5 Wege, wie du Abistress vermeidest…

…und deine Abiprüfung schneller hinter dich bringst

Abistress vermeiden

Die schriftliche Abiturprüfung ist das größte Hindernis, das dir während deiner Schullaufbahn bevorsteht. Im Gegensatz zu den meisten Klausuren, die du im Vorfeld meistern musstest, ist diese Aufgabe noch zeitintensiver, umfangreicher und setzt ein ausreichendes Hintergrundwissen zum jeweiligen Fachgebiet voraus. 5 Wege, wie du deine Abiprüfung schneller hinter dich bringst, erwarten dich in diesem Artikel. Unter anderem wie du entspannt deine Lernphase einläutest.

Themen dieser Seite:

Die Abiprüfung steht bevor

Das gesamte Unterrichtsmaterial der letzten Jahre wird bei der Abiprüfung erneut wiederholt und stellt dein Wissen auf eine harte Probe. Somit ist es natürlich auch nicht verwunderlich, dass sich bei vielen Abiturienten Panik einstellt, wenn sie an die bevorstehenden Prüfungen denken. Nicht selten endet das dann in einem absoluten Desaster. Der gefürchtete Blackout tritt ein, du bist nicht in der Lage dich zu konzentrieren und gehst völlig falsch an die einzelnen Aufgaben heran. In einer solchen Situation heißt es ruhig bleiben und keine unnötigen Ängste schüren. Es gibt schließlich Mittel und Wege, wie du deine Abiprüfung schnell und erfolgreich hinter dich bringen kannst.

Entspannt bleiben und rechtzeitig die Lernphase einläuten

Nähert sich das letzte Schuljahr, breitet sich unter Abiturienten eine regelrechte Panik aus. Viele setzen sich dabei einem enormen Leistungsdruck aus und das Lernen und die Vorbereitung auf die große Abiturprüfung entwickelt sich zu einer echten Zerreißprobe. Dabei kann es dir bereits weiterhelfen, dir möglichst rechtzeitig Gedanken über die bevorstehende Lernphase für die einzelnen Prüfungsfächer zu machen. Wer kennt nicht jene Kandidaten, die sozusagen um 5 vor 12 mit dem Üben anfangen und am Ende mehr oder weniger ins Leere schauen.

Schieb die Aufgaben nicht endlos lange auf. Am besten beginnst du bereits am Anfang des Prüfungsjahres mit der Wiederholung des Lernstoffs und arbeitest dabei entweder allein oder in kleinen Gruppen mit deinen Freunden aus dem Jahrgang. Der frühe Vogel fängt den Wurm: Das ist auch im Abitur nicht anders und ermöglicht dir zudem eine sehr intensive Verinnerlichung des Lernmaterials ohne Zeitdruck. Steht der große Tag dann kurz bevor, nimmst du dir noch einmal deine Unterlagen zur Hand und wiederholst die einzelnen Details am Abend vor der Prüfung. Viel Schlaf ist allerdings wichtig, daher solltest du nicht bis spät in die Nachtstunden mit Wiederholungsaufgaben verbringen. Geh früh ins Bett und sammel Kraft für die große Herausforderung.

Nicht vergessen zu trinken und zu essen

Wenn es dann am nächsten Morgen auf in Richtung Schule geht, darfst du auf keinen Fall die Verpflegung für den Tag vergessen. Bevorrate dich am besten mit gesunden Snacks, die reich an Vitaminen und Mineralstoffen sind. Die fördern deine Leistungs-fähigkeit und bringen dein Gehirn auf Hochtouren. Mit Paprika, Tomaten oder Gurken kannst du dich dann während der Prüfung stärken. Gleichzeitig benötigt dein Körper in den Prüfungsstunden ausreichend Flüssigkeit. Unter der Anspannung und dem großen Stress vergessen viele Schüler immer wieder, auch während der Prüfung zur Trinkflasche zu greifen. Die geringe Flüssigkeitszufuhr schmälert allerdings dein Leistungsvermögen, weshalb du während der Abiprüfung unbedingt genug Wasser oder Saft trinken solltest. Auch Nervennahrung wie Schokolade oder Traubenzucker ist selbstverständlich erlaubt und liefert dir im Verlauf der kommenden Stunden einen kleinen Energieschub.

Unklarheiten im Vorfeld beseitigen

Wenn die Prüfungsblätter verteilt werden, liest du dir die Aufgaben zunächst in Ruhe durch. In einem Fachbereich wie Deutsch werden dir gleich zwei unterschiedliche Themen zur Verfügung gestellt, wobei du dich natürlich für jene Aufgabe entscheidest, in der du am ehesten glänzen kannst. Anschließend hast du die Möglichkeit, dich mit Verständnisfragen hinsichtlich der Aufgabenstruktur oder der Fragenstellung an den Lehrer zu wenden. Der gibt natürlich keine Tipps oder verrät dir die Lösung, allerdings kann dich die Nachfrage vor einer möglichen Fehlinterpretation bewahren. Oft verstehen Abiturienten die Fragen nicht richtig und sehen sich am Ende mit Ausarbeitungen konfrontiert, die komplett am Thema vorbei gehen. Eine Nachfrage vor Prüfungsbeginn kann hier wahre Wunder bewirken und die meisten Lehrer sind sicherlich gerne bereit, dich auf den richtigen Weg zu bringen.

Prüfungsaufgaben richtig einteilen

Nachdem du mögliche Missverständnisse beseitigen konntest, legst du dir im nächsten Schritt eine Art provisorischen Zeitplan für die nächsten Stunden zurecht. Überlege dir, wie viel Zeit du ungefähr für die einzelnen Punkte benötigst und stelle sicher, dass am Ende noch die Möglichkeit zur Korrektur besteht. So ersparst du dir ein böses Erwachen im Prüfungsverlauf, wenn du nicht mehr ausreichend zeitliche Kapazität für die letzte Aufgabe hast. Deine Armbanduhr sollte daher auch vor dir auf dem Tisch liegen, damit du das Zeitfenster jederzeit im Blick hast. Halte dich nicht unnötig lange mit Aufgaben auf, die dir Kopfschmerzen bereiten. Kümmer dich zunächst um alle Fragen oder Punkte, die du spielerisch beantworten kannst und sammle somit die ersten Pluspunkte. In der Restzeit kannst du dich dann mit gutem Gewissen den restlichen Fragenstellungen widmen, ohne dass dabei unnötig Prüfungszeit verschwendet wurde.

Nicht ablenken lassen und Pausen einlegen

Was deine Mitschüler um dich herum während der Abiturprüfung treiben, solltest du vollständig ausblenden. Ob die Kommilitonen flüstern, Spickzettel austauschen oder ihre Nachrichten auf dem Smartphone checken, darf dich in dieser besonderen Situation einfach nicht interessieren. Das bringt dich unnötig aus dem Konzept und kostet Zeit, die du für die Aufgaben dringend benötigst. Außerdem schaffst du durch konzentriertes Arbeiten ein zusätzliches Zeitfenster für kleine Pausen, in denen du in Ruhe etwas essen oder trinken kannst. Sollte dich zwischenzeitlich eine Schreibblockade überkommen, dann setz dich nicht unnötig unter Druck. Lege den Stift beiseite, nimm einen Schluck aus der Trinkflasche oder gönn dir etwas Nervennahrung. Solche kleinen Erholungsphasen bewirken echte Wunder und bringen dich zurück auf den richtigen Weg.

Und das waren sie auch schon, die fünf Tipps, mit denen du dein Abitur schneller hinter dich bringst. Manche Tipps sind dir vielleicht nicht neu, andere hast du auf der anderen Seite noch nicht bedacht – eines ist jedoch sicher: Wenn du sie alle befolgst, bist du bald ein waschechter Abiturient und kannst dich um Abiball & Co kümmern.

In unserer Rubrik „Abitur-Vorbereitung“ findest du sicherlich noch den ein oder anderen zusätzlichen Tipp zum Bestehen des Abis! Zum Beispiel kann es für dich vorteilhaft sein, zu wissen, welcher Lerntyp bzw. Prüfungstyp du bist.