen Au-pair Programms sind von der US-Regierung festgesetzt.

Grundlage ist ein Arbeitsvertrag zwischen Au-pair und Gastfamilie, der unter anderem folgende Leistungen für das Au-pair vorsieht:

  • eigenes Zimmer im Haus der Familie
  • volle Verpflegung
  • Taschengeld: rund 200 US Dollar pro Woche
  • Urlaub: zwei Wochen bezahlt pro Jahr
  • Hin- und Rückflug (Kosten trägt Au-pair)
  • Einführungsveranstaltung: 3 Tage zu Beginn des Auslandsjahres in den USA
  • Fortbildungen (Kosten: 500 US-Dollar)

Weiterer Pluspunkt: Während des Auslandsjahres in den USA sind Au-pairs außerdem rundum versichert.

Welche Voraussetzungen brauche ich als Au Pair im Ausland?

Wenn du als Au Pair arbeiten möchtest, benötigst du in der Regel ein Jahr Zeit. Zwei Wartesemester erscheinen somit ideal dafür. Es sind auch kürzere Zeiträume möglich, z.B. ein halbes Jahr. In diesem Zusammenhang spricht man auch von „Demi Pair„.

Während deiner Au Pair-Zeit arbeitest du üblicherweise 30 bis 35 Stunden pro Woche in der Gastfamilie. Die übrige Zeit hast du entweder frei oder nimmst an Sprachkursen für Au Pairs teil. Der Kernbereich der Au-Pair-Tätigkeiten liegt zwar im Haushalt. Das heißt allerdings nicht, dass ausschließlich junge Frauen als Au Pair arbeiten „dürfen“. Tatsächlich wendet sich das Au Pair-Konzept allgemein an junge Menschen zwischen 18 und 30, die sich während ihrer Wartesemester in einer Gastfamilie nützlich machen möchten.

Darüber hinaus werden alltagstaugliche Kenntnisse der Landessprache gern gesehen, ebenso wie praktische Erfahrungen im pflegerisch-pädagogischen Bereich (Säuglingspflege, Kindergarten, Erzieher-Ausbildung oder -Studium etc.) und ein PKW-Führerschein (Klasse B bzw. 3).