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Semesterferien nutzen

Pläne für deine Semesterferien

Auf die Semesterferien freuen sich doch eigentlich alle Studenten. Vorlesungen und Arbeiten werden durch Freizeitpläne wie Partys oder Reisen ersetzt. Dennoch solltest du dir nicht allzu viel vornehmen, denn das Meiste schiebst du doch sowieso nur vor dir hin. Auch kann es natürlich sein, dass du in den Semesterferien Prüfungen und Hausarbeiten schreiben musst, was auch wieder einiges an Zeit erfordert.

 

Themen dieser Seite:

Reisen

Viele Studenten verreisen in den Ferien ins Ausland oder zumindest in eine andere Stadt. Jedoch können sich die meisten Studenten diesen Luxus nicht leisten, da sie ihr ganzes Geld für Party oder anderen Kram ausgegeben haben. Allerdings gibt es für Studenten viele Rabatte auf Reisen und auch die Unterkünfte können günstiger gebucht werden. So kannst du als Student beispielsweise in einer Jugendherberge ideal und vor allem kostengünstig untergebracht werden. Auch Work & Travel ist sehr beliebt unter Studenten. Dabei reist du und arbeitest gleichzeitig im selben Ort. Zudem gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, günstig zu verreisen. Beispielsweise kannst du Häuser behüten, bei Gastfamilien wohnen oder ganz einfach zelten gehen.

Heimatbesuch

Wenn du für dein Studium in eine andere Stadt gezogen bist, kommst du vielleicht auch auf die Idee, deine Heimatstadt zu besuchen. So kannst du deine Eltern, deine alten Freunde und auch deine Verwandte wiedersehen. Diese werden sich mit Sicherheit über deinen Besuch freuen.

Praktikum

Da du während des Studiums keine Zeit für ein Praktikum hast, sind die Semesterferien ideal, um erste Berufserfahrungen zu sammeln. Somit kannst du einen kleinen Einblick in das Berufsleben bekommen und deine späteren Arbeitgeber werden dies mit Sicherheit auch gerne auf deinem Lebenslauf sehen. Hierbei solltest du jedoch frühzeitig planen und nicht erst auf dem letzten Drücker. Sonst wirst du keinen Platz mehr bekommen.

Du möchtest mehr zum Thema Praktikum erfahren? Dann klick hier: Praktikum.

Ferienjob

Um dir ein bisschen etwas dazuzuverdienen, kannst du ideal einen Ferienjob machen. Dabei gibt es sehr viele Möglichkeiten. So kannst du beispielsweise kellnern, als Fotograf arbeiten, Pizza ausliefern oder auch in Ferienparks arbeiten.

Hier findest du die besten Ferienjobs. Oder wie wäre es mit einem Ferienjob im Ausland?

Relaxen und Party

Sehr viele Studenten haben auf ihrer To-Do-Liste für die Ferien auch Relaxen und Party stehen. Hierfür ist die freie Zeit natürlich ideal. Schließlich sollst du dich in den Ferien erholen und ausruhen. Die Party wird zwar deinen Rhythmus kaputt machen, doch solange es nicht regelmäßig ist, ist es immer noch erholend.

Lernen

Zwar vermeiden dies die meisten Studenten immer wieder, doch auch in den Semesterferien solltest du hin und wieder ein wenig lernen. Sonst könnte es schnell passieren, dass du den gelernten Stoff wieder vergisst. Auch unverstandener Stoff kann so endlich verstanden werden. Manche Studenten müssen sogar Hausarbeiten während der Ferien erledigen. Dies sollte jedoch nicht auf den letzten Tag verschoben werden, denn dadurch entsteht Stress und somit würdest du unentspannt ins neue Semester gehen.

Damit es nicht wieder zu stressig wird, findest du hier einige hilfreiche Lerntipps.

Vergünstigungen ausnutzen

Dank deiner Studentenkarte kannst du sehr viele Vergünstigungen und Rabatte ausnutzen. Somit ist es eine gute Beschäftigung, mit Freunden ins Kino, ins Museum oder ins Theater zu gehen. Dies macht viel Spaß und es kann teilweise sogar sehr interessant sein.

Schon einmal von der ISIC gehört? Ein internationaler Studentenausweis, mit dem du viele Vergünstigungen bekommst. Mehr erfährst du hier.

Die Realität sieht anders aus

Vermutlich wirst du dir selbst auch schon mehrere dieser Aktivitäten vorgenommen haben. Doch wenn du ganz ehrlich bist, weißt du: Die Realität sieht anders aus. Schließlich kosten Reisen und Heimatbesuche viel Geld und dieses Geld hast du als Student nun mal nicht immer parat. Für einen Ferienjob oder ein Praktikum ist es letztendlich auch schon zu spät und fürs Lernen bist zu eindeutig zu faul. Hier bist du dann wieder beim Stichwort Prokrastination. Du schiebst alles vor dir her und machst alles „ein anderes Mal“. Bis schließlich der letzte Tag der Ferien beginnt und du dir sagst, dass du in den nächsten Ferien verreisen, deine Heimat besuchen oder dir ein Praktikumsplatz suchen wirst. Daraus wird natürlich wieder nichts, da du wieder alles nur vor dir hinschiebst.

Oder es kommt ganz anders und du hast dir einen Plan gemacht. Beispielsweise möchtest du gerne an die See fahren, und zwar für zwei Wochen. Danach möchtest du deine Heimatstadt für zwei weitere Wochen besuchen. Schließlich hast du dir vorgenommen, eine Woche lang mit Freunden unterwegs zu sein und die ganzen Vergünstigungen auszunutzen. Danach hast du die Zeit, um auch endlich mal ein wenig zu lernen. Den Rest der Zeit möchtest du einfach spontan planen.

Der Ferienstart

Dann ist es soweit: Die Ferien starten und du hast deine Reise geplant. Doch dann kommt ein Anruf von deiner Cousine, ob du nicht schon früher kommen kannst, um ihr beim Umzug zu helfen. Du willigst ein, da deine Cousine dir auch bei deinem Umzug geholfen hat. Nachdem du zwei Wochen in deiner Heimatstadt warst, möchtest du nun endlich an die Küste, um dort zu relaxen, zu schwimmen und zu surfen. Doch dann sieht du einen alten Freund, der gerade aus seinem Urlaub wiedergekommen ist und natürlich Zeit mit dir verbringen möchte. Also willigst du auch hier ein. Schließlich kommt es ja nicht auf einen Tag mehr oder weniger an. Anschließend bleibst du noch eine weitere Woche aufgrund des Geburtstages von deiner Oma.

Nachdem du auch den Geburtstag deiner Oma nicht verpasst hast, machst du dich auf die Socken und fährst los. Während der Fahrt ruft dich ein Kumpel an, weil er deine Hilfe braucht. Natürlich lässt du auch ihn nicht hängen. Nach der Hilfsaktion, die sich über eine Woche gestreckt hast, hängst du deinem Plan schon hinterher, möchtest jedoch endlich los und an die Küste. Da meldet sich jedoch schon wieder jemand. Dieses Mal ist es eine Freundin, die Hilfe beim Lernen braucht. Da du sie ebenfalls nicht hängen lassen kannst, kommst du zu ihr und lernst mit ihr. Dies beansprucht jedoch mehr Zeit als du dachtest und somit sitzt du eine Woche lang mit ihr am Lernen. Somit hast du nur noch drei Wochen Zeit, um deinen Plan umzusetzen. Als du dir schließlich die Hotels anschaust und eins auf Last-Minute buchen möchtest, siehst du, dass die Preise so hoch gestiegen sind, dass du keins mehr buchen kannst und nun doch zu Hause bleiben musst. Also verschiebst du deinen Trip auf die nächsten Semesterferien.

Fazit

Aus diesem Grund solltest du dir besser nicht zu viel vornehmen. Ansonsten wirst du hinterher nur enttäuscht und verzweifelt sein. Vielleicht solltest du auch versuchen, nicht alles aufzuschieben, mal Nein zu sagen und deine Pläne mal um- bzw. durchzusetzen. Alle Pläne wirst du jedoch meistens so oder so nicht umsetzen. Sei in solch einem Fall aber nicht enttäuscht, sondern lass es gesehen. Schließlich sind spontane Pläne auch nicht immer schlecht.

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