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Was bestellen Studenten beim Lieferdienst?

Ganz so überraschend ist es nicht, dass Studenten gutes Essen lieben – aber welche Gerichte vom Lieferdienst sind am begehrtesten und wo liegen im internationalen Vergleich die Unterschiede? foodora hat Bestellungen aller 10 foodora Länder inspiziert und dazu die Daten von 35 Universitäten analysiert. Besonders fällt auf: Studenten bestellen immer häufiger und folgen so klar dem Trend, sich das Essen einfach per App von ihrem Lieblingsrestaurant direkt auf den Campus bringen zu lassen. Eine gute Basis also, um sich die Lieferungen näher anzuschauen und zu analysieren, wo lokale und regionale Unterschiede liegen.

Wer ist Favorit? Burger, Pasta oder asiatisch?

Wie sich herausgestellt hat, sind mit 29 % Anteil der gesamten Bestellungen asiatische Gerichte weltweit unter Studenten am beliebtesten. In der finnischen Hochschule Hanken School of Economics stellen sie sogar fast die Hälfte der Bestellungen mit 44 %, was sie klar zum absoluten Favoriten macht. In Deutschland kommt asiatisches Essen mit 6 % nur auf Platz 4. Hier mag man es lieber italienisch. Auf Platz zwei und drei folgen dicht darauf Burger (25 %) und italienische Speisen (14 %). Doch auch in Deutschland gibt es signifikante Unterschiede: An der TU Berlin lieben die Studenten Burger. Dort sind 24 % der gesamten Bestellungen amerikanisches Fast Food. An der Universität der Künste Berlin isst man stattdessen italienische Pasta und Salate (21 % der Bestellungen). Studenten der Humboldt Universität Berlin bestellen mit 25 % am meisten gesundes Essen. Im Gesamtergebnis liegt gesundes Essen im Schnitt bei 6 %. Aber wie viel wird für das Lieblingsgericht ausgegeben? Unsere Recherche im internationalen Vergleich zeigt, dass 73 % mehr als 20 € ausgeben, wobei die restlichen 27 % weniger als 20 € für ihr Essen ausgeben. In Oslo zum Beispiel, geben 33 % der Studenten mehr als 50 € pro Bestellung aus um ihren Status von “hangry” auf “happy” zu ändern oder mit ihren Freunden zu essen. In Rom hingegen sind nur knappe 6 % dazu bereit, das gleiche Geld auszugeben.

Darf es zum Essen auch noch ein Getränk sein?

An der Humboldt Universität gibt es entweder die wohl geselligsten Studenten oder Studenten mit dem größten Hunger. 14 % aller Studenten bestellen hier mit einem Warenkorb von über 50€. Mit 44 % bestellen die Studenten der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg bei einem Warenkorb von unter 20€ tendenziell am wenigsten pro Bestellung. Doch keine Mahlzeit ist perfekt ohne die richtige Getränkebegleitung. 75 % der Studenten entscheiden sich hier für einen Softdrink. 17 % der Studenten brauchen etwas Stärkeres. In Wien und Berlin wird gerne alkoholisches zum Essen dazu bestellt. Im Schnitt sogar bei jeder dritten Bestellung (33 % und 32 %). 37 % aller Studenten in Deutschland bestellen sich ein Bier zum Essen. In Köln sind es 52 % aller Besteller, die sich ein Bierchen zum Essen gönnen. In den Niederlanden mögen es Studenten besonders gerne gesund und bestellen vorzugsweise Smoothies (25 % der Studenten an der Vrije Universität bestellen gerne Smoothies).

Der beliebteste Zeitpunkt für den Lieferservice

Wann sind die Denker und Macher der Zukunft am hungrigsten? Zwischen 18:00 und 20:00 Uhr. Nur in Berlin, Paris und Rom ersetzen die Studenten lieber das Mensa-Mittagessen (12:00-13:00 Uhr) mit einer Bestellung von ihrem Lieblingsrestaurant. In Wien hingegen frühstückt man am liebsten erstmal ausgiebig zwischen 10:00 und 12:00 Uhr. Die Tage, an denen am ehesten bestellt wird variieren weltweit. In Amsterdam, Helsinki, Paris, Rom, Stockholm und Sydney ist der Dienstag ein unattraktiver Tag, während man in Berlin, Oslo und Wien am Samstag aufs Bestellen verzichtet und lieber selber kocht. Oder ausgeht. Toronto ist die einzige Stadt mit einem Monday Blues. Hier passiert bestell-technisch gesehen am Montag recht wenig. Sonntag, wie sollte es anders sein, ist der König unter den Faulenzertagen, denn hier schießen die Bestellungen in Amsterdam, Helsinki, Oslo, Paris, Sydney und Wien in die Höhe. Berlin und Toronto haben eher einen “Treat yo self Tuesday” etabliert und ziehen Dienstag und Freitag vor. Egal, wo oder was die Studenten studieren, eins haben sie gemeinsam: Ihre Liebe für gutes Essen!

  • 31.10.2017, 03:28 Uhr, Homepage

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