Schluss mit Hotel Mama: Diese 4 Bereiche bieten nach deinem Auszug das meiste Einsparpotenzial

Ist das Abitur in der Tasche, stehen dir alle Türen offen. Ob Ausbildung, Studium oder vielleicht sogar eine Auszeit abseits von jeglichen Verpflichtungen – die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Eines haben sie jedoch in der Regel gemeinsam: Bis du das große Geld verdienen wirst, wird es vermutlich noch ein paar Jahre dauern, vor allem dann, wenn du studierst. Erst wenn du entsprechende Arbeitserfahrungen gesammelt und dich im Berufsleben etabliert hast, wird es dir wahrscheinlich aus finanzieller Sicht möglich sein, dir das Leben zu ermöglichen, das du dir vorstellst. Bis dahin gilt es leider, in einigen Lebensbereichen zurückzustecken. Doch keine Sorge: Mit den richtigen Tipps lässt sich einiges an Geld einsparen

Eine eigene Wohnung oder doch lieber eine WG?

Die ohnehin schon schwere Entscheidung für eine entsprechende Hochschule oder Uni bringt oftmals einen weiteren Meilenstein mit sich: Dem Auszug aus dem Elternhaus. Häufig ist es aufgrund der Entfernung schlichtweg nicht möglich, nach dem Abitur weiterhin bequem im Hotel Mama wohnen zu bleiben und die Wunsch-Uni zu besuchen. Oft ist aber auch der Wunsch nach Unabhängigkeit Anlass, sich eine eigene Bleibe zu suchen. So viele Vorteile eine WG oder sogar eine eigene kleine Wohnung auch haben mögen, so viele Nachteile hat es jedoch auch, auf eigenen Beinen zu stehen und nicht mehr von den Eltern umsorgt und versorgt zu werden. Die meisten davon werden einem häufig erst dann bewusst, wenn es erst soweit ist. Kein Wunder: Wie es wirklich ist, allein zu wohnen und auf eigenen Beinen zu stehen, ist für die meisten vorher schlichtweg nicht vorstellbar. Immerhin hatte man sein ganzes bisheriges Leben schließlich unter der Obhut der Eltern gelebt!

Eine WG ist häufig eine günstigere Alternative zu einer eigenen Wohnung

Neben der Wäsche, die plötzlich selbst gewaschen werden will, den Einkäufen, die selbst die Treppen hochgetragen werden müssen und die weitaus teurer sind, als man anfänglich gedacht hätte, kommen wahrscheinlich noch weitere Unannehmlichkeiten auf dich zu. Die Wohnung muss schließlich auch geputzt werden und die Miete muss man auch irgendwie bezahlen. Besonders teuer sind die Mieten dabei in deutschen Großstädten. Gerade wer im Süden Deutschlands lebt und beispielsweise in Stuttgart oder München wohnt, muss dabei sehr tief in die Tasche greifen. So liegt der durchschnittliche Mietpreis in Stuttgart bei stolzen 16,67€/m². Kein Wunder also, dass sich nicht jeder eine eigene Wohnung leisten kann – trotz Bafög nicht. Wer sparen will und für den es dennoch nicht in Frage kommt, weiterhin im Elternhaus wohnen zu bleiben, der sollte sich daher besser nach einer WG umschauen. Hierbei teilst du dir nicht nur die Miete mit deinen Mitbewohnern, sondern auch Stromkosten, Kosten für das Internet und weitere Nebenkosten werden so untereinander aufgeteilt. Da du im Normalfall nur ein WG-Zimmer hast, musst du auch nur dieses einrichten. Die Kosten für Wohnzimmermöbel und sonstige teure Einrichtungsgegenstände fallen somit weg. Auch die Küche ist in bereits vorhandenen WGs meist schon komplett ausgestattet. Im Normalfall darfst du Töpfe, Pfannen, Mikrowelle und alles was du zum Kochen brauchst mitbenutzen, ohne dass du dir hierfür alles neu kaufen musst. Wenn ihr euch die Kosten für Neuanschaffungen aber auch Verbrauchsgegenstände wie Toilettenpapier, Putzmittel und Gewürze untereinander aufteilt, dann wird es noch günstiger für dich. Ein WG-Zimmer lohnt sich preislich gesehen also so gut wie immer mehr, als eine eigene Wohnung.

Die Wahl der WG will gut überlegt sein

Noch dazu lebst du nicht alleine, sondern mit hoffentlich netten Mitbewohnern zusammen. Ziehst du allein in eine andere Stadt, die weit von deinem Elternhaus entfernt ist, kann dir das deinen Einstieg in dein neues Leben deutlich erleichtern. Immerhin kennst du schon jemanden, noch bevor es mit der Uni oder der Hochschule losgeht und bist nicht allein zu Hause. Du wirst immer jemanden haben, mit dem du Spaß haben kannst oder der ein offenes Ohr für dich hat – vorausgesetzt du verstehst dich mit deinen Mitbewohnern. Da ihr womöglich auf kleinem Raum zusammenlebt und euch wahrscheinlich jeden Tag sehen werdet, ist ein sympathisches Miteinander absolut notwendig. Nimm dir daher ausreichend Zeit, deine Mitbewohner schon vor dem Einzug kennenzulernen und verzichte lieber auf Zusagen deinerseits, ohne die Leute vorher gesehen zu haben. Auch wenn die Zeit drängen sollte oder du keine Lust auf den weiten Anfahrtsweg für eine WG-Besichtigung hast, lohnt es sich, hier zu investieren. Nur so stellst du sicher, dass du dich in deinem zukünftigen zu Hause auch wohlfühlst. Geht es dir jedoch nur darum, möglichst günstig an ein Zimmer zu kommen und bist du lieber allein für dich, dann ist eine Zweck-WG möglicherweise eher dein Ding. Hierbei teilst du dir zwar die Wohnung mit deinen Mitbewohnern, wobei gemeinsame Kochabende, WG-Partys oder gemeinsames Volleyballspielen am Wochenende eher weniger an der Tagesordnung stehen. Zwar kann sich ein nettes Pläuschchen ergeben, wenn ihr euch begegnen solltet, mehr solltest du hierbei aber nicht erwarten.

Ähnlich sieht es im Studentenwohnheim aus. Hierbei hast du ein eigenes Zimmer, das im Normalfall deutlich günstiger ist, als wenn wenn du dir gleich eine eigene Wohnung nehmen würdest. Je nachdem, befinden sich auch Bad und Küche in deinem Zimmer, häufig teilst du dir das aber auch mit den anderen Studenten auf deiner Etage. Mit wem du auf einer Etage zusammenwohnst, weißt du vorher im Normalfall nicht. Trotzdem bietet ein Studentenwohnheim eine ideale Mischung für alle, die es gesellig mögen, aber auch mal gerne ihre Ruhe haben.

Ein Smartphone muss nicht immer teuer sein

Als junger Mensch wirst du wissen, wie wichtig es ist, up to date zu sein. Ohne dein Smartphone gehst du vermutlich nicht aus dem Haus. Kein Wunder: Online mal schnell nach dem nächsten Bus schauen, Verabredungen mit deiner Clique per WhatsApp tätigen oder mit deiner besten Freundin telefonieren – das Smartphone bietet unzählige Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben, sich den Alltag ungemein zu erleichtern oder einfach Spaß zu haben. Hierbei gibt es jedoch jede Menge Einsparpotenzial, das du schon beim Kauf des Geräts beachten solltest. Es muss nicht immer das neueste Modell sein. Entscheidest du dich für das Vorgängermodell einer Marke, bezahlst du meistens deutlich weniger. Vorgängermodelle sind dabei meistens nicht viel schlechter. Außerdem solltest du dich nach gebrauchten Smartphones umschauen. Es muss nicht immer ein neues Gerät sein – gebrauchte Ware kostet meistens deutlich weniger, wobei es sich oft trotzdem um makellose Geräte handelt. Hierbei solltest du jedoch darauf achten, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Im besten Falle handelt es sich um jemanden aus deinem Freundes- oder Bekanntenkreis. Solltest du die Person nicht persönlich kennen, dann solltest du auf jeden Fall auf gute Bewertungen und Rezensionen achten, die es zu dem Verkäufer bereits gibt.

Junge Menschen erhalten in der Regel besonders günstige Tarife

Hast du dich für ein Smartphone entschieden, war es das noch nicht mit dem Einsparpotenzial. Auch bei der Wahl des für dich passenden Tarif lässt es sich sparen. Das Verbraucherportal preis24.de vergleicht dabei alle günstigen Tarife speziell für junge Leute wie dich und bietet dir dabei eine Übersicht aller Anbieter. Auf diese siehst du mit nur einem Blick, welche Tarife für dich in Frage kommen und welche Tarife besonders günstig sind. Die Special Deals von preis24.de richten sich dabei speziell an junge Leute, Schüler, Azubis und Studenten. Im Gegensatz zu „normalen“ Tarifen erhältst du hierbei einen speziellen kostengünstigen Tarif, der speziell auf dich und dein Alter zugeschnitten ist. Eine Telefon- und SMS-Flat ist dabei in der Regel inbegriffen. Ob du dir direkt ein neues Smartphone dazu aussuchst, bleibt dir selbst überlassen. Der günstigste Tarif liegt dabei bei nur 5,42 € pro Monat, so dass dir noch genügend Geld für die anderen schönen (und unschönen) Dinge des Lebens bleibt.

Ein eigenes Auto lohnt sich in den wenigsten Fällen

Neben der Miete und Kosten für Lebensmittel fällt noch ein weiterer Faktor stark ins Gewicht, wenn es um die Ausgaben geht: Die Transportkosten. Besonders dann, wenn du dich für ein eigenes Auto entscheidest, wird es in der Regel teuer, egal ob es sich um einen Neuwagen oder um ein gebrauchtes Auto handelt. Neben den Benzinkosten fallen monatlich nämlich hohe Kosten für Versicherungen an. Sollte dein Auto in die Reparatur müssen, dann ist das in der Regel ein zusätzlicher Kostenfaktor. Günstiger ist es, wenn du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährst. Diese eignen sich übrigens auch dafür, um weitere Strecken zu fahren. Solltest du beispielsweise auf Heimatbesuch wollen, kannst du dich auch nach einer Mitfahrgelegenheit umschauen. So kommst du nicht nur günstig und schnell von A nach B, sondern lernst im besten Fall auch noch spannende Leute kennen und führst interessante Gespräche. Solltest du in der Nähe deiner Uni oder Hochschule wohnen, dann bietet es sich an, zu Fuß zu gehen oder mit dem Fahrrad zu fahren. Günstige Fahrräder gibt es in vielen großen Städten auf sogenannten Fahrradflohmärkten gebraucht zu kaufen. Falls bald dein Geburtstag oder irgendein anderer großer Anlass ansteht, kannst du es auch in Betracht ziehen, dir hierfür ein Fahrrad zu wünschen.

Ein Einkaufszettel schützt vor ungeplanten Spontankäufen

Ein Bereich, in dem sich besonders viel sparen lässt, ist das Essen. Nach dem Auszug aus dem Elternhaus fällt es häufig schwer, einzuschätzen, welche Ausgaben für Lebensmittel normal sind. Sicherlich hast du zuvor nichts oder nur wenig für die Einkäufe zahlen müssen, da deine Eltern hierfür zuständig waren. Das ändert sich aber spätestens nach deinem Auszug. Natürlich ist es nicht empfehlenswert, nur die günstigsten Produkte zu kaufen, vor allem dann nicht, wenn es sich um tierische Lebensmittel handelt. Dennoch kannst du sparen, indem du jede Woche die Prospekte der umliegenden Supermärkte durchblätterst und dir schon vorher markierst, bei welchen Angeboten du unbedingt zuschlagen möchtest. Besonders praktisch hierbei sind entsprechende Apps, mit denen du dir die Prospekte jederzeit einfach online ansehen kannst. Das erspart dir eine Prospektflut im Briefkasten und ist außerdem auch noch besser für die Umwelt. Ein Einkaufszettel hilft auch ungemein dabei, auf Spontankäufe zu verzichten. Achte auch darauf, nicht hungrig einzukaufen. Hunger verleitet leider ziemlich viele Leute dazu, das einzukaufen, was sie eigentlich gar nicht brauchen.

Meal-Prepping ist nicht umsonst so ein großer Trend

Selbst zu kochen, ist im Normalfall deutlich günstiger, als auswärts zu essen oder beim Lieferdienst zu bestellen. Solltest du in einer WG wohnen und dich gut mit deinen Mitbewohnern verstehen, könntet ihr euch beispielsweise mit dem Kochen abwechseln, um so Zeit und Geld zu sparen. Wenn das für dich nicht in Betracht kommt, dann solltest du dir überlegen, große Portionen auf einmal zu kochen und die Reste einzufrieren. Kochst du in großen Mengen, ist das verhältnismäßig nicht nur günstiger, sondern du musst dir so an stressigen Tagen dein Essen nur aufwärmen, anstatt ein Gericht kochen zu müssen. Meal-Prepping wie sich das Ganze nennt, ist mittlerweile sogar zu einem richtigen Trend geworden. Ähnlich hält es sich mit dem Kaffee-To-Go. Anstatt dir jeden Morgen einen Kaffee beim Bäcker zu kaufen, kannst du dir diesen einfach zu Hause zubereiten und in einem Thermosbecher mitnehmen. Besser als die Wegwerfbecher ist das umwelttechnisch außerdem auch noch.

Die Mensa ist häufig nicht so schlecht wie ihr Ruf

Falls du doch mal auswärts essen möchtest, dann kannst du in der Mensa deiner Uni oder Hochschule meist ein leckeres Mittagessen für nur wenig Geld erhalten. So schlecht wie ihr Ruf ist, sind die meisten Mensen heutzutage auch gar nicht mehr. Im Gegenteil: Häufig hast du eine Auswahl vieler leckerer Gerichte, egal ob mit Fleisch, Fisch oder vegetarisch. Um deine Ausgaben für Lebensmittel und das Essengehen hierbei im Blick zu behalten, lohnt es sich, ein Haushaltsbuch zu führen. Keine Sorge: So langweilig wie sich das anhört, ist das gar nicht. Statt wortwörtlich Buch zu führen, kannst du einfach eine App benutzen und mithilfe dieser deine ganzen Ausgaben dokumentieren. Es gibt viele Apps extra zu diesem Zweck, die dir die Arbeit außerdem erleichtern und selbst zusammenrechnen, wie viel Geld du monatlich wofür ausgibst und wo noch Einsparpotenzial liegt