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Bewerbungsunterlagen

Du kennst deine beruflichen Fähigkeiten und Interessen und hast dich informiert, welcher Berufsbereich für dich passend wäre?

Du möchtest deinen beruflichen Weg mit einer Ausbildung starten?

Dann bist du passend dafür vorbereitet, dich um einen entsprechenden Ausbildungsplatz zu bewerben.

 

Denke unbedingt daran, rechtzeitig auf Ausbildungsplatzsuche zu gehen. Eine Faustregel: Ein Jahr vor geplantem Ausbildungsbeginn. Je nach Berufsbranche gibt es zwar zum Teil unterschiedliche Ausschreibungs- und damit auch Bewerbungszeiten, die Unterlagen solltest du sicherheitshalber trotzdem früh genug zusammengestellt haben.

 

 

 

Folgende Bewerbungsunterlagen benötigst du:

falls vorhanden auch

  • weitere Bescheinigungen zu deinem persönlichen Engagement, deinen Praktika und bereits erworbenen Qualifikationen.

Was ist mit dem Deckblatt?

 

 

Die Bewerbung versenden

Je nach Zustellungsart deiner Bewerbungsunterlagen

  • per Postversand oder
  • per E-Mail

ist formal folgendes unbedingt zu beachten:

Bewerbung per Postversand

Die Bewerbungsunterlagen per Post werden in eine Bewerbungsmappe gesteckt (nicht gelocht!), nur das Anschreiben wird als loses Deckblatt eingelegt.

Denke auch daran: Bereits der erste Eindruck zählt. D.h. auf saubere vollständige Unterlagen ohne Eselsohren und auf ausreichende Frankierung achten!

Bewerbung per E-Mail

Die Online-Bewerbung setzt sich gegenüber der klassischen postalischen Bewerbung immer mehr durch. Ob dein Bewerbungseingang online oder per Postversand von dem Betrieb gewünscht ist, kannst du der Ausschreibung entnehmen.

Bei einer Online-Bewerbung muss auf einige Punkte noch zusätzlich geachtet werden:

Betreff und Absender

Benenne bereits im Betreff eindeutig, für welche Ausbildung du dich bewirbst bzw. für welchen Unternehmensbereich du dich interessierst. Nur das Wort „Bewerbung“ allein ist nicht aussagekräftig genug.

Vermeide eine fantasiereiche E-Mail-Adresse, wie powergirl@… .de oder als Absender nicht identifizierbare Abkürzungen . Besser und als Standard durchgesetzt hat sich die Form: Vorname.Nachname@Provider.de.

Wichtig: Rufe dein Postfach täglich auf, damit du zeitnah auf E-Mails des Unternehmens reagieren kannst.

Adressat

Verwende ausschließlich die im Stellenangebot angegebene E-Mail-Adresse. Bei Initiativbewerbungen solltest du dich vorab telefonisch oder auf der Firmen-Homepage nach der richtigen E-Mail-Adresse erkundigen. Vermeide Sammeladressen wie „info@….“ oder „kontakt@….“, es sei denn, das ist mit dem Unternehmen vorher so besprochen worden.

Fordere keine Lesebestätigung von dem Unternehmen. Solltest du innerhalb von ca. zwei Wochen keine Eingangsnachricht erhalten haben, erkundige dich besser per Telefon.

Anschreiben

Wichtig ist es, deine Online-Bewerbung genauso sorgfältig wie in printform zu erstellen. D.h. überprüfe dein Anschreiben (und die Anhänge) auf Tippfehler und verwende eine gängige Schriftart.

Genau wie das klassische Anschreiben einer postalischen Bewerbung, muss das Anschreiben deiner Online-Bewerbung eine Anrede und eine abschließende Grußformel enthalten.
Wichtig: Versende dein Anschreiben im Anhang und füge es auch direkt in das E-Mail-Textfeld ein.

Für den Inhalt des Anschreibens gelten die üblichen Bewerbungstipps: Beziehe dich präzise auf das ausgeschriebene Stellenprofil, wiederhole Angaben aus dem Lebenslauf nur, wenn du sie auch mit Inhalt füllen kannst. Stelle deine persönlichen Stärken im Abgleich mit den genannten Anforderungen prägnant dar. Hier findest du mehr Tipps zum Anschreiben.

Anhang

Der Anhang einer E-Mail-Bewerbung verursacht oft die größten Probleme. Das bezieht sich besonders auf die Größe und das Format. Achte darauf, dass der Anhang 3 MB nicht überschreitet. So verhinderst du lange Ladezeit beim Adressaten und einen blockierten Posteingang beim Adressaten.

Benenne deinen Anhang sorgfältig und aussagekräftig, nicht etwa „Anhang Teil 1“ etc.
Füge nur für die Bewerbung wesentliche Dokumente bei, und zwar Lebenslauf, Zeugnisse und für die Stelle aussagekräftige Bescheinigungen, soweit das Unternehmen nicht spezielle Angaben dazu macht.

Als Format verwende das leicht zu verarbeitende Dateiformat PDF.
Beachte auch bei der Formatierung, dass sich alle Dokumente problemlos ausdrucken lassen. Fasse dazu alle Dokumente in einem PDF-Dokument zusammen!

Beim Einscannen von Zeugnissen und deinem Foto achte auf eine gute Qualität und einer geraden Ausrichtung. Schiefe und „auf dem Kopf stehende“ Anlagen vermitteln sonst einen Eindruck von Oberflächigkeit und fehlender Ernsthaftigkeit – beides würde deine Chancen erheblich verringern. Dein Bild solltest du in das Lebenslaufdokument oben rechts integrieren oder in ein separates Deckblatt einfügen, keineswegs als separates Dokument.

Nicht vergessen!

Vergiss nicht deine Bewerbung zur Überprüfung zunächst an dich selbst oder an einen Freund zu verschicken, bevor sie an das Unternehmen Ihrer Wahl geht.

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