Richtig spicken für Schüler

Richtig spicken

Es gibt manchmal im Leben einfach Situationen, in denen das eigene Wissen nicht ausreicht oder man sich unsicher ist. In diesen Fällen greifen die meisten Schüler und Studenten zum Spicker. Und Hand aufs Herz: Jeder von uns hat schon mal gespickt. Auch wenn uns unsere Eltern vielleicht gerne mal was anders erzählen wollen. Sicher ist aber eins: Das Wichtigste ist, sich beim Spicken nicht erwischen zu lassen. Und genau das ist manchmal gar nicht so einfach. Denn leider lernen auch die Lehrer und Dozenten immer etwas dazu, wenn es um das Schummeln geht. Die besten Spicker-Tricks, die sich einige Jahre bewährt haben, sind heute einfach nicht mehr gut genug, um nicht aufzufliegen. Wie also sollte denn nun gespickt werden? Wir verraten es dir.

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Spicken ersetzt nicht das Lernen

Bevor es nun darum geht, wie ihr am besten spicken könnt, noch ein kleiner Hinweis. Ein Spickzettel kann niemals ein adäquater Ersatz für das eigene Wissen sein. Bevor du also eine Menge Energie darin investierst, einen perfekten Spicker zu erschaffen, solltest du dich lieber mit dem entsprechenden Stoff auseinandersetzen. Wenn du Probleme in einem Bereich oder mit einem speziellen Thema hast, versuche dir entsprechend Hilfe zu suchen. Das ist auf jeden Fall der bessere Weg. Der Spicker sollte nur eine kleine Hilfe sein. Aber jetzt genug davon. Lasst uns lieber mal einen Blick darauf werfen, wie wir am besten spicken können.

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Aus den Erfahrungen anderer profitieren

Das Spicken ist in der heutigen Zeit immer schwieriger geworden. Der gute, alte Spickzettel kommt heute nicht mehr so zum Einsatz, wie vielleicht noch vor ein paar Jahren. Denn leider haben auch die Lehrer und Dozenten die verschiedenen Tricks durchschaut. Entsprechend ist es also schwer richtig zu spicken. Aber auch nicht unmöglich. Du solltest dich auf jeden Fall mit anderen Schülern und Studenten unterhalten. Jeder hat in seinem Leben schon mal gespickt und manchmal kommen bei solchen Unterhaltungen wahre Spick-Schätze ans Licht. Es kann also nicht schaden, sich mit anderen auch mal über die ein oder andere Spickmethode auszutauschen. Aus den Erfahrungen der anderen kannst du für dich dann die passende Methode finden, wie auch du dich durch die kommende Arbeit oder Klausur schummeln kannst.

Der Spicker auf der Haut

Ein sehr guter Spicker lässt sich unter anderem im Sommer realisieren. Mädchen tragen in diesem Fall einen kurzen Rock und Jungs eine kurze Hose. Die richtigen Lösungen oder Hilfestellungen werden auf die Beine geschrieben, aber so, dass das Geschriebene vom Stoff verdeckt wird. Sofern keiner guckt, werden Rock und Hose einfach hochgeschoben und schon kann die Lösung erfolgen. Sollte Gefahr im Anmarsch sein, können Rock und Hose einfach wieder runtergezogen werden. An den Armen macht sich dieser Spicker nicht so gut, da er hier sehr schnell zu erkennen ist.

Die Sache mit dem Kaugummi

Ein anderer Spicker kann nur genutzt werden, wenn das Kauen von Kaugummis auch während der Prüfung erlaubt ist. Als Spicker nutzt du in diesem Fall längliche Kaugummis, die du mit den entsprechenden Lösungen beschriftest. Anschließend wickelst du diese dann wieder in das Papier ein und legst die Packung mit den Kaugummis neben dir auf den Tisch. Wenn du nun etwas wissen musst, nimmst du einen Kaugummi, wickelst diesen aus, liest deine Lösung und isst den Kaugummi. Das Gute an diesem Spicker ist die Tatsache, dass du das Beweismaterial einfach vernichtest. Auf diese Weise kann dir auch nichts nachgewiesen werden. Du solltest natürlich auch aufpassen, dass du nicht zu viele Kaugummis während der Prüfung isst. Zum einen weißt du mit der Zeit nicht mehr wohin mit dem ganzen Kaugummi in deinem Mund und auf der anderen Seite kann es auch auffallen, wenn du dir alle fünf Minuten einen neuen Kaugummi nimmst. Deshalb sollte dieser Spicker nur in Maßen genutzt werden.

Eine Postkarte als Hilfsmittel

Wer es ein wenig geschickter mag und vielleicht auch ein wenig den Nervenkitzel sucht, der kann den Spicker mit der Postkarte ausprobieren. Hier werden die Lösungen auf die entsprechende Postkarte geschrieben. Aber Vorsicht: Bei allen Spickern, die du dir anfertigst, solltest du immer darauf achten, dass du auch sauber und deutlich schreibst. Es bringt dir nichts, wenn du viel auf deinen Spicker bekommst, es dann aber nicht mehr lesen kannst. Aber zurück zu der Postkarte: Du schreibst hier also deine Lösungen herauf und befestigst die Postkarte vor der Prüfung mit einem Reisnagel unter deinem Tisch. Natürlich solltest du das machen, wenn der Lehrer noch nicht da und dich auch keiner deiner Mitschüler beobachten kann. Durch den Reisnagel ist die Postkarte immer wieder beweglich und du kannst diese dann nach Belieben vor holen und die Lösungen abschrieben.

Der leckere Spicker

Auch dieser Spicker ist wieder einmal saisonal bedingt. Nutze die weiße Seite von Oblaten, die während der Weihnachtszeit einfach lecker schmecken. Auf dieser weißen Seite kannst du mit Bleistift deine Lösungen und Hilfen schreiben. Und keine Angst, du kannst die Lebkuchen dann immer noch essen.

Klassiker, die manchmal noch funktionieren

Der kleine Zettel mit den Lösungen, der in der Federtasche versteckt wird oder aber die Lösungen, die auf die Handinnenflächen geschrieben werden. Diese beiden Spicker sind echte Klassiker und funktionieren manchmal immer noch. Denn nicht immer sind die Lehrer oder Dozenten der Meinung, dass diese Spicker noch verwendet werden. Wichtig ist bei diesen Spickern aber, dass du sehr vorsichtig bist und vor allem auch nicht offensichtlich schummelst. Du solltest also immer ein wenig Vorsicht walten lassen.

Fazit

Das Spicken gehört und wird auch immer zur Schule oder zur Uni dazugehören. Es spricht auch nichts dagegen, sich hin und wieder eine kleine Hilfe zu gönnen. Wichtig ist aber, dass du dich nicht erwischen lässt und noch viel wichtiger ist es, dass der Spicker niemals das eigene Lernen und Wissen ersetzen kann. Wenn du dich an diese Tipps und Ratschläge hältst, wirst du sicherlich mit deinen Spickern auch sehr weit kommen. Zumal auch die besten Lehrer und Dozenten während der Schulzeit mal gespickt haben. Und später kann man darüber nur noch lachen. Lass es aber auf keinen Fall zu einer Gewohnheit werden. In diesem Sinne viel Spaß beim Spicken und Ausprobieren.