Accounting – ein attraktives und abwechslungsreiches Aufgabenfeld im Überblick

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Buchhaltung: Für viele ist das eine Pflichtübung, die der Start-up Unternehmer oder Selbstständige gezwungenermaßen durchzuführen hat. Das komplexe System mit seinen vielen Konten und rechtlich relevanten Regelungen ist für sie das berühmte „Buch mit den sieben Siegeln“. Doch wer sich mit der Buchhaltung beschäftigt, merkt, dass es sich durchaus um ein spannendes Feld handeln kann. Auch als Job. Dieser Beitrag liefert einen wertvollen Überblick zum Thema Buchhaltung als Beruf.

Was genau ist eigentlich Accounting?

Accounting“ ist nichts anderes als der Anglizismus für die Buchhaltung. Und diese – so definiert es das Recht – ist es lückenlose sowie sachlich und summarisch richtige Erfassung aller betrieblichen Prozesse, die sich monetär darstellen lassen, beispielsweise der Verkauf eines Produkts oder die Lohnzahlung an Arbeitnehmer. Über eine Menge von Konten – man unterscheidet Bestandskonten und Erfolgskonten – wird alles verbucht und der Jahresabschluss vorbereitet. Ein Buchhalter ist also auch ein wichtiger Mitarbeiter für eine korrekte Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung. Je nach Rechtsform eines Unternehmens sind die Anforderungen für das Accounting unterschiedlich gestaltet. Doch eines ist grundsätzlich für jedes Unternehmen wichtig: Die Buchhaltung und Bilanzierung ist durch einen Spezialisten auszuführen, damit sie richtig und rechtssicher umgesetzt wird.

Jobs in der Buchhaltung – perspektivenreich und krisenfest

Da die Buchführungspflicht gesetzlich verankert ist, wird auch der Bedarf bezüglich der Experten für solche Tätigkeiten erfreulich konstant sein. Der Beruf des Buchhalters ist also sowohl für Abiturienten und Studenten eine Option als auch für Arbeitnehmer, die eventuell eine Umschulung planen. Selbst für den Unternehmer kann es nützlich und sogar spannend sein, sich mit der Materie zu beschäftigen. Wer ein Start-up in Planung hat und sich in Buchhaltung auskennt, hat eine wirklich solide Basis für seine Finanzen. Denn Buchführung hat zwar den wichtigen Zweck, dass die Finanzbehörde anhand des Unternehmensergebnisses die Steuerlast ermitteln kann. Die Buchführung, die die Basis für den Unternehmenserfolg ist, liefert aber auch wichtige Informationen für den Unternehmer selbst. Durch die Konten, die aus einem Kontenrahmen beziehungsweise Kontenplan ausgewählt werden, kann er bewerten, in welchen Bereichen des Unternehmens Handlungsbedarf besteht.

Wer ist zum Profi für das Accounting gut geeignet?

Bei der Buchhaltung ist die Korrektheit das A und O. Auch Zahlenverständnis sowie eine Affinität zu betriebswirtschaftlichen und steuerrechtlichen Themen ist wichtig. Accounting wird heute nicht mehr mit manuellen Listen durchgeführt. Für die Buchhaltung gibt es heute eine ganze Reihe von professionellen Softwarelösungen. Das bedeutet, dass ein Buchhalter auch gerne mit dem Computer arbeiten sollte.

Weitere Fähigkeiten, die für die Tätigkeit eines Buchhalters besonders qualifizieren können, sind:

  • die Bereitschaft zur Weiterbildung
  • Teamfähigkeit
  • Fähigkeit, Rechtstexte zu deuten
  • Belastbarkeit

Wer sich nicht sicher ist, ob das Berufsbild das Richtige ist, kann sich beispielsweise bei der Bundesagentur für Arbeit beraten lassen. Insbesondere ist das wichtig, wenn eine Umschulung der Plan sein sollte.

Welche Tätigkeiten führen Buchhalter aus?

Für alle geschäftlichen Vorfälle gibt es Belege. Es ist der Job eines Buchhalters, diese Belege zu sichten und zu verbuchen. Dabei ist es wichtig, dass die richtigen Konten genutzt werden. Zudem ist Verbuchung in der richtigen Höhe wichtig. Auch rund um den Jahresabschluss haben Buchhalter wichtige Tätigkeiten zu erledigen. Oft sind sie auch spezialisiert und erledigen beispielsweisen den Bereich Lohn und Gehalt, der sich ebenfalls gut über eine Software abwickeln lässt. Die Buchhalter arbeiten mit den Kollegen der Kostenrechnung zusammen und übernehmen für das Unternehmen nicht selten auch die Kommunikation mit den Finanzbehörden.

Welche Perspektiven haben Buchhalter?

Als Buchhalter kann man sich innerhalb des Unternehmens bei guten Leistungen für eine leitende Position empfehlen. Auch die Weiterbildung zum staatlich geprüften Bilanzbuchhalter ist ein wertvoller Karrierekick. Mit Studium kann man Steuerberater werden und sogar sein eigenes Steuerbüro eröffnen. So ist es auch gut möglich, als Akademiker in der Buchhaltung Karriere zu machen. Bei vielen Unternehmen ist es die Tendenz, dass sie ihr Accounting einem externen Experten auslagern, um die Kerngeschäfte zu fokussieren. Für Buchhaltungsexperten sind in diesem Zusammenhang spannende und abwechslungsreiche Optionen möglich.

Fazit: Berufsberatung nutzen und in der Buchhaltung durchstarten

Der Artikel demonstriert es: Der Job als Buchhalter ist keineswegs langweilig – auch wenn es das Image manchmal so charakterisiert. Auch für Abiturienten beziehungsweise Akademiker bietet das Accounting wirklich attraktive Einsatzmöglichkeiten. Zudem kommt, dass die Softwareprodukte, die heute verfügbar sind, den Komfort rund um das eigentliche Handwerk – das Buchen über die relevanten Konten – mit hohem Komfort gestalten. Für die Spezialisten der Buchhaltung bietet das die Möglichkeit, sich mit weiterführenden Themen zu beschäftigen und die Expertise in bestimmten Bereichen noch auszubauen. Ob eigenes Steuerbüro, Führungskraft im Unternehmen oder Buchhaltungsexperte im international ausgerichteten Konzern – die Facetten für die Karriere sind rund um das Accounting breitgefächert.