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Selbstbewusster durch die Schulzeit und das Studium

Gehörst du auch zu den Leuten, bei denen immer alles auf Anhieb klappt? Oder zu denjenigen, die eine natürliche Autorität ausstrahlen, so dass keiner es wagt, auch nur den Hauch einer Kritik zu üben? Vielleicht hast du ja auch ganz viele Fans, weil du alles weißt, alles immer richtig machst, nie nachfragen musst und alles sofort verstehst? Du bist von dir überzeugt, weil du weißt, dass du super aussiehst, hochintelligent bist, total sportlich wirkst und den coolsten Style hast? Wenn du alle diese Fragen mit JA beantworten kannst, brauchst du gar nicht weiter zu lesen.

Wenn du hingegen mindestens eine Frage aus vollstem Herzen verneint hast, lies die folgenden 7 Tipps gut durch. Wir garantieren dir, dass du danach zumindest nicht mehr täglich darüber nachdenkst, ob du auch allen Ansprüchen gerecht wirst!

Selbstbewusstsein lässt sich trainieren

  • Werde dir deiner Stärken bewusst.
  • Denk an die Erfolge aus deiner Vergangenheit.
  • Du hast schon so viel geschafft, sei dir dessen bewusst und nutze es als Motivation um noch mehr zu erreichen
  • Du hast ganz viele Talente, die dich zu etwas ganz Besonderem machen.
  • Auch du bist schön.
  • Du bist genauso viel wert wie jeder andere Mensch.

Jeder hat ein bestimmtes Persönlichkeitsbild von sich abgespeichert. Diese Vorstellung basiert größtenteils auf frühkindlichen Erfahrungen. Wie viel Liebe jemand in seiner Kindheit bekommen hat, ist ganz entscheidend für das spätere Selbstwertgefühl. Und auch, wie viel Freiraum du als Kind hattest, eigene Entscheidungen zu treffen und diese auch von den Eltern respektiert und anerkannt wurden, ist relevant für ein positives Selbstbild.

Ändere deine Eigenwahrnehmung

  • Du bist geprägt durch die Brille, mit der andere dich sehen. Eltern, Lehrer, Partner, Kollegen etc. filtern den Teil deiner Persönlichkeit heraus, der ihnen am ehesten zusagt. Dabei wird die Realität allerdings oft mit Füßen getreten. Es entsteht ein so genanntes Fremdbild, das gar nicht deiner eigentlichen Persönlichkeit entspricht. Weil du aber so wenig Selbstwertgefühl hast, übernimmst du das falsche Bild von dir und verhältst dich dem entsprechend.
  • Mach dich unabhängig von dem Bild, das andere dir angedichtet haben. Erkenne, dass diese Menschen ihr eigenes Wunschbild ­– sowohl in negativer als auch in positiver Hinsicht – auf dich projiziert haben.
  • Analysiere ganz neutral deine wahren Stärken, aber auch deine Defizite.

Indem du erkennst, dass viele deiner vermeintlichen Eigenschaften auf einer fehl interpretierten Vorstellung von dir durch deine Umwelt basieren, ist der erste Schritt zu einer Veränderung schon getan. Du musst dich nicht an dem falschen Bild orientieren, das sich andere Personen von dir gemacht haben.

Stelle dir die Frage: Bin ich das wirklich oder entspreche ich nur dem Muster, das andere mir aufgedrückt haben?

Akzeptiere dich so wie du bist

  • Natürlich ist es nicht einfach, sich selbst zu analysieren. Vertraue auf dein Bauchgefühl und lass sowohl Stärken als auch Schwächen zu.
  • Meistens wird einem intuitiv klar, welche Stärken deiner Persönlichkeit es verdient haben, weiter gefördert zu werden.
  • Erinnere dich an frühere Erfolge und baue dein weiteres Vorgehen darauf auf.
  • Lass dich nicht von Neidern und Pessimisten entmutigen, sondern verfolge konsequent dein Ziel.
  • Wenn du dir deiner Stärken bewusst bist, wirst du merken, dass du viel selbstsicherer  auftrittst.
  • Sei dir bewusst, dass du alles schaffen kannst, was du willst.

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Lerne, dies zu akzeptieren. Mit Humor lässt sich jede „Baustelle“ elegant umgehen. Niemand ist perfekt, also stehe zu deinen Schwächen und arbeite daran.

Lerne, auf andere zu zugehen

Vielleicht traust du dich nicht, andere Leute anzusprechen. Du hast Angst davor, eine Abfuhr zu bekommen. Du denkst, der andere ist viel selbstbewusster und du hast gar nicht das Recht, ihn voll zutexten. Oder du hast Angst, kein Wort herauszubekommen, ins Stottern zu geraten oder nur Unsinn zu erzählen.

  • Denk daran, dass die meisten Leute eine Rolle spielen, sich also verstellen. Sie passen sich mit ihrem Verhalten den äußeren Umständen an. Daraus resultiert häufig ein übersteigertes, aber instabiles Selbstbewusstsein. Es fehlt hierbei eine fundierte Grundlage, also wirkliches Wissen oder Können. Die meisten „Großmäuler“ kompensieren einfach ihre Unsicherheit mit großspurigem Auftreten.
  • Lerne, hinter die Maske der anderen zu schauen, so entlarvst du ganz schnell Angeber, die außer großspurigem Verhalten nichts zu bieten haben.
  • Wenn du dir deiner Stärken bewusst bist, fällt es dir viel leichter, auf andere zu zugehen.
  • Du kannst erst einmal in einem Rollenspiel testen, wie du am besten jemanden ansprichst oder um Etwas bittest.

Auch wenn es am Anfang schwer fällt, versuche es einfach! 

Kernkompetenzen selbstbewusster Personen

  • Eine positive Ausstrahlung ist das A und O, um von anderen wertgeschätzt zu werden. Ganz wichtig dabei ist die Körpersprache. Ein offener Blick, ein freundliches Lächeln, eine gerade Haltung und ein fester Händedruck signalisieren dem Gegenüber, dass dieser Mensch sich seiner Stärken bewusst ist.
  • Selbstbewusste Menschen haben Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Sie lassen sich nicht von anderen verunsichern, sondern wissen genau, was sie können und wollen. Das heißt nicht, dass diese Menschen keine Schwächen haben oder zeigen. Sie lassen sich nur nicht von diesen Defiziten beherrschen, sondern konzentrieren sich auf ihre Stärken.
  • Selbstbewusste Menschen sind keine Opportunisten, die den Weg des geringsten Widerstands gehen, nur um möglichst schnell an ihr Ziel zu kommen. Im Gegenteil, sie verteidigen ihre Ansichten auch gegen Widerstände, weil sie gut und fundiert argumentieren können.
  • Wahrscheinlich haben diese Menschen auch schon negative Erfahrungen machen müssen. Sie haben sich aber dadurch nicht entmutigen lassen, sondern haben ihr Verhalten und das der anderen analysiert und ihre Schlussfolgerungen daraus gezogen. Sie haben aus Fehlern gelernt und die neu gewonnenen Erfahrungen in ihre Persönlichkeit mit integriert.
  • Auch selbstbewusste Menschen kennen Selbstzweifel. Sie lassen aber nicht zu, dass diese negativen Gefühle ihr Verhalten dominieren. Sie blicken auf die Erfolge, die sie schon erreicht haben und ignorieren die Zweifel einfach.

Selbstbewusstsein kann man lernen. Es ist gar nicht so schwer, wenn du dich auf deine Stärken und Erfolge konzentrierst und diese verinnerlichst. Und wenn du ab und zu ins Grübeln kommst, ob du auch wirklich gut/hübsch/interessant/kompetent genug bist, zeigt dass nur, dass du sensibel und selbstkritisch bist. Und das sind ja nun wirklich keine schlechten Eigenschaften.

Mach dich auf die Suche nach den Ursachen für dein mangelndes Selbstbewusstsein

Gibt es einen konkreten Anlass für dein geringes Selbstwertgefühl:

  • Wurdest du schon in deiner Kindheit dazu erzogen, den Mund zu halten, wenn Erwachsene sich unterhalten?
  • Warst du in deiner Kindheit/Pubertät „zu dick“ und wurdest deswegen geärgert?
  • Oder warst du schüchtern und verträumt?
  • Hattest du früher das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden?
  • Wurde dir über den Mund gefahren, wenn du etwas erzählt hast?
  • Hat man dir früher gesagt, dass du zu dumm bist und dass aus dir sowieso nichts werden würde?

All dies ist natürlich vollkommener Unsinn. Und das weißt du eigentlich auch. Aber dieses einmal eingeleitete Verhaltensmuster lässt sich nun mal nicht so einfach wieder korrigieren. Versuche, dich auf deine bisherigen Erfolge zu konzentrieren, wenn sich wieder diese Selbstzweifel breit machen. Wenn du alleine gar nicht weiterkommst, kannst du auch eine Verhaltenstherapie unter professioneller Anleitung in Anspruch nehmen.

Lerne, dich zu akzeptieren und zu lieben

  • Hilfreich ist es, auf einem Blatt Papier alle Dinge zu notieren, die du an dir magst.
  • Auch alle bisherigen Erfolge gehören auf diese Liste.
  • Ebenso, wie du Rückschläge gemeistert und was du daraus gelernt hast.
  • Notiere auch, was andere Leute an dir mögen und ob dies deiner wahren Persönlichkeit entspricht oder du nur einem Fremdbild konform gehen möchtest.
  • Du kannst die Liste auch ständig aktualisieren, denn schließlich entwickelt sich deine Persönlichkeit ja auch weiter.

Es ist immer gut, ehrlich sich selbst gegenüber zu sein. Dafür musst du wahrscheinlich erst einmal hinter die Fassade deiner Persönlichkeit schauen, um zu erkennen, wie viele deiner Eigenarten dir wirklich entsprechen und welche Anteile du nur von anderen Personen übernommen hast. Der Lohn für diese Arbeit ist ein starkes Selbstvertrauen, das auf einem intakten Selbstwertgefühl basiert.

 

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