Generation Y: Ist Ausland noch „In“ ?

Die Generation Y liebt die Ferne

Zu der Generation Y gehörst Du, wenn Du von etwa 1990 bis ca. 2010 ein Teenager warst. Manchmal wird man dann auch als Millennials (Jahrtausender) bezeichnet. Das haben Soziologen so festgelegt. Diese Generation zieht es in die Ferne. Das haben auch Reiseveranstalter erkannt. Es gibt viele klassische Ziele für diese Reisen und auch die Möglichkeit für einen Job. Young Urban Mobiles“ – kurz Yummy hat man das Reiseverhalten genannt. Entdecke die Welt! Hier findest du alle Infos rund um die Generation Y!

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Ein anderer Lebensabschnitt beginnt

Bis zum Abitur sind sehr viele Dinge für dich fremdbestimmt. Du hast einen Stundenplan, bekommst die Klausurtermine vorgegeben und so weiter. Danach ist für dich nicht nur diese „heiße“ Phase der Abiturvorbereitung vorbei. Du stehst vor der Entscheidung, was Du jetzt tust. Egal was du jetzt tust – du entscheidest jetzt selbstbestimmt, wie es weiter geht.

Die Welt entdecken – Zeit für sich selber haben

Wenn Du zu diesem Zeitpunkt von Schule, Beruf, Ausbildung und Karriere erst mal nichts wissen willst, dann bist du in der Generation Y in bester Gesellschaft. Es ist regelrecht auffällig, wie viele junge Deutsche es nach dem bestandenen Abitur in die Ferne zieht. Diese Art, die Welt entdecken zu wollen – das ist modernes Nomadentum. Endlich mal tun und lassen können, was man möchte und nicht, was andere für einen planen. Die Welt selbst entdecken.

Zeit für Heimweh wird es kaum geben

Damit beginnt für dich ein echter neuer Lebensabschnitt. Das ist natürlich mit vielen Veränderungen verbunden. Du warst wahrscheinlich bisher noch nicht für eine längere Zeit von zu Hause weg. Da ist dein Gefühl jetzt vollkommen verständlich, wenn es dich stark in die Ferne zieht – und du trotzdem „Bammel“ davor hast. Während du dich vor all den wunderschönen neuen Eindrücken kaum retten kannst – wirst du trotzdem deine Eltern und Freunde eine Zeit lang vermissen. Genau genommen erlebst du auf deinem Trip jetzt soviel neue Eindrücke, dass du für Heimweh eigentlich gar keine Zeit hast. Das berichten auch viele von denen, die es vor dir schon gemacht haben. Nach dem Abi stellt sich für viele Abiturienten die manchmal „bange“ Frage danach, wie es denn jetzt bloß weitergehen soll. Vielleicht heißt es an der Stelle ja auch für dich:

Erst mal bloß weg hier, und zwar schnell, weit und lange …

Wenn dich der Horizont lockt und du die geradezu magisch wirkenden Ziele dahinter erreichen möchtest, dann kann dich jetzt wahrscheinlich wirklich nichts mehr halten. Die deutschen Jugendlichen der Generation Y landen auf dieser Reise oft auf chilenischen Weingütern, sie pflanzen aber auch gerne mal Tabak in Kuba oder sie ernten in Neuseeland leckere Kiwis. Genauso gut jobben sie aber auch in Hotels oder Feriencamps in der Südsee. Wenn es auch dich in diese Bereiche zieht, dann sei sicher, dass du damit definitiv nicht alleine bist. Die Zahl dieser „Vagabunden“ wird tatsächlich von Jahr zu Jahr größer. Dann ist dir einfach kein Ort zu weit weg und keine Beschäftigung zu seltsam. Es gibt längst Reiseprogramme für die Mitglieder der Generation Y. Diese Anbieter melden stetig wachsende Rekordzahlen bei den Buchungen durch so junge Kunden, wie du einer bist.

Yumis – Young Urban Mobiles

Die Reisebegeisterung deiner Generation Y ist tatsächlich so groß, dass Forscher ihr einen eigenen Namen gegeben haben. „Young Urban Mobiles“ – kurz Yumi. Diese deutlich gesteigerte Reiselust hat natürlich einen Grund. Das Schulsystem Deutschlands (G8) „schenkt“ den erfolgreichen Absolventen schlicht und ergreifend ein Jahr. Damit fühlt sich das Morgen noch „weiter weg“ an und die weite Welt ist für dich plötzlich zum Greifen nah. Da wächst auch die Bereitschaft das Außergewöhnliche zu wagen. Da helfen junge Menschen bei der Renovierung religiöser Häuser, finden sich im afrikanischen Dschungel als Parkwächter wieder oder machen sich als Helfer im Gesundheitswesen – auch in Kriegs- und Krisengebieten nützlich.

Wichtige Erfahrung sammeln beim Jobben in fernen Ländern

Dabei sind diese momentane Lehrzeiten- und keine Leerzeiten. Du bekommst durch solche Einsätze unglaublich viel Erfahrung und lernst richtig viel dazu. Damit hebst du dich definitiv von all den „Sofapotatoes“, der Null-Bock-Generation und den gesellschaftlichen Aussteigern deutlich ab. Junge Leute wie du, wollen DA sein, wollen sich entwickeln, anderen helfen und sich auch verwirklichen. Das ist ein Leben in einer „globalen WG“. So lernst du vollkommen zwanglos die Welt und auch dich selbst besser kennen. Es gibt längst auch Jobvermittlungen für genau diese Art des Reisens. Mit Hilfe einer klassischen Work & Travel-Agentur sind weit über 60 000 deutsche Jugendliche unterwegs und das quasi in allen Ecken und an allen Enden der gesamten Welt.

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