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Informationen zum Thema Nachhilfe

Nachhilfe ist nicht gleich Nachhilfe

Wenn die Schulnoten in den Keller sinken, immer größere Rückstände deutlich werden oder gar akut die Versetzung gefährdet ist, dann hilft das Lernen auf eigene Faust kaum noch. Ein Nachhilfekonzept muss her! Dabei ist Nachhilfe nicht gleich Nachhilfe – welche unterschiedlichen Formen es gibt, für wen sie am besten geeignet sind und wo man den perfekten Nachhilfelehrer (natürlich w/m) findet, erklären wir hier im Überblick.

Wann ist Nachhilfe sinnvoll?

Kurz gesagt: Immer dann, wenn die schulischen Leistungen merklich nachlassen – und es sich dabei nicht um einen einzelnen Ausrutscher handelt. Allerdings ist der Übergang sowohl für Eltern als auch für die Schülerinnen und Schüler selbst nicht immer ganz einfach feststellbar. Manchmal beginnt die Suche nach passendem Nachhilfeunterricht also eigentlich zu spät, wenn die Versetzung bereits akut gefährdet ist. Andererseits muss auch eine „Ehrenrunde“ kein Beinbruch sein. Besser ist es aber, rechtzeitig vorzusorgen: Wenn deutliche Wissenslücken sichtbar werden, Kinder und Jugendliche Probleme haben, dem Unterricht zu folgen und ihre Hausaufgaben zu erledigen, dann sind Nachhilfestunden in der Regel eine sinnvolle Investition. Schließlich können hier nicht nur Lerninhalte nachgeholt, sondern auch vertieft und somit besser verständlich gemacht werden.

Für jeden das Richtige: Arten von Nachhilfe

In der Gruppe oder lieber allein? Privat oder im Nachhilfeinstitut? Es gibt ganz unterschiedliche Nachhilfearten – und somit für wirklich jeden Bedarf die richtige Lösung. Welche die richtige ist, hängt natürlich sowohl vom Charakter als auch vom Lerntypus ab: Während es Schüler gibt, die viel Ruhe brauchen und sich im Einzelunterricht am besten konzentrieren können, wissen andere die Motivation durch Gleichgesinnte in der Gruppe zu schätzen. Für alle, die Urlaub und Büffeln gern miteinander verbinden, sich Sprach- oder Nachhilfekurse in den Ferien ideal. Hier kann man jede Menge lernen, aber dabei eben auch noch Spaß haben. Und: Das World Wide Web macht’s möglich – immer häufiger werden Nachhilfestunden zwischenzeitlich auch per Online-Unterricht angeboten und durchgeführt.

Wo findet man den perfekten Nachhilfelehrer?

Neben Nachhilfeinstituten helfen zwischenzeitlich aber auch Vermittlungsagenturen und Nachhilfebörsen
bei der Suche nach einem Nachhilfelehrer – wobei Vermittlungsagenturen i. d. R. eine „Provision“ für die Vermittlung eines Nachhilfelehrers verlangen.

Auf Nachhilfebörsen kommen Suchende und Anbieter mit wenigen Mausklicks zusammen. Die angebotenen Fächer und Unterrichtsarten sind hier ebenso schnell einsehbar wie die jeweiligen Kosten für die Nachhilfestunde. Neben Schülern höherer Klassen, Studenten oder Senioren bieten hier auch ausgebildete Lehrer passenden Nachhilfeunterricht an.

Und wie ist es mit den Nachhilfe-Kosten?

„Üblich sind ca. 10 bis 15 Euro je Nachhilfe-Stunde, so weiß T-Online zu berichten. Zudem auch ganz interessant, sich mal einen Überblick darüber zu verschaffen, wie unterschiedlich die Ausgaben je Jahr für Nachhilfe in den einzelnen Bundesländern ist. Ganz vorne, nicht ganz unerwartet, die südlichen Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern, gefolgt von Berlin – siehe auch die aufschlussreiche Infografik auf Statista.de.

Was gibt’s sonst noch zu beachten?

Die fachliche Qualifikation ist ebenso wichtig wie die zwischenmenschliche Chemie – und umgekehrt. Deshalb sollten Eltern ihre Kinder in die Entscheidung für eine Nachhilfeschule bzw. für einen entsprechenden – Lehrer unbedingt mit einbeziehen! Auf virtuellen Nachhilfebörsen sind übrigens mitunter auch Bewertungen anderer Nachhilfeschüler einsehbar, so dass man sich schon vorab zumindest einen Eindruck von den Fähigkeiten des jeweiligen Anbieters machen kann.

 
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