Hochschulrankings – Vor- und Nachteile

Hochschulrankings haben in der letzten Zeit immer mehr an Bedeutung gewonnen. Das hat für Studenten natürlich den entscheidenden Vorteil, sich einfach schon im Vorfeld ein wenig genauer über die Uni oder Fachhochschule der Wahl zu informieren und einen Überblick darüber zu bekommen, wie andere Studenten die Lage einschätzen. Generell sind Hochschulrankings aber natürlich auch immer nur eine Hilfestellung und sollten nicht überbewertet werden. Denn ein Ranking kann auch seine Schattenseiten haben. Du willst wissen, worauf du achten musst? Dann lese diesen Artikel auf jeden Fall zu Ende. Denn hier erfährst du alles Wissenswertes über die Hochschulrankings und was du beachten musst, wenn du diese für deine Entscheidung nutzen möchtest.

Themen dieser Seite

Warum ist ein Ranking so wichtig?

Heute nehmen immer mehr angehende Studenten ein Hochschulranking bei der Studienwahl zur Hilfe. Dabei findet die Sortierung der einzelnen Hochschulen in Listen statt. In Deutschland gibt es aktuell mehr als 600 Hochschulen, die die angehenden Studenten zur Auswahl haben. Hier eine Entscheidung zu treffen, ist sicherlich nicht ganz so einfach. Durch das Hochschulranking werden verschiedene Themen oder auch Objekte miteinander verglichen. Besonders beliebt sind die Hochschulranking in den USA. Aber auch in Deutschland nehmen sie immer mehr an Präsenz zu und werden für die Studenten zu einer wichtigen Stütze. Wichtig ist aber, dass du ein wenig darauf achtest, welche Kriterien bei dem entsprechenden Ranking zur Hilfe genommen wurden. Es ist entscheidend zu wissen, wie sich die Ergebnisse zusammensetzen. Denn nur so können auch die Daten einzeln besser betrachtet werden.

Auswirkungen von Hochschulrankings auf deinen Studiengang

Wenn du vor der Entscheidung stehst, dich für eine Hochschule zu entscheiden, musst du natürlich unterschiedliche Aspekte berücksichtigen. Zum Beispiel könnte die Entfernung zu deiner Familie eine Rolle spielen. Es gibt Studenten, die nicht so weit von zu Hause weg studieren wollen. Aus dem einfachen Grund, weil ihnen die Familie sehr wichtig ist und sie diese gerne besuchen wollen. Aber auch die eigenen Freunde können eine Rolle spielen. Wenn auch diese studieren, möchtest du vielleicht in der Nähe eine Hochschule besuchen, damit ihr euch öfter sehen könnt. Natürlich ist es auch entscheidend, wo die Hochschule ist, die deinen Studiengang oder deinen Studien-Schwerpunkt anbietet. Es bringt nichts eine Hochschule in der Nähe zu besuchen, wenn du hier nicht das studieren kannst, was du eigentlich möchtest. Weitere Faktoren, die bei der Hochschulwahl eine Rolle spielen, sind die Größe der Hochschule und deren Ausstattung.

Zu guter letzt darfst du auch nicht vergessen, dass du noch eine Bleibe benötigst. Du musst also auch den Mietspiegel in der jeweiligen Stadt oder Region unter die Lupe nehmen. Denn schließlich musst du dir eine Wohnung oder zumindest ein Zimmer in einer WG leisten können. In diesem Zusammenhang müssen auch die Studiengebühren der einzelnen Hochschulen, die für dich in Frage kommen, miteinander verglichen werden. Puh, alles gar nicht so einfach, oder? Aber genau diese und noch andere Punkte kommen auf dich zu, wenn du nach einer Hochschule Ausschau hälst.  Und genau hier können dann die entsprechenden Hochschulrankings eine kleine Hilfe sein. Auch wenn die persönlichen Aspekte natürlich nicht beleuchtet werden.

In einem Hochschulranking kann niemals die Entfernung zwischen dir und deiner Familie verglichen werden. Und auch andere persönliche Punkte musst du für dich selbst recherchieren und vergleichen. Hier sind dem Hochschulranking einfach Grenzen gesetzt. Generell darfst du einem solchen Ranking auch nie blind vertrauen. Du musst hinterfragen, welche Daten und Informationen bei der Beurteilung eine Rolle gespielt haben und musst dann für dich selbst entscheiden, ob diese Fakten für dich relevant sind.

Vor- und Nachteile von Hochschulrankings

In erster Linie sind Hochschulrankings ideal um den Wettbewerb zu steigern und um mehr Transparenz beim Bewerten zu schaffen. Ein Ranking kann für eine Hochschule Fluch und Segen zugleich sein. Denn die richtige Deutung eines solchen Rankings braucht Hintergrundwissen. Und über dieses verfügen nur die wenigsten angehenden Studenten. Ein Ranking kann sich auch nicht immer auf alle Kritiken beziehen, so wie eben auch nicht auf lokale Besonderheiten, die vielleicht für den einen oder anderen Studenten von wichtiger Bedeutung sind.

Welches Hochschulranking kann ich heute nutzen?

Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Rankings, die sich mit dem Thema Hochschulen beschäftigen. Ein sehr bekanntes und auch etabliertes Ranking ist das CHE-Hochschulranking. Hier werden an 300 Universitäten 35 Fächer analysiert. Es finden sich hier auch keine Rangplätze, sondern es wird anhand von Fakten in Bezug auf das Studium, Forschung und Lehre beurteilt. Somit ist dieses Ranking eines der Wichtigsten, was Deutschland zu bieten hat. Weiterhin gibt es auch noch das Ranking der Wirtschaftswoche. Hier werden die Personalverantwortlichen unter die Lupe genommen. Alternativ gibt es auch noch ein Ranking, bei dem die Studierenden ranken. Dieses nennt sich meinprof.de. Hier geben die Studenten ihre Bewertung für die Lehrveranstaltungen ihrer Dozenten ab. Somit kann der Anbieter dann das Hochschulranking errechnen. Darüber hinaus gibt es in Deutschland auch noch zahlreiche andere Institutionen, die entsprechende Hochschulrankings auf den Markt bringen. Die Hintergründe und vor allem die verwendeten Daten sollten aber genau überprüft werden, bevor du anhand des Rankings eine Entscheidung triffst.

Wie nutze ich das Ranking?

Einfach nun die Uni von Platz 1 des Rankings zu nehmen, wäre wohl sicherlich nicht der richtige Weg. Denn auch deine persönlichen Kriterien müssen berücksichtigt werden. Vielleicht solltest du dir erst mal selbst einen Überblick über die Hochschule verschaffen. Unter Umständen ist diese dann gar nicht so toll, wie im Ranking beschrieben und eine andere, auf einem hinteren Platz, entspricht viel mehr deinen Vorstellungen. Für ein erfolgreiches Studium muss eben auch das soziale Umfeld stimmen und dieses beinhaltet nun einmal auch deine Familie und deine Freunde. Deshalb solltest du ein Hochschulranking wirklich immer nur als eine kleine Hilfestellung nehmen.

Die Wahl für die Hochschule, an der du studieren möchtest, kann dir niemand abnehmen. Aber es gibt Möglichkeiten, wie es dir ein wenig einfacher gemacht werden kann. Ein Hochschulranking gibt dir einen kleinen Überblick. Darauf verlassen solltest du dich aber nicht, sondern vielmehr deinen klaren Menschenverstand nutzen und vielleicht auch auf deinen Bauch hören. Dann findest du sicher auch die richtige Hochschule für dich.