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Welcher Lerntyp bin ich?

Welcher Lerntyp bist du? Lerne wie du richtig lernst!

Lernen ist keine Glückssache. Wenn du weißt, zu welchem Lerntyp du gehörst, kannst du dir das Lernen leichter gestalten und mit weniger Aufwand mehr Wissen aneignen. Die meisten werden sich in mehr als einem Lerntypen wiederfinden, was durchaus vorteilhaft ist. So kannst du dich je nach Lernstoff für die geeignetere Art des Lernens entscheiden und dir deinen Stoff so effektiv wie möglich aneignen. Hier unsere kreativen Lerntypen. Finde raus zu welchem Typus du gehörst.

 

Der Glückspilz

Dem Glückspilz fällt das Wissen quasi zu. Er hat das doch mal irgendwo gehört, gelesen oder im TV gesehen und was er nicht weiß, wird er glücklicherweise nicht gefragt. Dieser Lerntyp ist sensibilisiert für Informationen jedweder Art. Zu den wichtigen Sachen eignet er sich eine ganze Menge unnützes Wissen an, was ihm aber in brenzligen Situationen unter Umständen Überleitungen zum gefragten Wissen ermöglicht oder bei den Fragenden so viel Respekt erzeugt, dass dem Glückspilz die Note automatisch hochgestuft wird. Weiß er wirklich mal nicht weiter, gibt er das nicht etwa zu, sondern kreuzt einfach irgendetwas an oder schreibt, was ihm so einfällt – und trifft zumindest im Ansatz die richtigen Antworten. Richtiges Büffeln kennt der Glückspilz nicht.

Wenn du zu diesen Glückpilzen gehörst, kannst du übrigens auch darüber nachdenken, vor deinem Abi schon mit einem Studium zu beginnen. Wie’s geht, zeigen wir dir hier:

>> Vor dem Abi mit dem Schülerstudium studieren

Der Horcher

Der Horcher muss alles, was er lernen muss, unbedingt hören. Er zieht sich historische oder naturwissenschaftliche Vorträge beim Joggen via MP3 Player rein oder spricht sich seine Lernstoffzusammenfassungen selber ein. Etwas nachzulesen ist nicht sein Ding. Wenn überhaupt, muss es ihm Jemand vorlesen. Dieser Lerntyp bedauert sehr, dass es Wikipedia nicht als Hörbuch gibt. Hat er die Lerninhalte oft genug gehört, kann er diese in der Regel mündlich oder schriftlich wiedergeben. Bevorzugt sucht der Horcher sich Lerngruppen, in denen die Seminarinhalte ausführlich besprochen werden.

Der Farbenfrohe

Beim farbenfrohen Lerntypen werden die Aufzeichnungen mit Textmarkern zu wahren Kunstwerken aufgewertet. Allein der Farbenfrohe kann sein Farbsystem verstehen und die darin verknüpften Informationen erfassen. Neben einem umfassenden Sortiment an Textmarkern, farbigen Gelschreibern und bunten Papieren, schleppt dieser Lerntyp seinen Lernstoff in farbenreichen Ordnern mit sich rum. Wird eine Frage gestellt, weiß der Farbenfrohe sofort: Das stand doch in grüner Schrift auf dem gelben Blatt im blauen Ordner … und schwupps fällt es ihm ein, was dort geschrieben stand. Ohne Visualisierung wäre dieser Lerntyp echt aufgeschmissen.

Der Rastlose

Rastlose Lerner laufen bei der Bewältigung ihres Lernpensums gern auf und ab oder lernen am besten, wenn sie irgendwie in Bewegung sind. Das kann auf dem Hometrainer sein, beim Tanzen oder Joggen. Dabei lesen sie ihren Lernstoff oder brabbeln das, was sie schon gelernt haben, vor sich her. Manchmal reicht es einem rastlosen Lerner auch, einfach nur immerzu mit dem Kopf zu nicken. Hauptsache die Motorik wird in irgendeiner Form in Gang gebracht. Meist ist dieser Lerner ein einsamer Büffler, weil er seinem Umfeld durch die Zappelei ganz gern mal auf den Keks geht.

Der Sozi

Der Sozi ist ein Herdentier. Er lernt am liebsten in einer Gruppe. Ganz nach dem Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Die Gruppe gibt ihm Halt und das Gefühl nicht der Einzige zu sein, der es nicht blickt. Andererseits bekommt er bei Themen, bei denen er glänzen kann, auch die Bestätigung, die ja jeder irgendwie braucht. Und hat er etwas echt kapiert, wird er auch nicht müde, es anderen immer und immer wieder zu erklären. Kein Wunder, dass der Sozi Gruppenaufgaben und Projekte liebt. In seinem Umfeld halten sich auch bevorzugt Horcher auf.

Der Praktiker

Beim Praktiker hat reine Theorie kaum eine Chance. Alles was er in der Praxis beliebig anwenden kann, kriegt er auch irgendwie in sein Hirn. Was nicht greifbar ist, nicht gebaut oder in bekannten Verfahren eingesetzt werden kann, fällt automatisch in die Kategorie: Geht eh nicht und wird nicht gelernt. Der Praktiker glänzt in naturwissen-schaftlichen und technischen Fächern. Auch Sprachen kann er noch bewältigen, zumindest die, die er in verschiedenen Gebrauchsanweisungen und Aufbauanleitungen antreffen kann.

Das Superhirn

Dieser Lerntyp lebt von der Logik. Selbst da, wo gar keine Folgerichtigkeit vorhanden ist, kann er sich mit viel Phantasie eine eigene Logik erschaffen und die Lerninhalte so erfassen. Mit Eselsbrücken kann er sich auch an komplizierte Sachverhalte herantasten. Seine Merkfähigkeit ist enorm ausgeprägt und seine Art zu lernen, erscheint vielen sehr umständlich. Statt etwas nur auswendig zu lernen, merkt er sich das mit Kurzgeschichten, die er sich zusätzlich merken muss. Diese Art zu lernen ist nicht jedem gegeben – aber sie soll lernbar sein.

Der Karteikartenvernichter

Alles, was in irgendeiner Form mal abgefragt werden könnte, wird auf Karteikarten notiert. Diese werden in größeren oder kleineren Mengen mit sich herum getragen – zum Lernen versteht sich. Was ursprünglich als Vokabellerntechnik gedacht war, hat dieser Lerntyp längst auf alle Fächer übertragen. Er ist der Einzige in seinem Bekannten-kreis, der den Verkäufer im Schreibwarengeschäft seines Vertrauens duzen darf und einen Mengenrabatt bei diesen kleinen praktischen Lernhilfen bekommt. Verzückt steht er vor Karteikästen und kann stundenlang darüber debattieren, ob ein Register nach Zahlen oder Alphabet besser ist.

Der Abschreiber

Der Abschreiber schreibt natürlich nicht während einer Klausur ab, sondern davor. Er notiert sich schon während des Seminars alles sehr eifrig, um es daheim noch einmal ins Reine zu schreiben oder am Computer aufzubereiten. Dabei sondiert er die Informationen bereits nach wichtig – unwichtig oder oberwichtig, recherchiert unklare Aussagen und ergänzt seine Aufzeichnungen entsprechend. Meist reicht ihm diese Aufbereitung des Lernstoffes schon, um diesen zu verinnerlichen und auf mündlicher oder schriftlicher Nachfrage entsprechend antworten zu können. Wenn du diesem Lerntypen ein Geschenk machen willst – 500 Blatt Kopierpapier und ein Hunderterpack Kugelschreiber kommen immer gut an.

Der Musikus

Singend lernen ist erst seit einigen Jahren IN. Lerntypen die diese Art des Lernens bevorzugen, neigen allerdings auch dazu, das, was sie bereits gelernt haben, auch singend vorzutragen. Das kann in den Seminaren für den einen oder anderen Unterhaltungseffekt sorgen. Es ist jedoch nicht die schlechteste Art sich Wissen anzueignen und seit es Rapper gibt, muss weder Taktgefühl noch Melodie vorhanden sein. Wahrscheinlich ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis du dir auf Youtube die Relativitätstheorie vorsingen lassen kannst.

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