Wann ist eine Plagiatsprüfung sinnvoll

Plagiatsprüfung anhand der benutzten Quellen

Warum Plagiatchecks Betrügern nichts nutzen, Dir aber einen wichtigen Vorteil bieten

Eine Plagiatsprüfung klingt im ersten Moment vielleicht wie eine Unterstellung, ganz so, als müsse man sich von dem Verdacht freimachen, zu betrügen, vergleichbar vielleicht mit einem Lügendetektortest. Dabei entstehen Plagiate auf viel unspektakulärere Weise als vermutet. Es ist wie so oft: Nur die wirklich „glamourösen“ Plagiatsfälle landen in der Presse, die, die mit voller Absicht und Berechnung begangen wurden. Die Mehrzahl von falschen Quellenangaben hingegen gehört zu den ganz normalen Fehlerherden, sei es in der Hausarbeit, der Bachelorarbeit, der Masterarbeit und anderen wissenschaftlichen Arbeiten. Damit schleichen sie sich mit ebenso großer Wahrscheinlichkeit ein, wie Missgriffe in Rechtschreibung und Grammatik sowie Betriebsblindheiten in Ausdruck und Stil.

Die Ursachen sind deshalb, angesichts komplexer und umfangreicher Arbeiten im Rahmen des Studiums, ganz alltäglich und vollkommen menschlich. Da kommt es eben zu Ungenauigkeit, Unwissenheit oder man verliert zeitweise einfach den Überblick zwischen Seite eins und Seite zwanzig, sechzig oder noch höher. Eine Plagiatsprüfung muss also als wichtiger Service verstanden werden, ganz genauso wie Lektorat und Korrektorat.

Plagiate und ihre Formen im Überblick

Was genau leistet der Plagiatsfinder also – und was leistet er nicht? Soviel vorweg: Der Plagiatcheck erledigt in seinem Rahmen wirklich einen beeindruckenden Job, hat aber auch seine Grenzen. Um das genauer zu erläutern, lohnt es sich, einen Blick auf ein paar Typen von Plagiaten zu werfen. Die bekanntesten Varianten sind wohl Komplettplagiat und Teilplagiat. Hier wird ein Werk wortwörtlich oder in Auszügen übernommen, ohne dass die übernommenen Stellen als Zitate gekennzeichnet wurden.

Ähnlich funktioniert das paraphrasierende Plagiat. Wenn eine Aussage aus einem fremden Werk umschrieben wiedergegeben wird (auch nicht gekennzeichnete Übersetzungen fallen hierunter), wird sie dadurch trotzdem nicht zu einer eigenen geistigen Leistung und muss deshalb markiert werden. In der Realität lassen sich Studierende tatsächlich immer wieder gern zu Umformulierungen ohne Zitatangabe hinreißen. Das liegt wahrscheinlich schlicht und ergreifend daran, dass die Furcht besteht, die Arbeit müsse ausschließlich aus eigenen Erkenntnissen bestehen. Fakt zu dieser Thematik ist aber, dass die Arbeit zwar tatsächlich in erster Linie eigene intellektuelle Leistungen und Erkenntnisse der Studierenden abbilden soll, Zitieren anderer Quellen jedoch nicht umsonst zu den Grundtechniken des wissenschaftlichen Arbeitens gehört, und absolut legitim bleibt, solange es maßvoll und exakt eingesetzt wird.

Übrigens: Auch das Übernehmen von Zitaten aus zitierten Textpassagen, das sogenannte Zitatsplagiat oder stilistisch bedingte Plagiate, die vor allem markante Formulierungen oder Wortkreationen betreffen, gelten als Plagiate.

Der Plagiatscheck und wie er funktioniert

Um Fehler dieser Art  zu vermeiden, die ernste Folgen für die universitäre Laufbahn haben können, wurde die schon erwähnte spezielle Plagiatsoftware entwickelt. Das Programm operiert streng nach Algorithmen, die das Internet absuchen nach zusammenhängenden Wortketten absuchen. Diese werden inklusive Link gesammelt, gezählt und in einer abschließenden Analyse aufgelistet. Auf diese Weise können die Textstellen noch einmal durch das menschliche Auge und Ermessen gesichtet und überprüft werden.

Fazit: Was nützt eine Plagiatsprüfung im Detail?

Die beschriebene Vorgehensweise in Hinblick auf die unterschiedlichen Plagiatstypen zeigt: Gerade durch seine akribische Stringenz leistet der Plagiatscheck hervorragende Arbeit. Dabei kann der Check aber nicht alle Eventualitäten von Plagiaten abdecken, so können Übersetzungsplagiate und paraphrasierende Plagiate z.B. nicht erkannt werden. Ebenso kann die Plagiatsprüfung auch nicht aufdecken, ob es sich bei einem eingereichten Text bereits um ein Plagiat handelt, das schon einmal eingereicht wurde.

Alles in allem sollte eine Plagiatsprüfung also als das betrachtet werden, was sie letztendlich ist, nämlich ein professionelles und wichtiges Hilfsmittel, wenn man es richtig anwendet und sicher gehen möchte, dass man nicht aus Versehen Fehler gemacht hat, die die eigene Arbeit zum Plagiat machen. Sie ist hingegen nicht dafür geeignet, Betrügern ein Feedback darüber zu geben, ob ihr Betrug wasserdicht ist. Einem guten Dozenten, wird ein Plagiat dieser Sorte aber sowieso jederzeit auffallen – da hilft auch keine Plagiatsprüfung.

Unsere Empfehlung für Dich: Die Scribbr-Plagiatsprüfung

Häufig führt Deine Hochschule eine Plagiatsprüfung Deiner Bachelor- oder Masterarbeit durch. Um Dich bestmöglich darauf vorzubereiten, solltest Du Deine Abschlussarbeit vorher selbst mit einer Plagiatssoftware prüfen lassen. Für eine zuverlässige Kontrolle empfehlen wir Dir die Plagiatsprüfung von Scribbr. Die Plagiatssoftware vergleicht deine Bachelorarbeit mit Quellen aus einer riesigen Datenbank. Du erhältst Dein Ergebnis innerhalb weniger Minuten und erreichst bei Fragen den Scribbr-Support um die Uhr. Dabei hast Du die volle Kontrolle über Dein Dokument und kannst es jederzeit löschen.