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Studienorientierung – so findest du den richtigen Studiengang

Nach dem Abitur steht der nächste große Schritt an. Für viele ist das die Wahl des Studiengangs – aber welcher, ist der richtige für dich? Die Antwort darauf ist schwer. Selbst mit einer ungefähren Vorstellung darüber, in welche Richtung du gehen möchtest, macht dir die Entscheidung zu schaffen? Dann findest du in diesem Artikel vielleicht die richtigen Tipps für die Studienorientierung.

Der erste Schritt ist der wichtigste

Grundsätzlich ist erst einmal eine ganz entscheidende Frage zu klären: Möchtest du wirklich studieren? Häufig ist es so, dass viele Abiturienten das Studium wählen, weil sie denken, dass alle anderen Wege „schlechter“ sind – doch auch eine Ausbildung kann deine berufliche Karriere fördern und dich dorthin bringen, wo du hin möchtest.

Fällt deine Wahl jedoch auf das Studium, bist du bereits einen ganzen Schritt weiter. Schön ist nun natürlich, wenn du bereits weißt wohin es gehen soll. Du solltest also wissen, in welchem Departement du dich einschreiben möchtest, beispielsweise:

  • Wirtschaft
  • Technik
  • Kunst und Kultur

Hier spielt vor allem dein persönliches Interesse eine Rolle – entscheide dich also für den Bereich, in dem du tatsächlich die nächsten Jahre deines Lebens arbeiten möchtest. Damit hast du den ersten Schritt geschafft. Bis zum tatsächlichen Studiengang ist es jedoch noch ein weiter Weg.

Drei verschiedene Möglichkeiten der Studienorientierung

Hast du dich für den Bereich, in dem dein Studiengang liegen soll, entschieden, hast du weiterhin die Qual der Wahl, denn: Wirtschaft bedeutet mehr als nur BWL oder VWL – die Auswahl innerhalb der einzelnen Departements ist riesig.

Um den richtigen Studiengang zu finden, geht es nun daran, dich über die einzelnen Studiengänge zu informieren, Nicht-Passendes auszusortieren und herauszufiltern, welcher Weg perfekt für dich ist. Dafür hast du drei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die wir nun näher vorstellen.

Studienorientierung Möglichkeit #1: Persönliche Beratung vor Ort

Du weißt bereits, welche Universitäten für dich infrage kommen? Sehr gut, denn nun kannst du dich direkt mit den Studienberatern der Einrichtung in Verbindung setzen. Fast alle Unis bieten eine derartige Beratung an, da du mit deinen Gedanken ganz sicher nicht alleine bist – so wie dir, geht es vielen Abiturienten.

In dem persönlichen Gespräch erfährst du nicht nur mehr über das Haus, sondern auch über die Professoren oder die Ausstattung – auch das kann für deine Entscheidung wichtig sein. Die Studiengänge an sich, sind jedoch weiterhin das Wichtigste, sodass der Berater hier deine Fragen beantworten und dir sicher auch einiges an Infomaterial mitgeben kann. Vielleicht wird dir sogar in der Uni ein Schnupperstudium angeboten um Klarheit zu bekommen. Frag‘ einfach nach

Studienorientierung Möglichkeit #2: Veranstaltungen besuchen

Neben der Möglichkeit die Studienberater der Uni vor Ort in einem persönlichen Gespräch aufzusuchen, ist natürlich auch der Besuch von entsprechenden Infoveranstaltungen möglich. Man unterscheidet hier zwischen:

  • Veranstaltungen der einzelnen Unis: Direkt auf dem Campus kannst du hier mit den wissenschaftlichen Angestellten und Professoren sprechen, Infomaterial einholen und meist auch Probevorlesungen besuchen.
  • Orientierungsmessen: Messen zur Studienorientierung finden meist einige Monate vor dem Beginn des Semesters statt. Sie richten sich an Abiturienten wie dich – vertreten sind dort Universitäten, die über ihr Studienangebot informieren, aber auch einige Unternehmen, die beispielsweise Plätze für ein Duales Studium anbieten, wirst du dort finden. Ein Besuch sind diese Messen ganz sicher wert.
  • Private Studienberatung: Dir ist eine persönliche und auf dich zugeschnittene Studienberatung lieber? Dann solltest du dich über eine private Studienberatung in deiner Nähe informieren.

Studienorientierung Möglichkeit #3: Selbsttests im Internet

Vor allem, wenn du noch überhaupt nichts weißt, wohin dein Weg dich führen soll, sind Selbsttests die perfekte Möglichkeit, um dein Interessengebiet einzugrenzen. Das Schöne hierbei: Du kannst ganz unvoreingenommen an die Sache herangehen, da Faktoren, wie die Uni selbst, deren Ausstattung und Professoren hier erst einmal überhaupt keine Rolle spielen. Durch das Ausblenden dieser Dinge kannst du dich auf das Wesentliche konzentrieren: deine persönlichen Vorlieben.

Anhand eines Fragenkatalogs arbeitest du dich (unbemerkt) durch verschiedene Bereiche – deine Antworten werden meist anhand einer Skala (interessiert mich überhaupt nicht / interessiert mich sehr) oder Ja und Nein Antworten gemessen, sodass am Ende mehrere Studiengänge „ausgespuckt“ werden, die dazu passen. Wer weiß, vielleicht wirst du so auf einen Studiengang aufmerksam, an den du bisher noch gar nicht gedacht hast?

Diese drei Möglichkeiten der Studienorientierung hast du. Welche davon für dich die richtige ist, hängt vor allem damit zusammen, wie weit du in deinem Entscheidungsprozess bereits bist. Zusätzlich kann natürlich das Studienangebot deiner Favoriten-Uni wichtig sein – allerdings solltest du nicht den Fehler machen und dich für einen Studiengang einschreiben, der dich nicht wirklich interessiert. Denn nur das „perfekte“ Studium wird deiner berufliche Karriere tatsächlich fördern. Tipps für den perfekten Studienbeginn geben wir hier gerne!

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